AICPA: CPAs fit für KI-Ära – Neue Initiative schließt Kompetenzlücken

AICPA: CPAs fit für KI-Ära – Neue Initiative schließt Kompetenzlücken

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Das American Institute of CPAs (AICPA) hat die "Profession Ready Initiative" ins Leben gerufen, um frühkarrierige Certified Public Accountants (CPAs) auf die Anforderungen einer zunehmend KI-gesteuerten Geschäftswelt vorzubereiten. Das forschungsbasierte Programm zielt darauf ab, Qualifikationslücken zu identifizieren und zu schließen, um die nächste Generation von Finanzexperten für die Zukunft zu rüsten.

Die Herausforderung im Zeitalter der KI

Die Natur der Arbeit im Rechnungswesen verändert sich rasant, angetrieben durch künstliche Intelligenz (KI) und andere externe Faktoren. Dies stellt die Branche vor die dringende Notwendigkeit, aufstrebende Fachkräfte mit den notwendigen Fähigkeiten auszustatten. Susan Coffey, CPA, CGMA und CEO für Public Accounting bei der AICPA, betont die Bedeutung: „Die Profession Ready Initiative ist entscheidend, um einem der drängendsten Bedürfnisse des Berufsstandes zu begegnen.“ Sie fügt hinzu: „Wir müssen verstehen, was es braucht, damit die nächste Generation von CPAs in einer zunehmend komplexen Geschäftswelt erfolgreich sein kann.“

Die "Profession Ready Initiative" der AICPA

Die am 2. Februar 2026 gestartete Initiative ist ein forschungsgestütztes Programm des American Institute of CPAs (AICPA). Ihr Hauptziel ist es, die Fähigkeiten zu identifizieren und zu entwickeln, die frühkarrierige CPAs für den Erfolg in einem sich schnell entwickelnden und zunehmend KI-gesteuerten Markt benötigen. Das Programm reagiert auf die klare Notwendigkeit, aufstrebenden Fachkräften zu helfen, wesentliche Fähigkeiten schnell zu entwickeln. Gleichzeitig sollen Arbeitgebern Rahmenwerke und Werkzeuge zur Verfügung gestellt werden, um leistungsstarke Teams aufzubauen.

Forschungsansatz und Ziele

Die Forschung wird von SkillEdge geleitet, einem auf professionelle Praxisanalyse und Kompetenzmodellierung spezialisierten Unternehmen. Sie wird die Aufgaben untersuchen, die frühkarrierige CPAs ausführen, sowie die erforderlichen Fähigkeiten, um effektiv zu arbeiten. Zudem wird bewertet, wie die Jobanforderungen mit den aktuellen Ausbildungsprogrammen übereinstimmen und wo zusätzliche berufliche Weiterentwicklung erforderlich ist. Die AICPA wird zwei frühe Karrierephasen untersuchen: Berufseinsteiger-CPAs und lizenzierte CPAs mit etwa vier Jahren Erfahrung. Ziel ist es, aktuelle Bedürfnisse zu identifizieren und zu antizipieren, wie sich die Qualifikationsanforderungen bis 2030 voraussichtlich ändern werden.

Konkrete Ergebnisse und Zeitplan

Die Initiative wird drei Haupt-Outputs liefern:

  • Ein Kompetenzrahmen zur Anleitung der Ausbildung und Entwicklung von frühkarrierigen CPAs.
  • Lernlösungen, die neue Technologien nutzen, um Fachkräften zu helfen, ihre Fähigkeiten schneller aufzubauen.
  • Lehrmittel für Universitäten, um die akademische Vorbereitung besser an die Anforderungen des Arbeitsplatzes anzupassen.

Im Laufe des Jahres 2026 plant die AICPA, Umfragen, Fokusgruppen und Diskussionsrunden mit Tausenden von Praktikern, Arbeitgebern, Pädagogen und anderen Stakeholdern durchzuführen. Lindsay Stevenson, Chief Strategy Officer bei BPM LLP und Vorsitzende der Profession Ready Initiative Advisory Group, betont: „Diese Initiative basiert auf Forschung, Zuhören und Input.“ Nach der Forschungsphase wird die AICPA 2027 einen Entwurf ihrer Ergebnisse zur öffentlichen Kommentierung veröffentlichen, bevor die endgültigen Rahmenwerke und Ressourcen publiziert werden.

Ein Modell für andere Berufsfelder

Die AICPA sieht die Initiative als potenziellen Fahrplan für andere Berufsfelder, die ähnliche Fragen zur Vorbereitung neuer Talente haben. Dies gilt insbesondere, da KI und andere externe Kräfte Rollen und Erwartungen neu gestalten. Die Initiative zeigt, wie Berufsverbände die Transformation der Arbeitskräfte aktiv gestalten können, anstatt nur darauf zu reagieren.

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