Bill Miller IV: Bitcoin könnte $1,7 Millionen erreichen als 'digitales Gold

Bill Miller IV: Bitcoin könnte $1,7 Millionen erreichen als 'digitales Gold

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Bill Miller IV, Chairman und CIO von Miller Value Partners, hat eine bemerkenswerte Prognose für Bitcoin (CRYPTO: BTC) abgegeben: Er sieht die führende Kryptowährung bei potenziell 1,7 Millionen US-Dollar pro Coin, sollte sie als "digitales Gold" vollständig anerkannt werden. Diese Aussage kommt in einer Zeit, in der Gold Rekordhöhen erreicht, während Bitcoin sich schwer tut, frühere Niveaus zurückzugewinnen.

Millers $1,7 Millionen Prognose für Bitcoin

Die kühne Vorhersage von Bill Miller IV, einem bekannten Befürworter von Bitcoin, deutet auf eine mögliche Neudefinition des Wertes von Bitcoin hin. Er argumentiert, dass die fehlende Korrelation zwischen Bitcoin und Gold, die Skeptiker oft anführen, gerade der entscheidende Punkt sei. Die Korrelation zwischen BTC und Gold lag über das letzte Jahrzehnt bei lediglich 0,09, was auf keine gemeinsame Bewegung hindeutet.

Die Marktparitätsberechnung

Das hypothetische Preisziel von 1,7 Millionen US-Dollar für Bitcoin leitet Miller aus einer einfachen Marktkapitalisierungs-Paritätsberechnung ab. Sollte Bitcoin das gesamte monetäre Premium von Gold erobern, müsste der Preis pro Coin etwa um das 19-fache von den aktuellen Niveaus steigen. Dies würde eine massive Wertsteigerung für die Kryptowährung bedeuten.

Divergenz zwischen Bitcoin und Gold

Millers Aussage folgt auf eine deutliche Divergenz zwischen den beiden Vermögenswerten. Gold erlebte im Jahr 2026 eine signifikante Rallye, angetrieben durch Käufe von Zentralbanken und geopolitische Absicherungen. Im Gegensatz dazu war die Preisentwicklung von Bitcoin eher enttäuschend; die Kryptowährung kämpfte damit, selbst die 90.000-Dollar-Marke zurückzugewinnen. Aktuell notiert Bitcoin nahe 93.750 US-Dollar, was etwa 25 Prozent unter seinem Höchststand von 126.080 US-Dollar im Oktober 2025 liegt.

Millers anhaltender Optimismus

Trotz der jüngsten Underperformance von Bitcoin bleibt Bill Miller IV optimistisch. Er betont die historische mangelnde Korrelation zwischen Bitcoin und Gold und bekräftigt, dass Bitcoin mehr als nur "digitales Gold" ist. Seine Überzeugung ist ungebrochen, und er bezeichnet sich selbst als "huge bull".

Die "Digital Gold"-Debatte

Die Diskussion, ob Bitcoin als "digitales Gold" betrachtet werden sollte, ist nicht neu. Cathie Wood von Ark Invest hat diese Narrative ebenfalls hinterfragt. Sie ist der Meinung, dass Bitcoin noch "miles to go" hat, um mit Gold gleichzuziehen, und sieht den aktuellen Preis als frühen Einstiegspunkt. Wood argumentiert zudem, dass Bitcoin das einzige Asset weltweit ist, das sowohl als Risk-on- als auch als Risk-off-Asset fungiert und aufgrund der Physik des Minings sogar "härteres Geld" als Gold darstellt.

Die Miller-Familie und Bitcoin

Die Geschichte der Familie Miller mit Bitcoin ist eine der erfolgreichsten "Early Adopter"-Geschichten in der institutionellen Finanzwelt. Bill Miller III, ein Titan des Value Investing, entdeckte Bitcoin bereits 2012. Inspiriert von einem Pro-BTC-Vortrag, investierte er etwa 1 Prozent seines persönlichen Nettovermögens zu einem Durchschnittspreis von 200 bis 700 US-Dollar pro Coin. Bis Anfang 2022 machten Bitcoin und andere digitale Assets etwa 50 Prozent seines persönlichen Nettovermögens aus. Er beschrieb Bitcoin als "Versicherung gegen eine Finanzkatastrophe" und als die einzige ökonomische Einheit, deren Angebot völlig unabhängig vom Preis ist.

Bill Miller IV trat in die Fußstapfen seines Vaters und wurde zu einem der lautstärksten Befürworter der "Bitcoin als Denominator des Kapitals"-These. In einem Interview im März 2025 verriet Miller, dass er weiterhin täglich Bitcoin kauft und es als "das Letzte, was ich jemals verkaufen würde", bezeichnet.

Ein "höherer Sockel" und Zukunftsaussichten

Millers aktueller Optimismus basiert auf einer "Zoom-out"-Philosophie. Er betrachtet die aktuelle Preisentwicklung von Bitcoin, trotz des Rückgangs von seinem Allzeithoch, als eine gesunde Konsolidierung. In einem kürzlichen CNBC-Auftritt argumentierte Miller IV, dass Bitcoin einen "höheren Sockel" etabliert hat als im Frühjahr 2025. Er identifizierte drei "massive tailwinds" für 2026:

  • Der Übergang der Kapitalmärkte zur Blockchain-Infrastruktur, den er als "whole new ballgame" für den Nutzen der Flaggschiff-Kryptowährung bezeichnet.

Miller erinnerte Investoren auch daran, dass Bitcoin historisch gesehen noch nie zwei aufeinanderfolgende Jahre im Minus abgeschlossen hat. Allerdings könnte dieser historische Trend in diesem Jahr gebrochen werden, was die aktuelle Marktphase besonders spannend macht.

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