Enterprise Rent-A-Car im Visier von Anti-ICE-Protesten in Minnesota

Enterprise Rent-A-Car im Visier von Anti-ICE-Protesten in Minnesota

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Enterprise Rent-A-Car ist in Minnesota ins Visier von Anti-ICE-Protesten geraten. Aktivisten rufen dazu auf, Mietwagen zu buchen und kurz vor der Abholung zu stornieren, um den Betrieb zu stören und die Verfügbarkeit für Einwanderungsbehörden zu reduzieren. Dies ist Teil einer breiteren Protestwelle, die auch andere große Unternehmen betrifft.

Protestwelle trifft Enterprise Rent-A-Car

Enterprise Rent-A-Car sieht sich in Minnesota mit einer Welle von Anti-ICE-Protesten konfrontiert. Ein virales TikTok-Video zeigte Demonstranten vor einer Enterprise-Filiale, was Teil der Kampagne "Ice out Enterprise" ist. Organisatoren werfen Enterprise vor, Mietwagen an ICE-Agenten zu vermieten und von der Gewalt zu profitieren, die diese in den Gemeinden ausüben. Ein Mitarbeiter einer Enterprise-Filiale in Saint Paul bestätigte gegenüber Business Insider, dass Protestierende die Filiale anrufen.

Die Taktik der Aktivisten: "ICE OUT Enterprise"

Die Kampagne fordert Teilnehmer auf, Mietwagen bei Enterprise zu reservieren und die Buchungen kurz vor der Abholung zu stornieren. Ziel ist es, den Betrieb von Enterprise zu stören und die Verfügbarkeit von Fahrzeugen zu reduzieren, die potenziell von der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) genutzt werden könnten. Die Organisatoren, darunter die Sunrise Movement und Sunrise Twin Cities, baten die Protestierenden, höflich zu den Mitarbeitern zu sein. Auf Instagram äußerten Kommentatoren, dass Beschwerden schnell protokolliert wurden.

Reaktionen und weitere Unternehmen im Fokus

Das virale TikTok-Video, das Demonstranten mit Schildern wie "No cars for ICE" und "Cancel ICE contracts now" zeigte, erreichte über 323.000 Aufrufe. Auch konservative Kommentatoren auf X, wie Chaya Raichik von Libs of TikTik, reagierten auf die Proteste, wobei ihr Beitrag über 208.000 Aufrufe verzeichnete. Enterprise ist nicht das einzige Unternehmen, das in Minnesota unter Druck gerät.

  • Hilton entfernte kürzlich einen Franchisenehmer aus seinem Portfolio, nachdem ein Video zeigte, wie ein Hotelmitarbeiter die Bereitstellung von Zimmern für Einwanderungsbeamte verweigerte. Hilton betonte in einer Erklärung, dass alle Standorte "ein einladender Ort für alle" sein sollen und das Unternehmen "keine Personen oder Behörden diskriminiert".
  • Minneapolis-basierte Target sah sich ebenfalls Vorwürfen der Zusammenarbeit mit Einwanderungsbehörden ausgesetzt. Das Unternehmen dementierte diese Behauptungen jedoch in einem internen Memo. Melissa Kremer, Leiterin der Personalabteilung, erklärte, Target habe keine Kooperationsvereinbarungen mit Einwanderungsbehörden.

Offene Fragen und politische Einordnungen

Es bleibt unklar, ob Enterprise tatsächlich Verträge mit ICE hat; das Unternehmen reagierte nicht auf eine Anfrage von Business Insider. Die Proteste sind Teil einer "Woche der Aktionen" in Minnesota, die in einem "Business Blackout" münden soll. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Abigail Jackson, bezeichnete die Proteste als "gefährlich" und verwies auf eine Zunahme der Gewalt gegen ICE-Beamte. Sie betonte, ICE-Beamte handelten "heldenhaft", um das Gesetz durchzusetzen und amerikanische Gemeinden zu schützen. Enterprise betreibt rund zwei Dutzend Standorte in den Twin Cities und sieht sich weiterhin Anrufen von Protestierenden gegenüber.

Erwähnte Persönlichkeiten