El Salvador: Bukele fordert Clinton heraus – Bitcoin-Land im Fokus

El Salvador: Bukele fordert Clinton heraus – Bitcoin-Land im Fokus

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El Salvadors Präsident Nayib Bukele hat auf die Kritik der ehemaligen US-Außenministerin Hillary Clinton an den Haftbedingungen und mutmaßlichen Folterungen im Land reagiert. Bukele bot eine ungewöhnliche Lösung an, um die Vorwürfe zu überprüfen, und stellte die Freilassung der gesamten Gefängnispopulation unter einer Bedingung in Aussicht. Die Auseinandersetzung rückt die Menschenrechtslage in El Salvador, die Politik der Trump-Administration und die Rolle des Landes als Bitcoin-Pionier in den Fokus.

Bukeles ungewöhnliches Angebot

In einem Post auf X erklärte Präsident Bukele, El Salvador werde "vollumfänglich kooperieren" und schlug vor, die gesamte Gefängnispopulation freizulassen. Dies würde alle Häftlinge, einschließlich Gangführern und als "politische Gefangene" bezeichnete Personen, umfassen, unter der Bedingung, dass ein anderes Land bereit ist, sie alle aufzunehmen. Bukele fügte hinzu, dies würde auch Journalisten und NGOs, die kritische Stimmen suchen, erheblich unterstützen, da Tausende ehemaliger Insassen für Interviews zur Verfügung stünden. Er betonte, dass seine Regierung bis zur Annahme eines solchen Angebots die Menschenrechte der Salvadorianer priorisieren werde, die seiner Aussage nach "frei von Gangherrschaft" leben.

Vorwürfe der Misshandlung im CECOT-Gefängnis

Bukeles Reaktion erfolgte, nachdem Hillary Clinton ein Frontline-Dokumentarfilm geteilt hatte. Dieser beleuchtete die Erfahrungen von drei venezolanischen Männern – Juan José Ramos Ramos, Andry Blanco Bonilla und Wilmer Vega Sandia –, die von der Trump-Administration nach El Salvadors "brutal" beschriebenem CECOT-Gefängnis deportiert wurden und dort angeblich Menschenrechtsverletzungen erlitten. Die Männer bestreiten, Mitglieder der Gang Tren de Aragua zu sein, obwohl die US-Regierung sie als solche identifizierte. Venezolanische Behörden leiteten Anfang des Jahres eine Untersuchung wegen mutmaßlicher Menschenrechtsverletzungen, einschließlich sexuellen Missbrauchs und Schlägen, ein. Bukele hatte diese Anschuldigungen zuvor zurückgewiesen. Amnesty International bezeichnet die Gefängnissituation in El Salvador als "alarmierend", gekennzeichnet durch lange Einzelhaft, extreme Überbelegung, mangelnde medizinische Versorgung und systematische Folter.

Trump-Ära Deportationen und rechtliche Prüfungen

Die Trump-Administration hatte eine Vereinbarung mit Bukeles Regierung getroffen, um Personen aufzunehmen, die von den USA als Kriminelle identifiziert wurden. Kontroversen entstanden, als Kilmar Abrego Garcia, ein Einwohner Marylands, aufgrund eines "Verwaltungsfehlers" deportiert wurde. Führende demokratische Persönlichkeiten äußerten Bedenken, nachdem eine CBS News-Untersuchung dieser Deportationen nach El Salvador zurückgezogen wurde, wobei politischer Druck von Trump-Verbündeten als Grund vermutet wurde. Ein Bundesrichter ordnete kürzlich an, dass die Trump-Administration einer Gruppe venezolanischer Migranten, die nach El Salvador deportiert wurden, ein ordnungsgemäßes Verfahren gewähren muss.

El Salvador und Bitcoin: Ein digitaler Vorreiter

El Salvador hat unter Präsident Bukele auch Schlagzeilen gemacht, weil es als erstes Land Bitcoin (CRYPTO: BTC) im Jahr 2021 als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt hat. Diese Pionierrolle in der digitalen Finanzwelt unterstreicht Bukeles innovative, aber oft umstrittene Politik. Elon Musk hat Bukeles Haltung zu einer starken Strafverfolgung und einem "harten" Gefängnissystem als Schlüssel zur Kriminalitätsreduzierung unterstützt.

Erwähnte Persönlichkeiten