Coinbase CEO Armstrong begrüßt Krypto-freundliche Gouverneurinnen

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Brian Armstrong, CEO von Coinbase Global Inc. (NASDAQ:COIN), hat die Amtseinführungen von Abigail Spanberger als Gouverneurin von Virginia und Mikie Sherrill als Gouverneurin von New Jersey als einen Erfolg für pro-Kryptowährungs-Politiker gewürdigt. Diese Entwicklungen unterstreichen die wachsende Bedeutung der Krypto-Politik auf Landesebene und die anhaltenden Bemühungen um einen klaren Regulierungsrahmen in den USA.

Armstrongs Gratulation an Krypto-Befürworter

In einem Post auf der Plattform X gratulierte Armstrong den beiden neuen Gouverneurinnen und bezeichnete ihre Amtseinführung als einen "Meilenstein" für Befürworter von Kryptowährungen in politischen Ämtern. Diese Äußerung verdeutlicht das Interesse der Krypto-Branche an politischen Persönlichkeiten, die sich für eine förderliche Regulierung einsetzen.

Abigail Spanberger: Eine gemischte Bilanz

Abigail Spanberger schrieb im vergangenen Jahr Geschichte, als sie Winsome Earle-Searsto besiegte und zur ersten weiblichen Gouverneurin Virginias gewählt wurde. Ihre Haltung zu Kryptowährungsthemen zeigt jedoch ein differenziertes Bild. Als Abgeordnete im Repräsentantenhaus stimmte sie für den pro-Kryptowährungs-Gesetzentwurf FIT21, der auf eine klare Marktstruktur abzielt. Gleichzeitig sprach sie sich gegen den CBDC Anti-Surveillance State Act aus, der darauf abzielte, digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) zu verbieten.

Mikie Sherrill: Klare Unterstützung für Regulierung

Mikie Sherrill setzte sich ebenfalls im vergangenen Jahr durch und besiegte Jack Ciattarelli, um die erste weibliche demokratische Gouverneurin von New Jersey zu werden. Ähnlich wie Spanberger stimmte Sherrill für den FIT21-Gesetzentwurf und gegen den Anti-CBDC Act. Darüber hinaus unterstützte sie den CLARITY Act, einen Gesetzentwurf, der einen klaren Regulierungsrahmen für Kryptowährungsmärkte schaffen soll. Ihre Unterstützung für diesen Act signalisiert ein Engagement für mehr Transparenz und Rechtssicherheit im Krypto-Sektor.

Coinbase und der Kampf um klare Krypto-Regulierung

Brian Armstrong engagiert sich aktiv im Weißen Haus und im Kongress, um den Gesetzentwurf zur Marktstruktur für Kryptowährungen voranzutreiben, der die Senatsversion des CLARITY Act darstellt. Bemerkenswerterweise zog Coinbase jedoch Stunden vor einer geplanten Abstimmung seine Unterstützung für den Gesetzentwurf zur Marktstruktur für Kryptowährungen zurück. Dieser Rückzug führte zu einer unbestimmten Verschiebung der Abstimmung über den Entwurf.

Trotz dieses legislativen Rückschlags äußerte Armstrong, dass das Weiße Haus "super konstruktiv" gewesen sei und Coinbase sogar aufgefordert habe, Verhandlungen mit Banken aufzunehmen. Dies deutet auf eine fortgesetzte Dialogbereitschaft zwischen der Krypto-Branche und der Regierung hin, auch wenn der Weg zu einer umfassenden Regulierung steinig bleibt.

Kursentwicklung der Coinbase-Aktie

Die Aktien von Coinbase fielen im nachbörslichen Handel um 0,32 %, nachdem sie am Dienstag im regulären Handel um 5,57 % niedriger bei 227,73 US-Dollar geschlossen hatten, wie Daten von Benzinga Pro zeigen. Trotz dieser kurzfristigen Schwankungen weist die Aktie laut Benzinga’s Edge Stock Rankings über den kurzen, mittleren und langen Zeitraum einen stärkeren Kurstrend auf und besitzt ein sehr hohes Wachstumspotenzial.

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