Apollo Global Management strebt Milliarden-Beteiligung an Syntegon an

Apollo Global Management strebt Milliarden-Beteiligung an Syntegon an

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Apollo Global Management befindet sich in Gesprächen über den Erwerb einer signifikanten Minderheitsbeteiligung am deutschen Verpackungsmaschinenhersteller Syntegon. Die potenzielle Transaktion könnte Syntegon mit bis zu 4 Milliarden Euro bewerten und unterstreicht das anhaltende Interesse von Private-Equity-Firmen an Industrieunternehmen mit robusten Endmärkten.

Apollo als Favorit für Syntegon-Beteiligung

Laut Bloomberg-Berichten, die sich auf Quellen berufen, hat sich Apollo Global Management als führender Bieter für eine Minderheitsbeteiligung an Syntegon herauskristallisiert. Die genaue Größe der angestrebten Beteiligung wurde nicht offengelegt, wird aber als "signifikant" beschrieben. Ein potenzielles Abkommen könnte bald erwartet werden, obwohl die Verhandlungen noch andauern und sich verzögern oder scheitern könnten. Quellen zufolge könnten auch alternative Bieter auftreten.

Milliardenbewertung für den Verpackungsspezialisten

Der mögliche Deal könnte Syntegon mit bis zu 4 Milliarden Euro (4,6 Milliarden US-Dollar) bewerten. Dies steht im Kontrast zur Bewertung von rund 1 Milliarde US-Dollar, als CVC Capital Partners das Unternehmen 2019 von Robert Bosch erwarb. Sowohl Apollo als auch Syntegons Eigentümer CVC Capital Partners haben sich zu den laufenden Gesprächen nicht geäußert.

Syntegons Wurzeln und Geschäftsfelder

Syntegon, ehemals bekannt als Bosch Packaging Technology, ist ein deutscher Entwickler von Verpackungsmaschinen. Das Unternehmen beliefert Kunden in der Pharma- und Lebensmittelbranche mit Ausrüstung. CVC Capital Partners hatte Syntegon im Jahr 2019 von Robert Bosch übernommen. Bereits im vergangenen Jahr hatte CVC versucht, Syntegon vollständig zu veräußern, was sowohl Finanzinvestoren als auch strategische Käufer anzog.

Innovation in der Fülltechnologie

Im vergangenen Jahr stellte Syntegon seine neueste Füllmaschine, die MLD Advanced, vor. Diese Maschine ist speziell für gebrauchsfertige (RTU) genestete Spritzen konzipiert. Sie kann bis zu 400 Spritzen pro Minute schonend verarbeiten und verfügt über automatische Beutel- und Wannenöffner. Durch einen berührungslosen Transfer wird die aseptische Integrität der Spritzen beim Übergang in die Füllzone gewährleistet.

Strategisches Interesse an Industrieplattformen

Das potenzielle Geschäft spiegelt das anhaltende Investoreninteresse an industriellen Technologieplattformen wider, die in widerstandsfähigen Endmärkten wie der Pharma- und Lebensmittelproduktion tätig sind. Private-Equity-Firmen haben ihr Augenmerk in jüngster Zeit verstärkt auf Industrieunternehmen und andere Vermögenswerte der Realwirtschaft gelegt. Apollo selbst investierte 2021 in den italienischen Hersteller von recyceltem beschichtetem Karton, Reno De Medici.

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