Erik Smolinskis Erfolgsstrategie: Mit AARs den Markt konstant schlagen

Erik Smolinskis Erfolgsstrategie: Mit AARs den Markt konstant schlagen

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Erik Smolinski, ein erfahrener Vollzeit-Trader und Marine-Veteran, hat seit seinem Handelsbeginn im Jahr 2007 eine bemerkenswerte Erfolgsbilanz vorzuweisen. Nach seinen ersten beiden negativen Jahren erzielte er zwischen 2018 und 2022 eine durchschnittliche Rendite von 24,6%. Sein erfolgreichstes Jahr war 2023 mit dreistelligen Renditen, und im Jahr 2025 liegt sein Portfolio bereits bei 79% Rendite, was ihn auf Kurs für sein drittbestes Jahr bringt.

Das Geheimnis: Strukturierte Analyse mit AARs

Ein wesentlicher Faktor für Smolinskis konstanten Erfolg ist seine akribische Organisation. Er führt einen detaillierten Handelsplan und ein Handelslogbuch und überwacht seine Fortschritte regelmäßig durch sogenannte After-Action Reviews (AARs). Diese Reviews sind für ihn ein zentrales Instrument zur Leistungssteigerung.

Smolinski bevorzugt monatliche AARs, ergänzt durch eine umfassende jährliche Überprüfung, die bis zu zwei Wochen in Anspruch nehmen kann. Diese Reviews bieten ihm die Möglichkeit, genau zu analysieren, was in seinem Portfolio gut lief, was nicht und wie er sich zukünftig verbessern kann.

Warum After-Action Reviews entscheidend sind

Die AARs helfen Smolinski, zu erkennen, dass nicht alles, was in der Vergangenheit funktioniert hat, auch in Zukunft erfolgreich sein wird. Er erklärt: „Sehr, sehr lange haben Wachstumsaktien Large-Cap-Aktien übertroffen.“ Dies bedeutet jedoch nicht, dass dies immer so bleiben wird. „Wenn ich weiterhin nur mit dieser Brille operiere und keine Methodik habe, um zu überprüfen, ob das noch zutrifft, dann werde ich nur unterdurchschnittlich abschneiden, besonders da Tech in den letzten fünf Jahren so ziemlich alles dominiert.“

Die regelmäßige Überprüfung ermöglicht es ihm, wichtige Marktverschiebungen zu erkennen und seine Strategie entsprechend anzupassen. Er verfügt über verschiedene Strategien und Gewinnmechanismen, die für unterschiedliche Zwecke konzipiert sind – einige sind beständig, andere nicht. „Man muss wissen, wann man diese Dinge aufhören und zu etwas anderem übergehen muss“, so Smolinski.

Anpassung an Marktveränderungen

Smolinski betrachtet seine Tätigkeit als Vollzeit-Trader als das Führen eines Unternehmens. Er zieht den Vergleich: „Und raten Sie mal, was große Unternehmen tun? Sie haben vierteljährliche Gewinnberichte. Was ist das? Das ist ein AAR.“ Diese geschäftliche Denkweise unterstreicht die Notwendigkeit systematischer Überprüfungen, um auf dem Markt agil zu bleiben.

AARs für Privatanleger: So geht's

Auch Privatanleger können von der Anwendung von AARs profitieren, anstatt ihre Investitionen einfach einzurichten und dann zu vergessen. Smolinski empfiehlt, das Portfolio regelmäßig zu überprüfen – mindestens einmal pro Quartal oder einmal im Jahr.

Er rät dazu, einen Kalendereintrag für sich selbst zu erstellen, idealerweise an einem Wochenende. So ist man nicht durch andere Dinge im Leben überfordert und kann sich diese Zeit bewusst nehmen und respektieren.

Ihre Performance im Vergleich

Beginnen Sie Ihren AAR, indem Sie Ihre Renditen betrachten. Smolinski schlägt vor, die eigene Performance mit folgenden Indizes zu vergleichen:

  • SPY (S&P 500 ETF)
  • QQQ (Nasdaq 100 ETF)
  • IWM (Russell 2000 ETF)
  • TLT (20+ Year Treasury Bond ETF)
  • GLD (Gold ETF)

Stellen Sie sich dabei die Fragen: „Bin ich damit einverstanden? Glaube ich, dass ich angemessen aufgestellt bin?“ Wenn ja, ist keine weitere Aktion erforderlich. Es könnte sich jedoch herausstellen, dass ein bestimmter Investmentfonds „die Seele aus Ihrem Konto saugt“, höhere Kosten verursacht und geringere Renditen liefert. Eine solche Erkenntnis kann zu einer notwendigen Anpassung Ihrer Anlagestrategie führen.

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