Duolingo stoppt KI-Bewertung in Leistungsbeurteilungen nach Mitarbeiterfeedback

Duolingo stoppt KI-Bewertung in Leistungsbeurteilungen nach Mitarbeiterfeedback

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Während der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) für viele Angestellte in der Wissensarbeit zunehmend zur Jobanforderung wird, hat Duolingo eine bemerkenswerte Kehrtwende vollzogen. Das Unternehmen wird die Nutzung von KI durch seine Mitarbeiter nicht länger in Leistungsbeurteilungen berücksichtigen, wie CEO Luis von Ahn in der Episode vom 10. April des Podcasts "Silicon Valley Girl" mitteilte.

Duolingos Kehrtwende bei KI-Leistungsbeurteilungen

Die Entscheidung, den KI-Einsatz nicht mehr in die Leistungsbeurteilungen einfließen zu lassen, erfolgte, nachdem Mitarbeiter die Frage aufwarfen: "Wollen Sie, dass wir KI nur um der KI willen nutzen?" Dies berichtete der CEO Luis von Ahn. Ursprünglich hatte Duolingo im April 2025 in einem Memo zur "AI-first"-Strategie angekündigt, die KI-Nutzung in den Bewertungen zu verfolgen.

Von Ahn erklärte die Rücknahme der Strategie wie folgt: "Am Ende haben wir einen Rückzieher gemacht und gesagt: Nein. Das Wichtigste für Ihre Leistung ist, dass Sie Ihre Arbeit so gut wie möglich erledigen. Oft kann KI Ihnen dabei helfen, aber wenn nicht, werde ich Sie nicht dazu zwingen." Er fügte hinzu, es habe sich angefühlt, "als ob wir, anstatt für das tatsächliche Ergebnis zur Rechenschaft gezogen zu werden, versuchten, etwas durchzusetzen, das in einigen Fällen nicht passte."

Die "AI-first"-Strategie und ihre Folgen

Die ursprüngliche "AI-first"-Strategie von Duolingo, die im April 2025 vorgestellt wurde, umfasste neben der Bewertung des KI-Einsatzes auch andere "konstruktive Einschränkungen". Dazu gehörte die Berücksichtigung von KI-Fähigkeiten bei Neueinstellungen und die schrittweise Einstellung der Zusammenarbeit mit Auftragnehmern für Arbeiten, "die KI erledigen kann".

Nachdem das Memo eine Online-Gegenreaktion ausgelöst hatte, stellte von Ahn auf LinkedIn klar, dass das Unternehmen weiterhin im gleichen Tempo einstelle. Er betonte zudem, dass er nicht davon ausgehe, dass KI die Aufgaben der Duolingo-Mitarbeiter ersetzen werde. Eine Anfrage von Business Insider an Duolingo außerhalb der US-Arbeitszeiten blieb unbeantwortet.

Branchentrend: KI-Integration in Unternehmen

Duolingos Rückzieher bei den Leistungsbeurteilungen steht im Kontrast zu den Strategien anderer großer Technologieunternehmen. Viele Firmen haben Richtlinien eingeführt, um den KI-Einsatz unter ihren Mitarbeitern zu fördern und zu verfolgen.

Meta hat beispielsweise Ziele für den KI-Einsatz einiger Mitarbeiter festgelegt, wie Business Insider im März exklusiv berichtete. Bei Google wird von nicht-technischen Mitarbeitern erwartet, dass sie KI in ihren Arbeitsabläufen nutzen, was in einigen Fällen in die Leistungsbeurteilungen einfließen kann, so Quellen gegenüber Business Insider. Dies unterstreicht den allgemeinen Trend, dass der Einsatz von KI für viele Angestellte in der Wissensarbeit zu einer grundlegenden Anforderung wird.

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