Boomer-Vermögensaufbau: Expertenstrategien für den späten Start

Boomer-Vermögensaufbau: Expertenstrategien für den späten Start

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Viele erfolgreiche Investoren betonen, dass ein früher Start und regelmäßige Beiträge der sicherste Weg sind, um im Ruhestand finanziell abgesichert zu sein. Doch auch wer später beginnt, hat noch Möglichkeiten, das eigene Nettovermögen zu stärken und für die goldenen Jahre vorzusorgen. Finanzexperten bieten hierfür konkrete Strategien.

Später starten, trotzdem erfolgreich sein

Es ist nie zu spät, Maßnahmen zu ergreifen, um Ersparnisse und Einkommen zu steigern und den Ruhestand vor unerwarteten Wendungen zu schützen, so Chris Orestis, Gründer und Präsident von Retirement Genius. Baby Boomer, die ihr Nettovermögen ausbauen möchten, sollten weiterhin enthusiastisch sparen, vernünftig ausgeben und große Ausgaben reduzieren. Darüber hinaus können sie ihr finanzielles Vorgehen um weitere Optionen ergänzen.

Klug investieren für nachhaltiges Wachstum

Experten empfehlen für Senioren oft risikoärmere Anlagen wie Exchange Traded Funds (ETFs) und Dividendenaktien, die sowohl Wachstum als auch Einkommen ermöglichen. Andere befürworten einen aggressiveren Ansatz mit einem hohen Anteil an Aktienmarktinvestitionen. Paul Ferrara, Senior Wealth Counselor und Client Relationship Manager bei Avenue Investment Management, betont, dass Boomer den positiven Zinseszinseffekt nicht vernachlässigen dürfen.

Ferrara erklärt, dass der Zinseszinseffekt auch im Ruhestand wirkt, obwohl viele Boomer annehmen, dass sie sich bereits in der Wachstumsphase befinden, wenn sie Vermögenswerte aufgebaut haben. Selbst nach dem Verkauf eines einkommensstarken Portfolios und dessen Ersatz durch eine ausgewogene Kombination aus Dividendenaktien und risikoarmen Anleihen kann das Vermögen weiterwachsen, während das Risiko in einem komfortablen Bereich bleibt. Als Beispiel nennt er ein Portfolio im Wert von 1.000.000 US-Dollar mit einer Rendite von 4 %, die über ein Jahrzehnt hinweg reinvestiert wird. Dies würde ohne Erhöhung der Risikoallokationen zusätzliche 480.000 US-Dollar einbringen.

Altersvorsorge-Beiträge maximieren

Wer noch erwerbstätig ist, sollte die Möglichkeiten der Nachholbeiträge für 401(k)- und IRA-Konten nutzen. Im Vergleich zu jüngeren Arbeitnehmern können Personen über 50 Jahren erhebliche Beiträge leisten. Für über 60-Jährige gibt es laut Chris Orestis sogar zusätzliche Chancen.

Orestis führt aus, dass Personen zwischen 60 und 63 Jahren ihre 401(k)-Beiträge auf bis zu 11.250 US-Dollar pro Jahr erhöhen können. Mit Arbeitgeberzuschüssen könnten so innerhalb von drei Jahren 81.250 US-Dollar in den Altersvorsorgeplan eingezahlt werden.

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