Bitcoin-Prognosen: Tiefpunkt 2026, Hochpunkt 2029 und Marktkräfte

Bitcoin-Prognosen: Tiefpunkt 2026, Hochpunkt 2029 und Marktkräfte

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Der erfahrene Trader und Chartist Peter Brandt prognostizierte kürzlich ein "investierbares Tief" für Bitcoin (CRYPTO: BTC) im Jahr 2026, gefolgt von einem signifikanten zyklischen Hoch im Jahr 2029. Diese Einschätzung basiert auf der Analyse historischer Muster und wird von anderen Marktbeobachtern teilweise geteilt, während der Kryptomarkt von verschiedenen Kräften beeinflusst wird.

Brandts zyklische Prognosen für Bitcoin

Peter Brandt, ein technischer Analyst mit fast 50 Jahren Erfahrung, stützt seine Vorhersagen auf die historische Genauigkeit 15-jähriger zyklischer Muster. Er erwartet ein "investierbares Tief" für Bitcoin im September oder Oktober 2026. Dieses Tief könnte die Februar-Tiefs von 2026 um die 60.000 US-Dollar möglicherweise unterschreiten oder auch nicht.

Sollten diese Muster weiterhin Bestand haben, prognostiziert Brandt das nächste große Hoch für Bitcoin zwischen 300.000 und 500.000 US-Dollar. Dieses Hoch wird für Ende 2029 erwartet.

Andere Analysten und ihre Einschätzungen

Brandts Prognose deckt sich weitgehend mit den Ansichten anderer bekannter Analysten. Benjamin Cowen verglich den aktuellen Zyklus mit früheren und stellte fest, dass Bitcoin historisch etwa ein Jahr nach seinem Höhepunkt einen Tiefpunkt erreicht hat. Basierend auf diesem Rahmen identifizierte er Oktober 2026 als Basisszenario für einen Marktboden.

Ali Martinez identifizierte Anfang des Monats 43.647 US-Dollar als Bitcoins "Extreme Pain"-Schwelle. Bei diesem Wert wären die Verkäufer seiner Meinung nach vollständig erschöpft.

Die aktuellen Marktkräfte und Bitcoin-ETFs

Die Bitcoin-Preisprognosen variieren stark, da der Kurs von mehreren Kräften in unterschiedliche Richtungen gezogen wird. Mitte April 2026 handelte Bitcoin um 75.000 US-Dollar, nachdem es im Oktober 2025 ein Allzeithoch nahe 126.000 US-Dollar erreicht hatte und danach um etwa 40 % fiel. Seit dem Halving im April 2024 ist der Kurs nur um etwa 15 % gestiegen, was die schwächste Performance nach einem Halving in der Geschichte darstellt.

Zwei Hauptfaktoren beeinflussen den Bitcoin-Preis:

  • Makroökonomische Bedingungen: Dazu gehören Zinssätze, die Stärke des Dollars und geopolitische Spannungen, die alle Risikoanlagen betreffen.
  • Bitcoin-spezifische Dynamiken: Hierbei geht es um die Frage, ob der vierjährige Halving-Zyklus das Preisgeschehen noch so vorhersagt wie in den Jahren 2013, 2017 und 2021. Oder ob Spot Bitcoin ETFs und Unternehmenskäufer das Spiel grundlegend verändert haben.

Spot Bitcoin ETFs, die im Januar 2024 eingeführt wurden, haben sich zu einem wichtigen Instrument für große Institutionen entwickelt, um Bitcoin zu halten. Sie ermöglichen es Pensionsfonds, Stiftungen oder Kunden von Finanzberatern, BTC über ein reguliertes Produkt auf einem normalen Brokerage-Konto zu besitzen. Dies eröffnete einen Nachfragekanal, der in früheren Zyklen nicht existierte, da ETF-Käufer tendenziell als langfristige Allokatoren agieren. Im ersten Quartal 2026 war Bitcoin trotz dieser Entwicklung stark gefallen.

Ein bullisches Signal aus den USA

Abseits der Preisprognosen gibt es auch Nachrichten, die auf ein wachsendes institutionelles Interesse hindeuten. Admiral Samuel Paparo, der Kommandeur des United States Indo-Pacific Command, bestätigte, dass das US-Militär aktiv einen Live-Bitcoin-Node betreibt. Zudem werden operationelle Netzwerksicherheitstests am Protokoll durchgeführt.

Paparo beschrieb Bitcoin als einen "Peer-to-Peer, Zero-Trust-Werttransfer". Er bezeichnete es als ein bedeutsames Werkzeug in der Informatik für die amerikanische Machtprojektion.

Bitcoin: Aktueller Kurs und Volatilität

Zum Zeitpunkt der Erstellung der Hauptquelle notierte BTC bei 77.902,36 US-Dollar und verzeichnete einen Rückgang von 0,42 % innerhalb der letzten 24 Stunden, basierend auf Daten von Benzinga Pro. Diese kurzfristige Volatilität ist typisch für den Kryptomarkt, während Analysten weiterhin langfristige Trends und Zyklen beobachten.

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