Chinas KI-Aktien boomen: OpenClaw als 'nächstes ChatGPT' gefeiert

Chinas KI-Aktien boomen: OpenClaw als 'nächstes ChatGPT' gefeiert

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Chinas Aktien im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) verzeichneten am Mittwoch einen deutlichen Anstieg. Auslöser waren optimistische Kommentare von Nvidia-CEO Jensen Huang, der das Potenzial von KI-Agenten und insbesondere von OpenClaw hervorhob. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung Chinas als führender KI-Markt.

Chinas KI-Aktien im Aufwind nach Huangs Lob für OpenClaw

Am Dienstag, dem 17. März 2026, äußerte sich Nvidia-CEO Jensen Huang auf der NVIDIA GTC globalen KI-Konferenz in San Jose, Kalifornien, zu OpenClaw. Er bezeichnete OpenClaw als "definitiv das nächste ChatGPT" und nannte es einen transformativen Schritt zur Erweiterung dessen, was Nutzer mit KI erreichen können. Diese Äußerungen führten am Mittwoch zu einem Kurssprung bei chinesischen KI-Unternehmen.

MiniMax und Knowledge Atlas Technology, auch bekannt als Zhipu, verzeichneten in Hongkong Kursgewinne von 22 % bzw. 14 %. Beide KI-Firmen haben ihre Angebote im Bereich der agentenbasierten KI verstärkt und kürzlich Tools auf Basis von OpenClaw eingeführt. SenseTime, das sich von der Gesichtserkennung zu KI-Softwareplattformen gewandelt hat und einen seiner KI-Assistenten mit OpenClaw integrierte, legte um 2,43 % zu. Der Cloud-Computing-Anbieter UCloud Technology, der in Shanghai gelistet ist, stieg um 13 %.

OpenClaw: Der nächste Schritt in der KI-Evolution?

OpenClaw ist ein Open-Source-KI-Agent, der in China zunehmend Verbreitung findet. Viele lokale Technologieunternehmen integrieren ihn in ihre Angebote und bringen eigene Versionen auf den Markt. Jensen Huang sieht in OpenClaw die nächste große Innovation in der KI, die von der Beantwortung von Fragen zum Handeln übergeht.

Im Gegensatz zu traditionellen KI-Systemen wie ChatGPT ermöglicht OpenClaw den Agenten nicht nur, Anfragen zu beantworten, sondern auch Aktionen auszuführen, Entscheidungen zu treffen und mit wenig oder keiner menschlichen Unterstützung zu handeln. Das bedeutet, dass Menschen KI-Agenten nicht mehr durch jeden Schritt einer Aufgabe führen müssen. Ein KI-Agent kann mit einer einzigen Anweisung planen, ausführen und sich im Laufe der Zeit sogar verbessern. Huang veranschaulichte dies mit dem Beispiel, dass ein Nutzer einen OpenClaw-KI-Agenten bitten könnte, eine Küche zu entwerfen, woraufhin dieser Bilder, Design-Tools und Ideen lernen und die Arbeit selbstständig perfektionieren würde.

Chinas "KI-Tiger" treiben Innovation voran

MiniMax und Zhipu gehören zu Chinas aufstrebenden "KI-Tigern", einer Gruppe von Unternehmen, die große Sprachmodelle entwickeln, um mit Größen wie OpenAI und Anthropic zu konkurrieren. Beide Unternehmen haben ihre agentenbasierten KI-Angebote ausgebaut und Tools auf Basis von OpenClaw eingeführt.

Zhipu stellte im vergangenen Monat auch GLM-5 vor, ein Open-Source-Sprachmodell, das mit stärkeren Programmierfähigkeiten und Unterstützung für erweiterte agentenbasierte Aufgaben konzipiert wurde. Das Unternehmen gibt an, dass seine Leistung bei Programmier-Benchmarks der von Anthropic's Claude Opus 4.5 nahekommt und in einigen Tests Google's Gemini 3 Pro übertrifft. Diese Behauptungen wurden von CNBC jedoch nicht unabhängig überprüft.

Chinas KI-Markt: Wachstum und Herausforderungen

Die schnelle Akzeptanz von Künstlicher Intelligenz in China untermauert laut Moody's die Position des Landes als einer der weltweit führenden KI-Märkte. Die Einführung der Technologie ist jedoch branchenübergreifend ungleichmäßig. Dies spiegelt Unterschiede in der digitalen Bereitschaft wider und führt zu unterschiedlichen Kreditauswirkungen.

Große Technologieunternehmen treiben die fortschrittlichste und finanziell bedeutsamste KI-Integration voran. Konsum- und Industrieunternehmen hingegen setzen die Technologie selektiver ein, um die Effizienz zu verbessern.

Breite Auswirkungen auf den Tech-Sektor

Die positiven Aussagen von Jensen Huang hatten auch Auswirkungen auf andere Technologieaktien in Asien. SK Hynix gewann fast 9 %, während Samsung Electronics um 7,53 % zulegte. Huang prognostizierte zudem, dass die Bestellungen zwischen Blackwell und Vera Rubin bis 2027 eine Billion US-Dollar erreichen könnten. Nvidia selbst arbeitet an NemoClaw, einer Enterprise-Edition ihres KI-Systems, die Sicherheitsmaßnahmen gegen Datenschutzverletzungen und potenziellen Machtmissbrauch durch autonome Entscheidungsfindung integrieren soll.

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