Festverzinsliche ETFs: Höhere Renditen als CDs bei geringem Risiko

Festverzinsliche ETFs: Höhere Renditen als CDs bei geringem Risiko

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Viele Sparer setzen auf Einlagenzertifikate (CDs), um Erträge zu erzielen, doch diese bieten oft nur begrenzte Renditen. Festverzinsliche ETFs können hier eine attraktive Alternative darstellen, indem sie potenziell höhere Erträge und mehr Flexibilität bieten, auch wenn sie nicht über eine FDIC-Versicherung verfügen.

CDs: Eine beliebte, aber limitierte Option

Einlagenzertifikate (CDs) sind für viele Anleger eine bevorzugte Wahl, wenn es um die Erzielung von Einkommen geht. Ihr Kapital ist durch die FDIC versichert, und der Zinssatz ist festgeschrieben, was eine hohe Vorhersehbarkeit und Sicherheit bietet, die in anderen Segmenten des Rentenmarktes selten zu finden ist. Der Kompromiss für diese Sicherheit ist jedoch oft eine geringere Rendite. Der nationale Durchschnittszinssatz für eine 12-monatige CD liegt derzeit zwischen 1,5 % und 1,6 %. Obwohl an einigen Stellen höhere Renditen zu finden sind, können diese mit hohen Mindesteinlagen, Strafen oder Gebühren verbunden sein.

Festverzinsliche ETFs als Alternative

Der ETF-Markt bietet Lösungen für viele dieser Einschränkungen. Die Vielfalt der Angebote im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere ermöglicht es, risikoarme Fonds mit Renditen von bis zu 4 % oder mehr zu finden, die keine Mindesteinlagen oder Sperrfristen erfordern. Der einzige Unterschied zu CDs ist, dass diese ETFs nicht über eine FDIC-Versicherung verfügen. Wer dies in Kauf nimmt, kann sein Einkommen potenziell verdoppeln und hat jederzeit vollen Zugriff auf sein Geld.

Investitionen in ultra-kurzfristige festverzinsliche ETFs bergen das Potenzial für gewisse Kursschwankungen. Sie sind nicht risikofrei, und es besteht die Möglichkeit, dass der Kapitalwert unter ungünstigen Bedingungen sinkt. Dieses Risiko ist jedoch oft minimal, und etwaige Kursrückgänge werden in der Regel durch die vom Fonds generierten Erträge ausgeglichen. Für Anleger, die ihr Einkommenspotenzial verbessern möchten, könnten die folgenden festverzinslichen ETFs interessant sein.

iShares 0-1 Year Treasury Bond ETF (SHV): Die sichere Staatsanleihen-Option

Der iShares 0-1 Year Treasury Bond ETF (NASDAQ: SHV) ist eine reine Option für US-Staatsanleihen (Treasury Bills). Diese Anleihen sind zwar nicht wie eine CD garantiert, aber sie sind durch die volle Glaubwürdigkeit und Kreditwürdigkeit der US-Regierung gedeckt. Dies macht sie so sicher, wie man es ohne eine tatsächliche Garantie finden kann. Historisch gesehen hat dieser Fonds fast keine Kursschwankungen erlebt. Der größte Rückgang, den er verzeichnete, war in den Jahren 2021-2022, als die Fed aggressiv die Zinsen anhob, um die Inflation zu bekämpfen. Selbst in diesem stark ungünstigen Umfeld verlor er nur 0,4 % seines Wertes. Im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere sind ultra-kurzfristige Staatsanleihen die sicherste Anlage, die man finden kann. Aktuell erzielt dieser ETF eine Rendite von 3,5 %, was ihm einen deutlichen Einkommensvorteil gegenüber den meisten CDs verschafft.

WisdomTree Floating Rate Treasury ETF (USFR): Flexibilität bei Zinsänderungen

Der WisdomTree Floating Rate Treasury ETF (NYSEMKT: USFR) ähnelt dem oben genannten Fonds, ist jedoch etwas anders strukturiert. Anstatt in festverzinsliche Staatsanleihen zu investieren, legt dieser ETF in kurzfristige variabel verzinsliche Staatsanleihen (Floating Rate Treasury Notes) an. Dies bietet eine gewisse Flexibilität, da die Zinszahlungen an einen Referenzzinssatz gekoppelt sind und sich entsprechend anpassen können.