GM ruft 17.050 Buick Regal wegen Spurstangenbruch zurück: Risiko und Finanzblick

GM ruft 17.050 Buick Regal wegen Spurstangenbruch zurück: Risiko und Finanzblick

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General Motors hat einen Rückruf für über 17.000 Buick Regal Modelle der Baujahre 2012 und 2013 eingeleitet. Ursache ist ein potenzieller Bruch einer hinteren Spurstange, der zu einem Verlust der Fahrzeugkontrolle und einem erhöhten Unfallrisiko führen kann. Betroffen sind Fahrzeuge, die in Regionen mit hoher Korrosionsgefahr verkauft oder registriert wurden.

Umfangreicher Rückruf bei General Motors

General Motors (GM) hat eine umfassende Rückrufaktion für rund 17.050 Fahrzeuge der Marke Buick gestartet. Die Maßnahme betrifft spezifische Buick Regal Modelle der Baujahre 2012 und 2013. Laut einem Bericht der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) besteht das Risiko eines Bruchs der hinteren Spurstange, was die Kontrolle über das Fahrzeug beeinträchtigen und das Kollisionsrisiko erhöhen könnte.

Das technische Problem im Detail

Der Kern des Problems liegt in einem möglichen Bruch der hinteren Spurstange (rear toe link fracture). Dieser Defekt kann dazu führen, dass Fahrer die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlieren, was die Unfallgefahr erheblich steigert. GM zufolge ist die Ursache ein Versäumnis eines Zulieferers, den Korrosionsschutz ordnungsgemäß aufzutragen.

Interessanterweise wird geschätzt, dass nur etwa 1 Prozent der vom Rückruf betroffenen Fahrzeuge tatsächlich den Defekt aufweisen könnten. Bislang wurden General Motors keine Verletzungen im Zusammenhang mit diesem Problem gemeldet. Der Rückruf wurde am Dienstag offiziell eingereicht und erweitert frühere Aktionen des Automobilherstellers bezüglich derselben Problematik.

Betroffene Fahrzeuge und Regionen

Der Rückruf konzentriert sich auf bestimmte 2012er und 2013er Buick Regal Turbo und GS Ausstattungsvarianten. Genauer gesagt sind etwa 4.751 Buick Regals des Modelljahres 2012 und rund 12.299 des Modelljahres 2013 betroffen.

Die Aktion ist auf Fahrzeuge beschränkt, die in über 20 als "High Corrosion" eingestuften Bundesstaaten verkauft oder registriert wurden. Dazu gehören:

  • Connecticut
  • Delaware
  • Illinois
  • Indiana
  • Iowa
  • Kentucky
  • Maine
  • Maryland
  • Massachusetts
  • Michigan
  • Minnesota
  • Missouri
  • New Hampshire
  • New Jersey
  • New York
  • Ohio
  • Pennsylvania
  • Rhode Island
  • Vermont
  • Virginia
  • West Virginia
  • Wisconsin

Auch Fahrzeuge in Washington, D.C., sind eingeschlossen.

Maßnahmen für Fahrzeughalter

General Motors hat angekündigt, dass die betroffenen Fahrzeughalter keine Kosten für die Behebung des Mangels tragen müssen. GM-Vertragshändler werden die hinteren Spurstangen und die zugehörigen Einstellbefestigungen kostenlos ersetzen.

Die Benachrichtigung der Eigentümer über den Rückruf wird voraussichtlich am 13. April per Post erfolgen. Fahrzeughalter, die glauben, betroffen zu sein, sollten auf dieses Schreiben warten oder sich direkt an ihren GM-Händler wenden.

Finanzielle Perspektive und Analystenmeinungen

Während der aktuelle Rückruf primär ein Sicherheitsthema darstellt, beobachten Finanzanalysten die Entwicklung bei General Motors genau. Wall Street-Analysten prognostizieren mehrheitlich einen Kursanstieg für die GM-Aktie, mit 14 "Buy"-Empfehlungen, 4 "Hold"- und einer "Sell"-Empfehlung.

Alexander Perry von BofA initiierte beispielsweise eine "Buy"-Einstufung mit einem Kursziel von 105 US-Dollar. Er sieht GM als führenden Automobilhersteller in den USA, der von einem günstigeren Umfeld für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren profitiert. Perry merkt an, dass GM ein "Hauptnutznießer" jüngster regulatorischer Änderungen sei, die eine Verlagerung hin zu margenstärkeren Trucks und SUVs und weg von unprofitablen Elektrofahrzeugen ermöglichen.

Hintergrund: General Motors im Überblick

Die General Motors Company ist ein global agierender Automobilkonzern, der Lastwagen, Crossover, Pkw und Automobilteile entwickelt, baut und vertreibt. Das Unternehmen bietet zudem softwarebasierte Dienstleistungen und Abonnements an. Zu den Segmenten gehören GM North America (GMNA), GM International (GMI), Cruise und GM Financial.

Unter den Marken Buick, Cadillac, Chevrolet und GMC werden Fahrzeuge entwickelt und vermarktet. GM Financial bietet Finanzdienstleistungen an, während das Cruise-Segment sich der Entwicklung und Kommerzialisierung autonomer Fahrzeugtechnologien widmet. Das Unternehmen investiert zudem stark in Elektrofahrzeuge (EVs), autonome Fahrzeuge (AVs) sowie softwarebasierte Dienste wie OnStar und Super Cruise.