
Europäische Märkte gemischt: Airbus, Nestle und globale Stimmung im Fokus
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Europäische Aktien werden am Donnerstag voraussichtlich uneinheitlich eröffnen, da Investoren mit Spannung weitere Unternehmensberichte erwarten. Die Stimmung an den globalen Märkten bleibt ebenfalls im Fokus der Anleger.
Europäische Märkte mit gemischtem Start
Laut Daten von IG wird der britische FTSE-Index voraussichtlich 0,15 % höher eröffnen. Im Gegensatz dazu wird für den deutschen DAX ein Rückgang von 0,25 % prognostiziert, während der französische CAC 40 um 0,15 % nachgeben dürfte. Der italienische FTSE MIB wird voraussichtlich leicht unter der Nulllinie starten.
Unternehmensberichte im Fokus: Airbus, Nestle & Co.
Der Donnerstag ist ein weiterer ereignisreicher Tag für Unternehmenszahlen. Zu den europäischen Unternehmen, die ihre Ergebnisse vorlegen, gehören Nestle, Rio Tinto und Zurich Insurance. Diese Berichte könnten die Marktstimmung maßgeblich beeinflussen.
Airbus gab am Donnerstag bekannt, dass das Unternehmen im Jahr 2026 voraussichtlich 870 Verkehrsflugzeuge ausliefern wird. Dies liegt leicht unter den Erwartungen der Analysten, die etwa 880 Auslieferungen prognostiziert hatten. Der europäische Flugzeughersteller steht zunehmend unter Druck, da der US-Konkurrent Boeing nach Jahren der Krise Anzeichen einer Erholung zeigt, wovon Airbus bisher profitiert hatte.
Globale Stimmung und US-Notenbank
Die globale Marktstimmung wird ebenfalls genau beobachtet. US-Aktienfutures notierten am Mittwochabend nahe der Nulllinie, nachdem die großen Durchschnittswerte am Mittwoch eine erfolgreiche Sitzung verzeichneten. Diese wurde durch Gewinne bei den "Magnificent Seven" Technologieaktien sowie Stärke im Finanz- und Energiesektor beflügelt.
Investoren in den USA bewerteten zudem die Protokolle der Januar-Sitzung der Federal Reserve. Diese spiegelten eine Uneinigkeit unter den Zentralbankvertretern hinsichtlich der zukünftigen Ausrichtung der Geldpolitik wider.
Ölpreise und Asien-Pazifik
Die Ölpreise stiegen gestern um mehr als 4 %. Dies geschah, nachdem US-Vizepräsident JD Vance erklärte, dass der Iran bei den Atomgesprächen in dieser Woche die zentralen US-Forderungen nicht erfüllt habe. Er fügte hinzu, dass Präsident Donald Trump das Recht auf militärische Gewalt beibehalte, falls diplomatische Bemühungen das iranische Atomprogramm nicht stoppen sollten.
An den asiatisch-pazifischen Märkten handelten die Aktien über Nacht höher. Mehrere Börsen in der Region kehrten nach den Feiertagen zum chinesischen Neujahr in den Handel zurück.