BNY Mellon: Gabellis Finanzbollwerk im KI-Zeitalter

BNY Mellon: Gabellis Finanzbollwerk im KI-Zeitalter

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Die Bank of New York Mellon Corporation (NYSE:BK) ist ein fester Bestandteil des Mario Gabelli Stock Portfolios und wird von dem renommierten Investor seit Langem geschätzt. Parallel dazu erlebt der globale Finanzmarkt eine intensive Diskussion über das transformative Potenzial der Künstlichen Intelligenz (KI), die von vielen als die nächste große technologische Revolution betrachtet wird.

Mario Gabellis langfristiges Engagement bei BNY Mellon

Mario Gabelli, dessen Fonds GAMCO Investors ist, hat eine wechselvolle Geschichte mit der Bank of New York Mellon. Sein Fonds legte erstmals im dritten Quartal 2012 eine Beteiligung von über 6 Millionen Aktien offen, die jedoch innerhalb weniger Monate wieder veräußert wurde. Eine neue Position wurde im vierten Quartal 2013 mit 6,2 Millionen Aktien eröffnet. Diese Beteiligung wurde bis zum zweiten Quartal 2015 auf fast 6,7 Millionen Aktien ausgebaut. Seitdem hat Gabelli seine Anteile jedoch stetig reduziert. Einreichungen für das vierte Quartal 2025 zeigen, dass der Fonds noch 1,2 Millionen Aktien des Unternehmens besaß, was einem Rückgang von 7 % gegenüber dem Vorquartal entspricht.

BNY Mellon: Eine "defensive Mautstelle" der globalen Finanzwelt

Hedgefonds betrachten The Bank of New York Mellon Corporation (NYSE:BK) als eine "defensive Mautstelle" für die globale Finanzwelt. Das Unternehmen überwacht und/oder verwaltet Vermögenswerte in Höhe von rund 50 Billionen US-Dollar. Im Gegensatz zu Privatkundenbanken, die auf risikoreiche Kreditvergabe angewiesen sind, generiert BNY Mellon gebührenbasierte Einnahmen für die sichere Verwahrung von Vermögenswerten.

Dieses Geschäftsmodell zeichnet sich durch mehrere Merkmale aus:

  • Die Einnahmen sind stark wiederkehrend.
  • Es ist für Wettbewerber schwierig, diese Einnahmen zu verdrängen.
  • Die Komplexität der von BNY angebotenen Dienstleistungen – Clearing, Settlement und Datenanalyse – schafft erhebliche Markteintrittsbarrieren.

Obwohl BNY stark gebührenlastig ist, profitiert das Unternehmen auch erheblich vom "Higher-for-longer"-Zinsumfeld, das Anfang 2026 zu beobachten war. Die Bank erzielt Zinserträge aus den massiven Barbeständen ihrer institutionellen Kunden. Selbst geringe Zinssteigerungen können sich für das Unternehmen in Hunderten Millionen Dollar an Reingewinn niederschlagen.

Der Hype um Künstliche Intelligenz und ihr Potenzial

Während BNY Mellon ein etabliertes und stabiles Geschäftsmodell verfolgt, wird Künstliche Intelligenz (KI) von vielen als die nächste große disruptive Kraft gesehen. Andy Jassy, CEO von Amazon, beschrieb generative KI als eine "einmalige Technologie", die bereits bei Amazon eingesetzt wird, um Kundenerlebnisse neu zu gestalten.

Elon Musk prognostizierte auf der 8. Future Investment Initiative Konferenz, dass es bis 2040 mindestens 10 Milliarden humanoide Roboter geben wird, die jeweils zwischen 20.000 und 25.000 US-Dollar kosten könnten. Nach Musks Berechnungen könnte diese Technologie bis 2040 einen Wert von 250 Billionen US-Dollar erreichen. Dieser Wert entspricht laut Quelle:

  • 175 Teslas
  • 107 Amazons
  • 140 Metas
  • 84 Googles
  • 65 Microsofts
  • 55 Nvidias

Selbst wenn die Zahl von 250 Billionen US-Dollar ambitioniert klingt, sehen große Firmen wie PwC und McKinsey immer noch ein Multi-Billionen-Dollar-Potenzial in der KI. Dieses Potenzial hat bereits ein "Frenzy" unter Hedgefonds und Top-Investoren an der Wall Street ausgelöst.

Milliardäre und ihre Sicht auf KI

Mehrere prominente Milliardäre haben sich bereits zur Bedeutung der Künstlichen Intelligenz geäußert:

  • Bill Gates betrachtet KI als den "größten technologischen Fortschritt in meinem Leben", transformativer als das Internet oder der Personal Computer, mit dem Potenzial, Gesundheitswesen, Bildung und Klimawandel zu verbessern.
  • Larry Ellison investiert über Oracle Milliarden in Nvidia-Chips und arbeitet mit Cohere zusammen, um generative KI in Oracles Cloud und Anwendungen zu integrieren.
  • Warren Buffett, der nicht für Tech-Hype bekannt ist, sieht in diesem Durchbruch einen "enorm vorteilhaften sozialen Einfluss".

BNY Mellon im Vergleich zu KI-Aktien

Obwohl das Potenzial von BNY Mellon als Investment anerkannt wird, wird in der Finanzwelt diskutiert, ob bestimmte KI-Aktien ein größeres Aufwärtspotenzial und ein geringeres Abwärtsrisiko bieten könnten. Die Quellen weisen darauf hin, dass die "wahre Geschichte" nicht bei den bekannten Tech-Giganten wie Nvidia liegt, sondern bei einem kleineren Unternehmen, das die kritische Technologie hinter der KI-Revolution verbessert. Diese Einschätzung deutet auf eine Verschiebung des Interesses von etablierten Werten hin zu disruptiven Technologien.

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