
Bitcoin: Bullische Signale deuten auf Erholung und $110.000 Potenzial hin
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Nach Monaten anhaltenden Verkaufsdrucks, der auf das Liquidationsereignis vom 10. Oktober folgte, beginnt sich der Ausblick für Bitcoin (CRYPTO: BTC) im Jahr 2026 zu verbessern. Eine seltene Konvergenz von Optionspositionierung, komprimierter Volatilität und technischer Erschöpfung schafft laut 10x Research Bedingungen, die historisch größeren Preisbewegungen vorausgingen.
Bitcoin unter Druck: Eine Rückschau
Die mangelnde Aufwärtsbewegung in den letzten Monaten war nicht auf unattraktive Bewertungen zurückzuführen, sondern auf schwache Kapitalzuflüsse. Investoren rotierten größtenteils in Jahresend-Outperformer, wodurch Bitcoin ins Abseits geriet. Seit dem Crash am 10. Oktober, bei dem BTC von seinem Höchststand nahe $98.000 fiel und der breitere Kryptomarkt etwa $19 Milliarden an Liquidationen erlebte, verschlechterte sich die Marktstruktur von Bitcoin weiter, da die ETF-Abflüsse beschleunigt wurden.
Der Druck verstärkte sich nach dem hawkishen Federal Reserve Meeting am 29. Oktober. Kurz darauf verzeichneten Spot Bitcoin ETFs hohe Verkäufe mit fast $903 Millionen an Nettoabflüssen. Dies entzog Liquidität und hielt Bitcoin unter Verkaufsdruck. Obwohl der Verkaufsdruck bis zum 22. November technisch erschöpft schien, materialisierte sich keine signifikante Erholung aufgrund fehlender frischer Nachfrage. Die relative Underperformance von Bitcoin machte es auch anfällig für steuerbedingte Verkäufe, eine Dynamik, die nun weitgehend abgeschlossen zu sein scheint.
Bullische Signale von 10x Research
Mit dem nun abklingenden Jahresend-Positioning und dem Aufkommen neuer Risikobudgets deuten mehrere subtile Indikatoren darauf hin, dass Bitcoin einem mehrwöchigen Kursanstieg näher sein könnte, als es die reine Preisentwicklung vermuten lässt. 10x Research stellt fest, dass sich die Positionierung bei Derivaten, ETFs und technischen Indikatoren zugunsten von Bitcoin verschiebt.
Ein wichtiger Katalysator ist der größte Bitcoin-Optionsverfall der Geschichte, bei dem konzentrierte Strike-Levels und ein erhöhtes Open Interest asymmetrische Preisbewegungen erzeugen könnten. Historisch gesehen folgte auf extreme Vorsicht zum Jahresende oft eine scharfe Stimmungsänderung, wenn der Kalender wechselt und Kapital neu eingesetzt wird.
Technische Erholung und wichtige Kursmarken
Aus technischer Sicht scheint Bitcoin von reiner Abwärtserschöpfung zu einem Setup mit wachsender Aufwärtsoptionalität überzugehen. Frühere Erwartungen sahen eine Komprimierung der Volatilität zum Jahresende vor, die Bitcoin zwischen $70.000 und $100.000 in einer Spanne halten sollte, inmitten begrenzter Katalysatoren und einer weniger dovishen Federal Reserve.
Bitcoin hat kürzlich seine absteigende Trendlinie überschritten, was auf eine potenzielle Trenderschöpfung hindeutet. Eine Schlüsselunterstützung nahe der $85.000-Zone hielt stand und stärkt das Käufervertrauen. Solange Bitcoin über dieser Zone bleibt, werden tiefere Verluste vermieden. Obwohl Bitcoin mehrfach versucht hat, über $92.000 zu steigen, dies aber aufgrund des geringen Handelsvolumens – typisch zum Jahresende – scheiterte, könnten sich die Bedingungen nun ändern.
Auf der Oberseite sieht sich Bitcoin starken Widerständen gegenüber:
- Das erste Niveau, das es zu beobachten gilt, ist $91.000, dessen Durchbruch das Ende der Konsolidierung signalisieren könnte.
- Die größere Hürde liegt nahe $94.700, ein Schlüssellevel, das die Marktstimmung verschieben könnte.
- Wenn Bitcoin diese Zonen überwindet, liegen die Aufwärtsziele nahe $100.600, $105.400 und $110.000.
Aktuell wird BTC bei $88.656 gehandelt, was einem Sprung von 1,5% im letzten $1,77 Billionen entspricht.
Ausblick: Ein Multi-Wochen-Move voraus?
Da die Gegenwinde nachlassen, verschiebt sich der Fokus auf die Identifizierung eines präzisen Zeitfensters, um bullish zu werden und wieder in Bitcoin einzusteigen. Laut 10x Research hat Bitcoin einen bullischen Ausbruch ausgelöst, der den Start einer mehrwöchigen Erholung signalisieren könnte, mit Aufwärtspotenzial in Richtung $110.000, sofern der Schwung anhält.