Dow Jones stürzt ab: Fed hält Zinsen, Fear & Greed Index in Angstzone

Dow Jones stürzt ab: Fed hält Zinsen, Fear & Greed Index in Angstzone

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Die US-Aktienmärkte zeigten sich diese Woche volatil, beeinflusst von der mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung der Federal Reserve und neuen Wirtschaftsdaten. Während der Fear & Greed Index konstant im Bereich "Extreme Fear" verharrte, reagierten die Indizes unterschiedlich auf die Entwicklungen, bevor sie am Mittwoch deutlich nachgaben.

Marktstimmung im "Extreme Fear"-Bereich

Der CNN Money Fear & Greed Index, ein wichtiger Indikator für die Marktstimmung, verblieb am Mittwoch im Bereich "Extreme Fear". Mit einem Wert von 18,4 lag der Index unter dem Vortageswert von 21,7. Bereits am Dienstag zeigte der Index mit 21,5 eine hohe Anlegersorge an.

Dieser Index misst die aktuelle Marktstimmung und basiert auf der Annahme, dass höhere Angst die Aktienkurse unter Druck setzt, während höhere Gier den gegenteiligen Effekt hat. Er wird aus sieben gleich gewichteten Indikatoren berechnet und reicht von 0 (maximale Angst) bis 100 (maximale Gier).

US-Aktienmärkte nach Fed-Entscheidung unter Druck

Am Mittwoch schlossen die US-Aktienmärkte deutlich niedriger, nachdem Anleger die jüngsten Wirtschaftsdaten und Kommentare des Fed-Vorsitzenden verarbeitet hatten. Der Dow Jones Index verzeichnete einen Rückgang von über 750 Punkten während der Sitzung und schloss rund 768 Punkte niedriger bei 46.225,15.

Auch der S&P 500 gab um 1,36 % auf 6.624,70 Punkte nach, während der Nasdaq Composite um 1,46 % auf 22.152,42 Punkte fiel. Alle Sektoren des S&P 500 beendeten den Handelstag im negativen Bereich. Die größten Verluste verzeichneten dabei Aktien aus den Bereichen Materialien, zyklische Konsumgüter und Basiskonsumgüter.

Die Rolle der Federal Reserve

Die Federal Reserve hielt die Leitzinsen am Mittwoch, wie von den Marktteilnehmern weitgehend erwartet, zum dritten Mal in Folge unverändert bei 3,50 %–3,75 %. Das Statement des Offenmarktausschusses (FOMC) wies darauf hin, dass die Wirtschaftstätigkeit zwar in einem soliden Tempo expandiert, die Jobgewinne jedoch niedrig geblieben sind und die Inflation weiterhin etwas erhöht ist.

Die endgültige Entscheidung der Fed über die Zinssätze und andere Wirtschaftsdaten werden als Schlüsselfaktoren für die kurzfristige Marktrichtung angesehen. Der Markt konzentriert sich nun auf die Erklärung von Fed-Chef Jerome Powell, die die Stimmung bezüglich Inflation und Ölpreisen beeinflussen wird.

Wirtschaftsdaten und ihre Auswirkungen

Neben der Zinsentscheidung der Federal Reserve beeinflussten auch neue Wirtschaftsdaten die Marktstimmung. Die US-Produzentenpreise stiegen im Februar um 0,7 % im Monatsvergleich. Dies lag über dem Anstieg von 0,5 % im Vormonat und über den Marktschätzungen von 0,3 %.

Diese Daten zum Produzentenpreisindex (PPI) werden voraussichtlich auch die Marktbewegungen am folgenden Tag beeinflussen.

Kontrast: Marktperformance am Dienstag

Interessanterweise zeigte der Nasdaq Composite am Dienstag einen Anstieg von über 100 Punkten, obwohl der Fear & Greed Index ebenfalls im Bereich "Extreme Fear" verharrte. Die zweitägige geldpolitische Sitzung der Federal Reserve beeinflusste bereits zu diesem Zeitpunkt die Marktstimmung.

Die meisten Sektoren im S&P 500 schlossen den Handelstag am Dienstag positiv ab, unterstützt durch deutliche Gewinne in den Sektoren Energie, zyklische Konsumgüter und Kommunikationsdienste. Aktien aus den Sektoren Basiskonsumgüter und Gesundheitswesen verzeichneten hingegen Rückgänge.

Blick auf den Ölmarkt

Die Brent-Rohölpreise fielen am Dienstag um über 2 %. Dies geschah inmitten von Nachrichten über die Wiedereröffnung der irakischen Ölexporte durch den Hafen Ceyhan, was frühere Sorgen über Lieferunterbrechungen aufgrund des Iran-Konflikts linderte.

Trotz eines Öl-Abkommens zwischen Irak und Türkei fielen die Brent-Rohölpreise. Die Entwicklung der Ölpreise wird auch durch die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell zur Inflation beeinflusst.

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