Canamera Energy Metals: Bohrprogramm für seltene Erden in Brasilien schreitet voran

Canamera Energy Metals: Bohrprogramm für seltene Erden in Brasilien schreitet voran

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Canamera Energy Metals, ein kanadisches Explorationsunternehmen, hat bedeutende Fortschritte bei seinem ersten Bohrprogramm für seltene Erden im brasilianischen Turvolandia-Projekt erzielt. Rund ein Drittel der geplanten Bohrlöcher wurde bereits abgeschlossen, um die Dicke und Kontinuität der Mineralisierung seltener Erden zu bewerten. Dieses Projekt ist strategisch wichtig, da Brasilien als sichere Quelle für diese kritischen Elemente gilt.

Fortschritte im Bohrprogramm Turvolandia

Canamera Energy Metals, ein in Kanada ansässiges Explorationsunternehmen, hat etwa ein Drittel der geplanten Bohrlöcher im Rahmen seines ersten Turvolandia-Bohrprogramms für seltene Erden in Brasilien abgeschlossen. Das Phase-eins-Programm, das Mitte November gestartet wurde, umfasst insgesamt rund 1.000 Meter Bohrungen. Die Arbeiten sollen über die Weihnachtszeit pausieren.

Ziel dieser ersten Phase ist es, die Dicke und Kontinuität der Mineralisierung seltener Erden (REE) zu bewerten. Die Ergebnisse sollen die Geometrie, Verteilung und Kontinuität der Mineralisierung definieren und somit zukünftige Explorationsarbeiten leiten.

Strategische Bedeutung seltener Erden

Brad Brodeur, CEO von Canamera, betonte die Bedeutung dieses Bohrprogramms als wichtigen Meilenstein für das Turvolandia REE-Projekt. Angesichts des zunehmenden geopolitischen Drucks auf die globalen Lieferketten für seltene Erden, stellt Brasilien laut Brodeur eine jurisdiktionell sichere Quelle dieser kritischen Elemente dar. Er äußerte sich begeistert über die systematische Untersuchung der drei vorrangigen Zielgebiete, um das geologische Profil des Projekts besser zu verstehen. Das Turvolandia-Projekt wird zudem für sein Potenzial zur kostengünstigen Gewinnung von REE aufgrund seiner ionischen Tonprofile hervorgehoben.

Details des Explorationsprojekts

Das Phase-eins-Bohrprogramm umfasst 48 bis 54 vertikale Schneckenbohrlöcher, die sich über drei separate Zielzonen erstrecken. Jede Zone wird mit 16 bis 18 Bohrlöchern in Tiefen von 20 bis 25 Metern untersucht. Das Turvolandia-Projekt liegt direkt östlich des alkalischen Komplexes Poços de Caldas, einem 30 km² großen Intrusionssystem im südlichen Minas Gerais.

Die Liegenschaft befindet sich im Südwesten von Minas Gerais, etwa 200 km nordöstlich von São Paulo und 294 km südwestlich von Belo Horizonte. Sie gilt als vielversprechend für ionische Ton-gebundene REE-Mineralisierung.

Akquisitionsoption und zukünftige Meilensteine

Canamera besitzt eine Option zum Erwerb von 100 % der Turvolândia- und São Sepé-Projekte für seltene Erden in ionischem Ton. Die Akquisition erfolgt durch gestaffelte Bar- und Aktienzahlungen an die Verkäufer, wobei Canamera während der Optionsperiode auch Mindestexplorationsarbeiten finanzieren muss.

Wird die Option ausgeübt, erhalten die Verkäufer eine 1%ige Net Smelter Returns (NSR)-Lizenzgebühr auf die Projektproduktion. Canamera hat die Möglichkeit, die Hälfte (0,5 %) dieser Lizenzgebühr für eine Barzahlung von 500.000 US-Dollar (688.485 US-Dollar) zurückzukaufen. Weitere Barzahlungen werden bei Erreichen spezifischer technischer Meilensteine fällig, darunter die Veröffentlichung einer Mineralressourcenschätzung, einer vorläufigen Wirtschaftlichkeitsbewertung und einer Machbarkeitsstudie.

Erwähnte Persönlichkeiten