Flexibles Büro: Industrious wächst rasant im sich wandelnden Markt

Flexibles Büro: Industrious wächst rasant im sich wandelnden Markt

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Ein Jahr nach der Übernahme durch den Gewerbeimmobilienriesen CBRE verzeichnet das flexible Büroflächenunternehmen Industrious ein beeindruckendes Wachstum. Das 2013 gegründete Unternehmen, das nach der Pandemie stark expandierte, profitiert von einem sich wandelnden Arbeitsmarkt und dem steigenden Bedarf an flexiblen Arbeitsplatzlösungen.

Industrious' beeindruckende Expansion

Im Jahr 2025 steigerte Industrious seine globale Präsenz um 58 % gegenüber 2024. Das Unternehmen betreibt nun über 250 Einheiten in mehr als 100 Städten weltweit. Für 2026 prognostiziert Industrious ein Wachstum von 100 % bei den Neuabschlüssen.

CBRE begründete die Akquisition mit dem Erfolg von Industrious, der "das Ergebnis einer kontinuierlichen Investition in das Verständnis dessen, was einen großartigen Arbeitsplatz ausmacht, gepaart mit kontinuierlicher operativer Verbesserung" sei. Aktuell rangiert Industrious nach Anzahl der Flächen und Gesamtquadratmeter an dritter Stelle in seinem Sektor, hinter der International Workplace Group (Eigentümer von Regus) und WeWork.

Der boomende Markt für flexible Büros

Der globale Markt für flexible Büros, der auch Co-Working-Spaces umfasst, steht vor einem erheblichen Wachstum. Laut SkyQuest wird der Wert dieses Marktes von 54,59 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 auf voraussichtlich 147,2 Milliarden US-Dollar bis 2033 ansteigen.

Während sich der traditionelle Bürosektor langsam von der Pandemie und der zunehmenden Homeoffice-Kultur erholt, profitiert der flexible Büromarkt von dieser Entwicklung. Große Unternehmen möchten ihre Mitarbeiter zwar wieder ins Büro holen, legen aber gleichzeitig immer mehr Wert auf das Arbeitsplatzerlebnis, insbesondere für diejenigen, die nicht am Hauptsitz arbeiten.

Fokus auf Arbeitsplatzerlebnis als Wachstumstreiber

Jamie Hodari, Gründer und CEO von Industrious, sieht den Hauptgrund für das Wachstum in einem klaren Fokus der Unternehmen. Er kommentiert: "Ich würde sagen, das größte Ding von allem, das es antreibt, ist ein Fokus seitens der Unternehmen, ihre mittelgroßen und kleineren Büros auf das Qualitätsniveau ihrer Hauptsitzstadt zu bringen, damit die Leute nicht zu einem Konkurrenten wechseln, und sie brauchen dabei Hilfe."

Es sei selbst für große Konzerne wie JPMorgan oder Google schwierig, "ein wirklich schönes, ansprechendes Büroerlebnis für 43 Personen zu betreiben", so Hodari. Diese Herausforderung treibt Unternehmen dazu, externe Anbieter wie Industrious für die Gestaltung hochwertiger und flexibler Arbeitsumgebungen zu nutzen.

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