Elon Musk: China übertrifft global bei KI-Rechenleistung bis 2026

Elon Musk: China übertrifft global bei KI-Rechenleistung bis 2026

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Elon Musk prognostiziert, dass China die globale Führung bei der KI-Rechenleistung übernehmen wird, angetrieben durch seine überlegene Fähigkeit zur Stromerzeugung. Diese Entwicklung könnte die bisherigen Annahmen über die Rolle von Halbleiterbeschränkungen in der KI-Rüstung neu bewerten und Chinas technologische Ambitionen unterstreichen.

Chinas Aufstieg in der KI-Rechenleistung

Elon Musk, CEO von Tesla und SpaceX, äußerte in einer Folge des Podcasts "Moonshots with Peter Diamandis" die Einschätzung, dass China auf dem besten Weg sei, jedes andere Land bei der für KI benötigten Rechenleistung zu übertreffen. "China wird mehr Strom als jeder andere und wahrscheinlich auch mehr Chips haben", so Musk. Er fügte hinzu: "Basierend auf aktuellen Trends wird China den Rest der Welt bei der KI-Rechenleistung weit übertreffen."

Musk schätzt, dass China bis 2026 etwa das Dreifache der Stromproduktion der USA erreichen könnte. Dies würde dem Land die notwendige Kapazität geben, um energieintensive KI-Rechenzentren zu unterstützen und einen entscheidenden Vorteil im globalen KI-Wettlauf zu erlangen.

Der Engpass: Stromversorgung für KI-Systeme

Die Stromerzeugung ist laut Musk der limitierende Faktor für die Skalierung von KI-Systemen. Er betonte, dass die Schwierigkeit, Elektrizität online zu bringen, von vielen unterschätzt werde. Diese Einschätzung deckt sich mit einem Bericht von Goldman Sachs vom November, der besagt, dass ein Strommangel den Fortschritt der USA im KI-Wettlauf verlangsamen könnte.

KI-Datenzentren benötigen oft so viel Strom wie kleine Städte. Während der Druck auf das US-Stromnetz zunimmt, hat China seine Energiekapazitäten stetig ausgebaut. Goldman Sachs prognostiziert, dass China bis 2030 über rund 400 Gigawatt an überschüssiger Stromkapazität verfügen könnte – mehr als das Dreifache des weltweiten Gesamtstrombedarfs von Datenzentren. Die Analysten von Goldman Sachs erwarten, dass Chinas Reservekapazität ausreichen wird, um das Wachstum des Strombedarfs von Datenzentren zu decken und gleichzeitig andere Industrien zu unterstützen.

Chinas Chip-Strategie und technologische Fortschritte

Trotz der Bemühungen der USA, Chinas Zugang zu fortschrittlichen Halbleitern zu beschränken, glaubt Musk, dass diese Einschränkungen mit der Zeit weniger relevant werden könnten. Er ist der Meinung, dass China "die Chips in den Griff bekommen" wird. Musk verwies auch auf abnehmende Erträge an der Spitze der Chip-Leistung, was es China erleichtern könnte, aufzuholen, selbst ohne Zugang zu den fortschrittlichsten Designs.

Berichte deuten darauf hin, dass China ein "Manhattan-Projekt" für die Produktion fortschrittlicher KI-Chips aufbaut. Der chinesische Staatschef Xi Jinping lobte in seiner Neujahrsansprache vergangene Woche die Fortschritte seines Landes im Bereich KI im Jahr 2025. Er betonte, dass China "Wissenschaft und Technologie tief mit Industrien integriert und eine Reihe neuer Innovationen hervorgebracht" habe. Xi Jinping hob hervor, dass viele große KI-Modelle in einem Wettlauf an die Spitze konkurrierten und Durchbrüche in der Forschung und Entwicklung eigener Chips erzielt wurden. Dies habe China zu einer der Volkswirtschaften mit den am schnellsten wachsenden Innovationsfähigkeiten gemacht.

Musks Vision jenseits der Infrastruktur

Musk hat China bereits in anderen Bereichen als Vorbild genannt. In einer im November veröffentlichten Folge des Podcasts "People by WTF" äußerte er den Wunsch, seine Social-Media-Plattform X in ein "WeChat++" zu verwandeln. Er bezog sich dabei auf Chinas dominierende Super-App und sagte: "Ich mag auch die Idee einer Art vereinheitlichter App oder Website oder was auch immer, wo man alles tun kann, was man will. China hat dies mit WeChat."

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