BAT: US-Importstopp für Vapes könnte illegalen Markt um Drittel reduzieren

BAT: US-Importstopp für Vapes könnte illegalen Markt um Drittel reduzieren

Aktualisiert:
2 Min. Lesezeit
AI-Generated
Human-verified
Teilen:

Keine Anlageberatung • Nur zu Informationszwecken

Ein potenzieller US-Importstopp für bestimmte Einweg-Vapes könnte den boomenden Markt für unregulierte E-Zigaretten in den Vereinigten Staaten erheblich beeinflussen. British American Tobacco (BAT) schätzt, dass dies die illegalen Verkäufe um bis zu einem Drittel reduzieren könnte, obwohl CEO Tadeu Marroco eine spürbare Wirkung nicht vor Anfang nächsten Jahres erwartet. Derzeit machen unregulierte Geräte etwa 70% der US-E-Zigarettenverkäufe aus.

Herausforderung durch unregulierte Vapes

Tabakriesen wie BAT und der US-Marlboro-Hersteller Altria kämpfen seit Jahren gegen eine Flut von hauptsächlich in China hergestellten Vapes. Diese Produkte verfügen nicht über die erforderliche US-Zulassung für den Verkauf, dominieren aber dennoch den weltweit größten Markt für Raucheralternativen. BAT schätzt, dass unregulierte Geräte etwa 70% der US-E-Zigarettenverkäufe ausmachen.

Diese Situation beeinträchtigt sowohl das Vape- als auch das traditionelle Tabakgeschäft von BAT. Die Präsenz dieser nicht autorisierten Produkte stellt eine erhebliche Marktverzerrung dar und untergräbt die Bemühungen regulierter Anbieter.

BATs Kampf gegen illegale Importe

British American Tobacco hat zwei aktive Fälle bei der US International Trade Commission (ITC) anhängig. Ziel dieser Klagen ist es, die Importe unregulierter Geräte zu blockieren. Im vergangenen Jahr entschied ein ITC-Richter in einem Patentstreit zugunsten von BAT.

Der Richter empfahl eine allgemeine Ausschlussanordnung, die Einweg-Vapes blockieren würde, die BATs Patente verletzen. BAT erwartet eine vollständige ITC-Entscheidung im März, gefolgt von einer 60-tägigen präsidialen Prüfung.

Potenzielle Auswirkungen und Zeitrahmen

Tadeu Marroco, CEO von BAT, äußerte gegenüber Reuters, dass ein solcher Importstopp erhebliche Auswirkungen auf den Markt haben könnte. Er definierte dies als einen Rückgang auf unter 50% der Branchenumsätze, oder um etwa ein Drittel. Die genaue Größenordnung sei jedoch schwer vorherzusagen, fügte er hinzu.

Marroco warnte zudem, dass eine lange US-Lieferkette für solche Geräte und große Lagerbestände die Auswirkungen verzögern würden. Er sagte: "Selbst wenn man die Unterstützung der ITC erhält... wird es nicht vor Anfang nächsten Jahres sein, dass man einen wesentlichen Einfluss darauf hat."

Die Rolle der FDA

Marroco würde es nicht überraschen, wenn die US Food and Drug Administration (FDA) ein Programm starten würde, um einen anderen Ansatz für Vapes zu testen. Dies könnte möglicherweise auch aromatisierte Vapes umfassen. Nach Jahren der Ablehnung der meisten Anträge für neue Nikotinprodukte hat die FDA versucht, ihre Prozesse zu beschleunigen oder zu optimieren.

Erwähnte Persönlichkeiten