Anthropic investiert 50 Mrd. US-Dollar in KI-Datenzentren und schafft Tausende Jobs

Anthropic investiert 50 Mrd. US-Dollar in KI-Datenzentren und schafft Tausende Jobs

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Das auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte Unternehmen Anthropic hat eine Investition von 50 Milliarden US-Dollar in seine Computerinfrastruktur angekündigt. Diese massive Summe soll in den Bau neuer Datenzentren in Texas und New York fließen und unterstreicht den enormen Bedarf an Rechenleistung für fortschrittliche KI-Systeme. Die Initiative schafft Tausende von Arbeitsplätzen und ist Teil eines branchenweiten Trends zu massiven Infrastrukturinvestitionen.

Gigantische Investition und Jobmotor

Anthropic, bekannt für seinen Chatbot Claude, plant mit dieser Investition die Errichtung von Rechenzentren, die speziell auf die Maximierung der Effizienz für seine KI-Workloads ausgelegt sind. Das Unternehmen arbeitet dabei mit dem KI-Infrastrukturunternehmen Fluidstack zusammen, um die neuen Anlagen zu realisieren. Die ersten Standorte sollen ab 2026 in Betrieb genommen werden, weitere sind geplant.

Die Investition ist nicht nur ein technologischer Meilenstein, sondern auch ein bedeutender Jobmotor. Anthropic erwartet, dass das Projekt etwa 800 dauerhafte Arbeitsplätze und 2.400 Bauarbeitsplätze schaffen wird. Dario Amodei, CEO und Mitbegründer von Anthropic, betonte, dass diese Infrastruktur notwendig sei, um das Potenzial von KI zur Beschleunigung wissenschaftlicher Entdeckungen und zur Lösung komplexer Probleme zu realisieren, während gleichzeitig amerikanische Arbeitsplätze geschaffen werden.

Der Wettlauf um KI-Infrastruktur

Die Ankündigung von Anthropic reiht sich ein in eine Serie von massiven Investitionen im Technologiesektor, die den globalen Wettlauf um die Vorherrschaft in der Künstlichen Intelligenz verdeutlichen. Auch Microsoft gab kürzlich den Bau eines neuen Datenzentrums in Atlanta, Georgia, bekannt. Dieses soll zusammen mit einem bestehenden Komplex in Wisconsin einen "massiven Supercomputer" bilden, der auf Hunderttausenden von Nvidia-Chips läuft, um KI-Technologien zu betreiben.

Der Bedarf an Rechenkapazität ist immens. Ein Bericht von TD Cowen zeigte, dass führende Cloud-Computing-Anbieter im dritten Geschäftsquartal dieses Jahres eine "atemberaubende" Menge an US-Datenzentrumskapazität geleast haben, die über 7,4 Gigawatt Energie entspricht – mehr als im gesamten Vorjahr zusammen. Oracle sicherte sich dabei die größte Kapazität, viel davon zur Unterstützung von KI-Workloads für Anthropic's Hauptkonkurrenten OpenAI. Google belegte den zweiten Platz, gefolgt von Fluidstack, Meta, Amazon, CoreWeave und Microsoft.

Herausforderungen und Bedenken

Trotz des rasanten Wachstums und der enormen Investitionen gibt es auch Bedenken. Die hohen Ausgaben der Tech-Industrie für KI-Startups, die oft noch nicht profitabel sind, haben Sorgen vor einer "AI-Investitionsblase" geschürt. Zudem werfen die energiehungrige Natur dieser Infrastruktur Umweltfragen auf und führen zu Diskussionen über die politischen Auswirkungen schnell steigender Stromrechnungen in den Gemeinden, in denen die Datenzentren gebaut werden.

Anthropic betonte, weiterhin "kosteneffiziente, kapitaleffiziente Ansätze" zur Skalierung seines Geschäfts zu priorisieren. Das Unternehmen bedient bereits über 300.000 Geschäftskunden, und die Anzahl der Großkunden mit einem Jahresumsatz von über 100.000 US-Dollar ist im letzten Jahr um das Siebenfache gestiegen. Amazon, der größte Investor von Anthropic, hat bereits 8 Milliarden US-Dollar in das Startup investiert, um seine eigenen KI-Angebote zu erweitern.

Die Investition von Anthropic soll auch die Ziele des "AI Action Plan" der Trump-Regierung voranbringen, die amerikanische Führung in der KI zu erhalten und die heimische Technologieinfrastruktur zu stärken. Gary Wu, Mitbegründer und CEO von Fluidstack, hob die Agilität seines Unternehmens hervor, die eine schnelle Bereitstellung von Gigawatt an Leistung ermöglicht, um die Vision von KI-Führern wie Anthropic zu realisieren.

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