
DoorDash führt Notfallprogramm ein: 10% Cashback für Fahrer bei hohen Benzinpreisen
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Die Lieferplattform DoorDash hat ein Notfallprogramm für ihre Fahrer in den USA angekündigt, um auf die stark gestiegenen Benzinpreise zu reagieren. Das Programm bietet unter anderem einen signifikanten Cashback-Vorteil beim Tanken und wöchentliche Zahlungen für aktive Fahrer. Diese Maßnahmen sollen die finanzielle Belastung der sogenannten "Dashers" mindern.
DoorDash reagiert auf steigende Kraftstoffkosten
DoorDash kündigte am Montag auf X ein Notfallprogramm an, das Fahrern einen 10%igen Cashback auf Tankfüllungen bietet. Dieser Vorteil ist jederzeit mit einer DoorDash Crimson Visa Debit Card an jeder US-Tankstelle nutzbar, unabhängig davon, ob der Fahrer gerade eine Lieferung ausführt oder nicht. Tony Xu, Mitbegründer von DoorDash, betonte, dass dieser Cashback-Satz "fünfmal so hoch wie der übliche Satz" sei.
Zusätzlich zum Cashback-Angebot erhalten Fahrer, die 125 Meilen oder mehr aktiv auf Lieferungen unterwegs sind, wöchentliche Entlastungszahlungen. Diese Zahlungen liegen zwischen 5 und maximal 15 US-Dollar, abhängig von der gefahrenen Strecke. Xu erklärte in seinem Post: "Wir haben von den Dashers laut und deutlich gehört, dass die steigenden Benzinpreise ihre Geldbörsen belasten."
Hintergrund der Benzinpreisentwicklung
Die Ankündigung von DoorDash erfolgt vor dem Hintergrund stark gestiegener Kraftstoffkosten. Laut dem American Automobile Association (AAA) lag der nationale Benzinpreisdurchschnitt am Montag bei 3,956 US-Dollar pro Gallone. In Kalifornien erreichten die Benzinpreise an der Zapfsäule sogar 5,790 US-Dollar pro Gallone.
Der Anstieg der Kraftstoffkosten ist maßgeblich auf den Konflikt im Nahen Osten zurückzuführen. Insbesondere die Ankündigung Irans, eine Blockade in der Straße von Hormus zu verhängen, einer wichtigen Schifffahrtsroute, die für den Transport von über einem Fünftel des weltweiten Rohölangebots verantwortlich ist, hat die Preise in die Höhe getrieben. In diesem Kontext verteidigte Transportminister Sean Duffy die Trump-Administration und verwies darauf, dass die "Energy Dominance"-Initiative zu Benzinpreisen unter 3 US-Dollar pro Gallone geführt habe.
Auswirkungen auf die Gig-Economy und Finanzlage von DoorDash
Die steigenden Benzinpreise stellen eine erhebliche Herausforderung für Fahrer in der gesamten Gig-Economy dar, wobei auch Fahrer von Uber und Lyft ihre Sorgen teilen. Die Maßnahmen von DoorDash sind ein Versuch, die Attraktivität der Plattform für ihre Fahrer aufrechtzuerhalten und die Betriebskosten für diese zu senken.
Aus finanzieller Sicht zeigen die Benzinga Edge Rankings, dass DoorDash derzeit eine schwache Dynamik und ein geringes Wachstum aufweist. Trotz dieser Einschätzung verzeichnete die DASH-Aktie am Montag einen Anstieg von 2,13 % auf 159,98 US-Dollar bei Marktschluss und legte im nachbörslichen Handel um weitere 0,48 % auf 160,75 US-Dollar zu.