Binance: US-Rückkehr ungewiss, Ripple-CEO sieht sie kommen

Binance: US-Rückkehr ungewiss, Ripple-CEO sieht sie kommen

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Die weltgrößte Krypto-Börse Binance verfolgt eine "Abwarten und Tee trinken"-Strategie bezüglich einer möglichen Rückkehr in den US-Markt. Dies erklärte Richard Teng, Co-CEO von Binance, in einem Interview in Davos. Gleichzeitig prognostizierte Brad Garlinghouse, CEO des Blockchain-Unternehmens Ripple, dass Binance den US-Markt wieder betreten wird.

Binance's vorsichtiger Blick auf den US-Markt

Richard Teng, Co-CEO von Binance, äußerte sich in einem Interview mit CNBC in Davos zu den Plänen der Krypto-Börse bezüglich des US-Marktes. Er beschrieb den Ansatz als "wait and see" und betonte, dass die USA "ein sehr wichtiger Marktplatz" seien. Diese Aussage folgt auf einen Bloomberg-Bericht vom Dezember, wonach das Unternehmen eine Rückkehr in den US-Markt erwäge.

Ripple-CEO Garlinghouse prognostiziert Rückkehr

Kurz nach Tengs Äußerungen prognostizierte Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, in einem separaten Interview mit CNBC, dass Binance in die USA zurückkehren werde. Garlinghouse begründete seine Einschätzung damit, dass die USA ein "sehr großer Markt" seien und Binance vor einigen Jahren ein "wesentlicher Akteur" gewesen sei. Er fügte hinzu: "Ich denke, sie werden zurückkommen, weil sie ein kapitalistisches, innovatives Unternehmen sind, das größere Märkte erschließen und weiter wachsen möchte."

Potenzielle Auswirkungen auf den Kryptomarkt

Garlinghouse ist der Ansicht, dass eine Rückkehr von Binance den Wettbewerb im US-Kryptomarkt erhöhen würde. Er erwartet zudem, dass dies mehr Menschen in den Markt bringen könnte. "Ich denke, es wird tatsächlich den positiven Effekt haben, mehr Menschen in den Markt zu bringen, teilweise weil es die Preise senken wird", so Garlinghouse. Er wies darauf hin, dass die Preise von Binance auf globaler Basis niedriger seien als die aktuell in den USA beobachteten.

Der Hintergrund: Binances Rückzug aus den USA

Binance zog sich 2023 aus dem US-Markt zurück. Dies geschah im Rahmen einer Einigung, bei der der damalige CEO, Changpeng Zhao, sich strafrechtlicher Anklagen wegen des Versäumnisses, Geldwäsche auf der Börse zu verhindern, schuldig bekannte. Die Einigung umfasste eine Zahlung von 4,3 Milliarden US-Dollar an das Department of Justice. Im Oktober wurde Zhao von US-Präsident Donald Trump begnadigt.

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