
Amerikaner: Top 3 Finanzängste für 2026 – Expertenrat für Ihre Planung
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Obwohl das vergangene Jahr von Turbulenzen geprägt war, fühlen sich die meisten US-Amerikaner finanziell stabil. Eine aktuelle Umfrage von Fidelity zeigt, dass 70 % der Amerikaner ihre finanzielle Situation im Vergleich zum Vorjahr als besser oder gleich einschätzen. Dennoch zeichnen sich für die kommenden Jahre Herausforderungen ab, die viele Menschen beunruhigen.
Die Top 3 Finanzängste der Amerikaner für 2026
Die Umfrage identifiziert drei zentrale finanzielle Ängste, die die US-Bürger mit Blick auf das Jahr 2026 beschäftigen. Diese Sorgen werden von Experten mit konkreten Handlungsempfehlungen begleitet, um proaktiv darauf reagieren zu können.
Die Auswirkungen von Inflation und steigenden Preisen
Die Inflation bleibt eine der größten Sorgen für das kommende Jahr. Laut Fidelity sind 45 % der Amerikaner besorgt über steigende Alltagspreise, ein Anstieg von 37 % im Vorjahr. Es gibt jedoch Anzeichen für eine mögliche Entspannung der Lage.
Leanna Devinney, Marktführerin bei Fidelity Investments, merkt an: „Obwohl es schwer ist, mit Sicherheit zu sagen, was 2026 bereithält, gab es einige Indikatoren, dass wir eine gewisse Entlastung von der Inflation erfahren könnten, die wir dieses Jahr erlebt haben.“ Als Beispiel nennt sie die Prognose des USDA für einen langsameren Anstieg der Lebensmittelkosten zu Hause.
Dennoch ist vorausschauende Finanzplanung entscheidend. Devinney betont: „Das Beste, was Sie tun können, ist, einen Finanzplan zu erstellen, der Ihnen helfen kann, alles zu meistern, was im neuen Jahr auf Sie zukommt. Planung hilft Ihnen, Angst in Handlung umzuwandeln und kann Ihnen Seelenfrieden geben.“
Ein wichtiger erster Schritt ist die Überprüfung des Budgets und der Ausgabengewohnheiten. Devinney rät: „Stellen Sie sicher, dass Ihr Budget mögliche Kostensteigerungen berücksichtigt, und definieren Sie Ihre essenziellen gegenüber nicht-essenziellen Ausgaben.“ Fidelity empfiehlt, nicht mehr als 60 % des Einkommens für essenzielle Ausgaben wie Lebensmittel und Wohnen zu verwenden. Der Rest sollte für Altersvorsorge, Ersparnisse, nicht-essenzielle Ausgaben und den Notgroschen vorgesehen sein.
Unerwartete Ausgaben abdecken müssen
Fast 31 % der Amerikaner machen sich Sorgen über unerwartete Ausgaben im kommenden Jahr. Die beste Verteidigung gegen solche unvorhergesehenen Ereignisse ist ein gut gefüllter Notgroschen.
„Legen Sie zunächst mindestens 1.000 US-Dollar beiseite und arbeiten Sie dann darauf hin, genug Geld anzusparen, um die essenziellen Ausgaben von drei bis sechs Monaten abzudecken“, empfiehlt Leanna Devinney. Ein solches finanzielles Polster kann helfen, den Stress des Unbekannten zu lindern.
Devinney schlägt vor, diese Notfallgelder in einem Geldmarktfonds oder einem hochverzinslichen Sparkonto zu halten. So können sie Zinsen erwirtschaften und bleiben gleichzeitig bei Bedarf leicht zugänglich.
Steigende Gesundheits- und Versicherungskosten
Gesundheits- und Versicherungskosten sind eine weitere große Sorge: 28 % der Amerikaner stellen sich auf höhere Rechnungen im Jahr 2026 ein. Die Höhe der benötigten Rücklagen kann hier stark variieren.
„Es gibt keine allgemeingültige Empfehlung, wie viel Sie budgetieren sollten, da die Gesundheitskosten je nach individuellem Plan und den Bedürfnissen Ihrer Familie stark variieren können“, erklärt Devinney. Generell sollte man jedoch darauf abzielen, genügend Bargeld beiseitezulegen, um den Selbstbehalt oder die maximale Zuzahlung des eigenen Plans abzudecken.