Figma-CEO: Junge Fachkräfte sind "AI-native" und haben Vorteil am Arbeitsmarkt

Figma-CEO: Junge Fachkräfte sind "AI-native" und haben Vorteil am Arbeitsmarkt

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Der Arbeitsmarkt für junge Fachkräfte ist derzeit von Unsicherheit geprägt, doch Dylan Field, der 34-jährige Milliardär und CEO von Figma, sieht in der Künstlichen Intelligenz (KI) einen entscheidenden Vorteil für den Nachwuchs. Seiner Ansicht nach sind jüngere Generationen oft "AI-native" und bringen ein intuitives Verständnis für diese Schlüsseltechnologie mit, das für Unternehmen wie Figma unerlässlich ist.

KI als Vorteil für junge Fachkräfte

Dylan Field äußerte sich kürzlich im Podcast "In Good Company" von Norges Bank Investment Management zu der "kritischen" Debatte in der Softwareindustrie über die Auswirkungen von KI auf die Personalbeschaffung. Während viele junge Menschen befürchten, dass KI den Einstiegsarbeitsmarkt bedroht, vertritt Field eine gegenteilige Meinung. Er sieht in der KI eine Chance für junge Talente.

"Meine Präferenz geht tatsächlich viel stärker in Richtung der jüngeren Leute", erklärte Field. Er ist der Meinung, dass jüngere Menschen "AI-native" sind, während ältere Generationen sich diese Fähigkeiten erst aneignen müssen. Dieses tiefere Verständnis und die Leidenschaft für KI sind für Figma, das Designprodukte und -dienstleistungen anbietet und direkt mit Adobe konkurriert, von großer Bedeutung.

Figma setzt auf die KI-Ära

Für Figma ist die Ausrichtung auf die KI-Ära eine klare Strategie. Field betonte, dass es wichtig sei, dass Bewerber mit dem Wissen und der Bereitschaft ins Unternehmen kommen, "dass wir mit voller Kraft in die KI-Ära vorstoßen". Eine ablehnende Haltung gegenüber KI sei zwar ein Thema für ein Abendessen, aber nicht für die Arbeit bei Figma.

Obwohl Figma stets eine Mischung aus verschiedenen Altersgruppen eingestellt hat, ist ein Verständnis und eine Begeisterung für Künstliche Intelligenz für die zukünftige Personalentwicklung unerlässlich. Das Unternehmen ist fest entschlossen, Produkte und Dienstleistungen für dieses neue Zeitalter zu entwickeln.

KI und die Zukunft der Arbeitsplätze

Die Sorge, dass KI menschliche Arbeitsplätze ersetzen könnte, insbesondere im Einstiegsbereich, ist weit verbreitet. Der Arbeitsmarkt zeigte sich laut dem letzten Jobreport des Bureau of Labor Statistics im Dezember 2025 als stagnierend, was die Unsicherheit für junge Berufseinsteiger noch verstärkt. Viele Unternehmen setzen darauf, dass KI viele Aufgaben von Nachwuchskräften übernehmen kann, was zu einer Zurückhaltung bei der Einstellung führen könnte.

Dylan Field teilt diese Ansicht jedoch nicht. Bereits im Oktober 2025 äußerte er sich in "Lenny's Podcast" dahingehend, dass er nicht glaube, dass KI menschliche Arbeitsplätze vollständig ersetzen wird. Er hat oft gehört, dass alle Jobs verschwinden würden, doch "das ist noch nicht eingetreten. All die Leute, die das gesagt haben, stellen weiterhin ein." Field sieht KI eher als ein Werkzeug, das neue Möglichkeiten schafft und die Fähigkeiten junger, "AI-nativer" Fachkräfte besonders wertvoll macht.

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