Globale Märkte im Spannungsfeld des Iran-Krieges: Öl stabil, Asien schwächer

Globale Märkte im Spannungsfeld des Iran-Krieges: Öl stabil, Asien schwächer

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Am Dienstag, den 31. März 2026, zeigten sich die globalen Finanzmärkte uneinheitlich, da die Anzeichen für eine Deeskalation des Iran-Krieges weiterhin gemischt waren. Während sich die Ölpreise stabilisierten, verzeichneten die meisten asiatischen Aktienmärkte Verluste. Die fünfte Woche des Konflikts im Nahen Osten hält die Anleger in Atem.

Gemischte Signale aus dem Iran beeinflussen globale Märkte

Der Iran-Krieg, der am 28. Februar begann und sich nun in seiner fünften Woche befindet, prägt weiterhin das globale Marktgeschehen. Angriffe im Nahen Osten dauerten an, und ein klares Ende des Konflikts ist nicht in Sicht. Die Golf-Verbündeten der USA drängen das Weiße Haus und US-Präsident Donald Trump privat dazu, den Kampf fortzusetzen, da sie Iran noch nicht ausreichend geschwächt sehen.

Präsident Trump erklärte, die USA befänden sich in Verhandlungen mit dem iranischen Parlamentssprecher, was Iran jedoch dementierte. Eine zentrale Sorge für die globale Energieversorgung bleibt die Straße von Hormus, durch die normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wird. US-Außenminister Marco Rubio betonte, Präsident Trump habe "Optionen zur Verfügung" als Reaktion auf Teherans Drohungen, die Meerenge zu kontrollieren, nachdem Iran dort Berichten zufolge eine "Mautstelle" eingerichtet hatte.

Ölpreise stabilisieren sich nach starkem Anstieg

Die Ölpreise zeigten am Dienstag eine Stabilisierung, nachdem sie im März erheblich gestiegen waren. Brent-Rohöl-Futures notierten am Dienstag mit 107,36 US-Dollar pro Barrel weniger als 0,1 % niedriger. Der Referenzpreis für US-Rohöl stieg leicht um 0,1 % auf 102,94 US-Dollar pro Barrel.

Seit Beginn des Iran-Krieges sind die Brent-Rohölpreise im März um über 40 % gestiegen. Ein Vorfall am Dienstag, bei dem eine Drohne einen kuwaitischen Öltanker in den Gewässern Dubais traf und einen Brand verursachte, unterstreicht die anhaltenden Risiken für die Energieversorgung.

Asiatische Börsen mehrheitlich im Minus

Die asiatischen Aktienmärkte verzeichneten am Dienstag überwiegend Verluste. Tokios Nikkei 225 fiel um 1,2 % auf 51.245,50 Punkte, wodurch die seit Jahresbeginn erzielten Gewinne durch die Verluste nach Kriegsbeginn am 28. Februar wieder zunichtegemacht wurden. Südkoreas Kospi verlor 3,4 % auf 5.097,11 Punkte.

Auch der Hang Seng in Hongkong gab um 0,5 % auf 24.624,55 Punkte nach, während der Shanghai Composite Index um 0,4 % auf 3.908,28 Punkte sank. Taiwans Taiex verzeichnete einen Rückgang von 2,2 %. Eine Ausnahme bildete Australiens S&P/ASX 200, der um 0,7 % zulegte. Die US-Futures zeigten sich am frühen Dienstag mit einem Plus von fast 1 % freundlicher.

Wall Street und Unternehmensnachrichten

Die Wall Street zeigte sich am Montag uneinheitlich. Der S&P 500 fiel um 0,4 % auf 6.343,72 Punkte, und der Nasdaq Composite verlor 0,7 % auf 20.794,64 Punkte. Der Dow Jones Industrial Average hingegen konnte um 0,1 % auf 45.216,14 Punkte zulegen.

Im Bereich der Unternehmensnachrichten fielen die Aktien des Lebensmittelvertreibers Sysco um 15,3 %. Dies geschah, nachdem das Unternehmen bekannt gab, den Lieferanten Jetro Restaurant Depot in einem Geschäft im Wert von 29 Milliarden US-Dollar zu übernehmen.

Edelmetalle und Währungen

Im frühen Handel am Dienstag zeigten sich die Preise für Edelmetalle im Aufwind. Der Goldpreis stieg um 0,7 % auf 4.587,80 US-Dollar pro Unze, und der Silberpreis erhöhte sich um 2,4 % auf 72,25 US-Dollar pro Unze.

Auf dem Devisenmarkt notierte der US-Dollar bei 159,61 japanischen Yen, ein leichter Rückgang gegenüber 159,71 japanischen Yen. Der Euro wurde bei 1,1472 US-Dollar gehandelt, ein Anstieg gegenüber 1,1465 US-Dollar.

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