
Buffett warnt: Iran-Atomwaffen erhöhen Risiko nuklearer Katastrophe
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Warren Buffett, der renommierte Investor und Vorsitzende von Berkshire Hathaway, hat erneut seine tiefe Besorgnis über die Verbreitung von Atomwaffen geäußert. Er warnte, dass die Aussicht auf einen nuklearen Iran das Risiko eines katastrophalen Konflikts erheblich erhöhen würde, da die Welt dadurch zu einem gefährlicheren Ort werde.
Warren Buffett warnt vor globaler Gefahr
Buffett betonte, dass die wachsende Zahl nuklear bewaffneter Staaten die globale Risikolandschaft grundlegend verändert habe. Diese Sorgen über die Proliferation äußert der 95-jährige Investor bereits seit Jahrzehnten. Auf CNBCs "Squawk Box" erklärte er am Dienstag: "Jetzt haben wir... neun Länder. Wir haben uns enorm Sorgen gemacht, als es zwei waren... Man hatte es nicht mit instabilen Leuten oder so etwas zu tun. Das Schiff hat sich gedreht."
Iran und Nordkorea im Fokus der Sorge
Der "Orakel von Omaha" wies explizit auf die steigenden geopolitischen Spannungen hin, die den Iran und Nordkorea betreffen. Er deutete an, dass die potenzielle Präsenz von Atomwaffen in diesen Regionen die Einsätze erheblich erhöhe. "Denken Sie nur daran, wie Sie sich fühlen würden, wenn Nordkorea sie hätte und der Iran sie bekommen wollte", sagte Buffett.
Er fügte hinzu, dass das Gefährlichste sei, "jemand, der die Hand am Schalter hat, der selbst im Sterben liegt oder einer enormen Peinlichkeit gegenübersteht." Buffett räumte ein, keine einfache Lösung zu haben, stellte jedoch klar: "Ich weiß, dass... es schwieriger sein wird, wenn der Iran die Bombe hat, als wenn er sie nicht hat."
Langfristige Perspektive und fatalistische Einschätzung
Buffett hat seit Langem davor gewarnt, dass die Ausbreitung nuklearer Fähigkeiten die Wahrscheinlichkeit eines Worst-Case-Szenarios erhöht. Auf die Frage, welchen Rat er einem US-Präsidenten in Bezug auf angereichertes Uran geben würde, äußerte Buffett eine fatalistische Einschätzung der langfristigen Entwicklung.
"Ich würde sagen, dass auf die eine oder andere Weise... in den nächsten 100 Jahren – vielleicht sind es 200 Jahre, wer weiß – etwas passieren wird, das dazu führt, dass sie eingesetzt werden", prognostizierte er. "Und wir können nicht das nehmen, was jetzt da draußen ist."