Bank of America erhöht AMD Kursziel: CPUs treiben KI-Wachstum an

Bank of America erhöht AMD Kursziel: CPUs treiben KI-Wachstum an

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Advanced Micro Devices (AMD) hat in den letzten Monaten eine bemerkenswerte Entwicklung gezeigt. Laut Yahoo Finance verzeichnete die Aktie bis Freitagnachmittag, 17. April, einen Zuwachs von rund 42 % innerhalb des letzten Monats. Im gleichen Zeitraum stieg der SPDR S&P 500 Index (SPY) um knapp 6 %.

Damit übertrifft AMD den S&P 500 um mehr als 35 Prozentpunkte, eine beeindruckende Performance. Diese Dynamik wird durch hohe Erwartungen an die bevorstehende Ergebnisveröffentlichung am 5. Mai befeuert. Die Stimmung hat sich nach einem Kursrückgang infolge des Februar-Ergebnisberichts deutlich gewandelt.

Bank of America hebt Prognosen an

Ende Februar erweiterte AMD seine Partnerschaft mit Meta, woraufhin die Bank of America ihre Prognose für die Aktie neu bewertete. Ein wesentlicher Treiber dieser Neubewertung ist die wachsende Bedeutung von CPUs für den Ausbau von KI-Rechenzentren, einem Kernbereich von AMD. Sowohl AMD als auch Intel haben laut Tom’s Hardware einen Anstieg der CPU-Nachfrage gemeldet.

Vivek Arya, Analyst bei der Bank of America, und sein Team haben ihre Prognosen für Server-CPUs überarbeitet und ihre Einschätzung zur AMD-Aktie vor den Quartalszahlen aktualisiert.

CPUs als integraler Bestandteil der KI-Infrastruktur

Die Bank of America hat ihre Umsatzprognose für CPUs angehoben. Arya schrieb dazu: „Wir glauben, dass CPUs zunehmend unerlässlich für sequentielle und latenzempfindliche Workloads sind und einen integralen Bestandteil der gesamten KI-Infrastruktur darstellen.“

Das Team erwartet, dass CPUs konstant einen Anteil von etwa 5 % am gesamten adressierbaren Markt (TAM) für KI-Rechenzentren ausmachen werden, der sich auf rund 1,4 Billionen US-Dollar beläuft. Sie schätzen eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von +21 % bis zu einem TAM von über 70 Milliarden US-Dollar bis 2030, gegenüber etwa 28 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025.

AMDs Position im Server-CPU-Markt

Der Haupttreiber für das Wachstum des Server-CPU-TAM ist laut den Analysten das wachsende TAM für Server-Einheiten. Dieses wird voraussichtlich von etwa 17 Millionen Einheiten im Jahr 2025 auf 25 Millionen Einheiten bis 2030 ansteigen, was einer CAGR von +8 % entspricht. Das Team merkte an, dass der Server-CPU-Markt zunehmend umkämpft ist.

Die Bank of America ist jedoch der Ansicht, dass AMD führend bei Cloud-Angeboten ist und kurzfristig mit seiner führenden Pipeline an aktuellen Turin-CPUs und der kommenden Venice-Linie am besten positioniert ist. Die Analysten schätzen AMDs starke CPU-Produktpipeline und die etablierte Position bei Cloud-Server-CPUs.

Erhöhtes Kursziel und Marktanteilserwartungen

Die Bank of America schätzt neben AMDs starker CPU-Produktpipeline und der etablierten Position bei Cloud-Server-CPUs auch die bevorstehende erste 2,0 bis 2,5 GW an Rechenkapazität. Diese umfasst GPUs, CPUs und Netzwerkschnittstellenkarten und ist für die zweite Hälfte des Jahres 2026 bei Meta, OpenAI und anderen geplant.

Das Team erwartet, dass AMD seine Führungsposition in der Cloud beibehalten und gleichzeitig seine Präsenz im traditionellen Unternehmensmarkt ausbauen wird. Die Umsätze sollen bis 2030 auf etwa 24 Milliarden US-Dollar steigen, bei einem Marktanteil von rund 34 %.

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