Big Techs Q2-Start: KI-Milliarden, Skepsis und Nvidias Wachstum

Big Techs Q2-Start: KI-Milliarden, Skepsis und Nvidias Wachstum

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Das zweite Fiskalquartal des Jahres hat für die Big Tech-Giganten begonnen und bringt bereits eine Reihe signifikanter Herausforderungen mit sich. Von der Frage nach der Rentabilität massiver KI-Investitionen bis hin zu geopolitischen Spannungen und schwächelnden Aktienkursen – die Branche steht vor einem interessanten Start in Q2.

Big Techs holpriger Start ins zweite Quartal

Obwohl die meisten der "Magnificent Seven"-Aktien in ihren jüngsten Ergebnisberichten besser als erwartet abschnitten, sind sie nach diesen Berichten allesamt gefallen. Dies deutet auf eine allgemeine Unsicherheit am Markt hin. Microsoft (MSFT) kämpft zudem mit der schlechtesten Aktienperformance seit Jahren, während der Krieg im Iran und die daraus resultierende Treibstoffkrise die Kurse einiger der größten Tech-Namen weiterhin belasten.

Massive Investitionen in Künstliche Intelligenz

Die großen Hyperscaler wie Amazon (AMZN), Google (GOOG, GOOGL), Microsoft und Meta (META) planen, bis 2026 rund 650 Milliarden US-Dollar in Kapitalausgaben zu investieren. Der Großteil dieser Summe fließt in den Bau von KI-Datenzentren und die Entwicklung von KI-Modellen. Diese enormen Kosten haben Investoren wiederholt verunsichert, und die Skepsis wird voraussichtlich anhalten, bis sich signifikante Renditen abzeichnen.

Parallelen zum Cloud-Boom der 2000er

John-David Lovelock, Forschungsleiter bei Gartner, zieht Parallelen zwischen dem aktuellen KI-Ausbau und dem Aufbau der Cloud-Infrastruktur Ende der 2000er Jahre. Er erklärt, dass die Marktmechanismen und Geschäftsrealitäten denen von "Infrastructure as a Service" (IaaS) sehr ähnlich sind. Damals reduzierte sich die Anzahl der Anbieter von 12-14 auf dominante Akteure wie AWS und Microsoft. Lovelock prognostiziert, dass der KI-Markt einen ähnlichen Weg gehen und letztendlich von zwei, vielleicht drei Spielern dominiert werden wird.

Skepsis an der Wall Street

Die Art und Weise, wie und wo die großen Tech-Akteure ihre Ausgaben tätigen, wird von der Wall Street weiterhin genau beobachtet. Daniel Newman, CEO der Futurum Group, äußerte gegenüber Yahoo Finance, dass der Markt weiterhin etwas unruhig bleiben könnte. Er erwartet möglicherweise Volatilität und Widerstand gegen den nächsten Preisanstieg für einige dieser Unternehmen.

Ungebrochene Nachfrage nach KI-Chips

Trotz der Bedenken hinsichtlich der KI-Ausgaben stellt sich die Frage, ob das Wachstum bei KI-Chips in seinem derzeitigen Tempo anhalten kann. Ray Wang, Gründer von Constellation Research, bejaht dies klar. Er betont: „Die Nachfrage ist real. Ich meine, jeder versucht zu sagen, es gäbe keine Nachfrage, es gäbe keine Nachfrage, aber am Ende des Tages sagen die Zahlen etwas anderes.“ Nvidia (NVDA) erwartet ebenfalls keine Verlangsamung der KI-Ausgaben. CEO Jensen Huang erklärte auf der GTC-Veranstaltung des Unternehmens letzten Monat, dass der Chiphersteller bis 2027 einen Umsatz von über 1 Billion US-Dollar anstrebt.

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