Die ungünstigsten Zeitpunkte für den Rentenantrag bei Social Security

Die ungünstigsten Zeitpunkte für den Rentenantrag bei Social Security

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Viele Menschen fragen sich, welches das "perfekte" Alter ist, um Social Security-Leistungen zu beantragen. Der Zeitpunkt des Antrags kann das Ruhestandseinkommen erheblich beeinflussen, und das Vermeiden bestimmter Altersstufen ist ebenso wichtig, um die Leistungen zu maximieren. Im Folgenden werden die Altersstufen beleuchtet, die Sie wahrscheinlich meiden sollten, wenn Sie Ihren Rentenscheck nicht dauerhaft kürzen möchten.

Das Alter 62: Der früheste, aber teuerste Start

Das Alter von 62 Jahren ist das früheste Alter, in dem man Anspruch auf Social Security-Leistungen hat, und es ist auch das beliebteste Alter für die Beantragung. Laut dem Bipartisan Policy Center beantragen 29 % der Rentner ihre Leistungen mit 62 Jahren. Ein früher Antrag ermöglicht es, länger eine feste monatliche Einkommensquelle zu genießen, jedoch ist dieses Einkommen garantiert geringer.

Wer mit 62 Jahren Social Security-Leistungen bezieht, erhält monatlich 30 % weniger, als wenn bis zum vollen Rentenalter (FRA) von 67 Jahren gewartet wird. Im Vergleich zu einem Antrag mit 70 Jahren beträgt die Kürzung sogar 44 %. Eine Reduzierung des monatlichen Einkommens um 44 % hat erhebliche Auswirkungen im Ruhestand. Laut dem Urban Institute setzen frühe Anträge Einzelpersonen einem höheren Langlebigkeitsrisiko aus, was bedeutet, dass sie bei längerer Lebensdauer insgesamt weniger Leistungen erhalten. Zudem kann dies spürbare Auswirkungen auf die Hinterbliebenenleistungen für Ehepartner und unterhaltsberechtigte Kinder haben. Diese Faktoren machen das Alter 62 zu einem der ungünstigsten Zeitpunkte für die Beantragung von Leistungen.

Die Altersstufen 65 bis 67: Eine kurze Wartezeit zahlt sich aus

Wenn Sie nur ein oder zwei Jahre von Ihrem vollen Rentenalter (FRA) entfernt sind, kann es sich lohnen, mit dem Antrag auf Social Security-Leistungen zu warten. Die Social Security Administration (SSA) berechnet frühe oder verzögerte Leistungen basierend auf dem Leistungsanspruch im FRA. Da die Kürzungen für einen frühen Antrag geringer ausfallen, je näher man dem FRA ist, kann eine kurze Wartezeit zu einem spürbar höheren monatlichen Leistungsbetrag führen.

Eine Verzögerung des Antrags mit 65 oder 66 Jahren kann die monatliche Auszahlung bis zum Alter von 70 Jahren um 8 % pro Jahr erhöhen. Da diese Erhöhung von der SSA garantiert wird, funktioniert sie ähnlich wie eine festverzinsliche Anlage, vergleichbar mit einer Anleihe oder Staatsanleihe. Die effektive "Rendite" von 8 % ist dabei wahrscheinlich höher als das, was auf dem Festzinsmarkt erzielt werden kann. Zum Vergleich: 10-jährige US-Staatsanleihen rentierten am 16. Dezember 2025 bei 4,17 %, während AAA-bewertete Unternehmensanleihen am 12. Dezember 2025 durchschnittlich 5,37 % boten. Einfach ausgedrückt, kann eine Verzögerung um ein paar Jahre eine finanziell vorteilhafte Strategie sein.