Hanwha Ocean: Trumps Fregatten-Ankündigung lässt Aktien um 10 % steigen

Hanwha Ocean: Trumps Fregatten-Ankündigung lässt Aktien um 10 % steigen

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Die Aktien des südkoreanischen Schiffbauers Hanwha Ocean verzeichneten am Dienstag einen deutlichen Kurssprung von 10 %, nachdem US-Präsident Donald Trump bekannt gab, dass das Unternehmen am Bau neuer Fregatten für die US Navy beteiligt sein wird. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung der Verteidigungsindustrie und die strategische Zusammenarbeit zwischen den USA und Südkorea.

Hanwha Ocean profitiert von Trumps Ankündigung

Am Dienstag, dem 23. Dezember, stiegen die Aktien von Hanwha Ocean an der Börse um 10 %, nachdem US-Präsident Donald Trump die Beteiligung des Unternehmens am Bau neuer Fregatten für die US Navy verkündet hatte. Trump bezeichnete Hanwha als "sehr gutes Unternehmen" und hob dessen Expertise im Schiffbau hervor.

Die neuen Kriegsschiffe sollen in der Hanwha Philly Shipyard in Philadelphia gebaut werden, die Hanwha Ocean im Jahr 2024 erworben hat. Dieser Schritt ist Teil einer breiteren Initiative zur Stärkung der amerikanischen Schiffbaukapazitäten. Hanwha Ocean ist bekannt für seine Expertise im Bau von Handelsschiffen wie LNG-Tankern sowie militärischen Marineplattformen, einschließlich U-Booten und Überwasserschiffen.

Strategische Investitionen und Handelsabkommen

Hanwha Ocean hat zugesagt, 5 Milliarden US-Dollar in die Philly Shipyard zu investieren. Diese Investition ist Teil eines umfassenderen südkoreanischen Engagements von 150 Milliarden US-Dollar im US-Schiffbau.

Die Zusammenarbeit ist eingebettet in ein weitreichendes Handelsabkommen zwischen den USA und Südkorea. Dieses Abkommen beinhaltet eine Reduzierung der Zölle auf südkoreanische Exporte auf 15 % und eine Investitionszusage Seouls von 350 Milliarden US-Dollar.

Die Philly Shipyard, auch bekannt als "MASGA" (Make American Shipbuilding Great Again), gilt als Symbol der koreanisch-amerikanischen Schiffbaukooperation. Hanwha Group hatte die Werft Ende letzten Jahres für rund 100 Millionen US-Dollar erworben.

Die "Golden Fleet" und neue Schiffsklassen

Die Ankündigung Trumps ist Teil der Vision einer "Golden Fleet" für die US Navy. Bereits in der Vorwoche hatte die US Navy die neue FF(X)-Klasse von kleineren Kampfschiffen vorgestellt. Diese sollen größere, vielseitige Kriegsschiffe ergänzen und die operative Flexibilität weltweit erhöhen.

Marineminister John Phelan erklärte, die FF(X)-Klasse werde ein Bestandteil von Trumps "Golden Fleet" sein. Trump kündigte zudem den Bau von zwei neuen "Trump-Klasse"-Schlachtschiffen an, deren Anzahl auf bis zu 25 Schiffe erweitert werden könnte.

Diese "Trump-Klasse"-Schlachtschiffe beschrieb der US-Präsident als "einige der tödlichsten Überwasserkampfschiffe", die "100-mal leistungsfähiger" sein sollen als alle zuvor gebauten. Sie sollen mit Hyperschallwaffen, Lasern, Marschflugkörpern und nuklearen Waffen ausgestattet werden, um die amerikanische Militärhoheit zu sichern und "Amerikas Feinden auf der ganzen Welt Angst einzujagen".

Rüstungsaktien im Aufwind

Der südkoreanische Verteidigungssektor verzeichnete in diesem Jahr generell starke Zuwächse. Große Rüstungsunternehmen wie Hanwha Aerospace und Hyundai Rotem konnten ihre Kurse seit Jahresbeginn um über 170 % bzw. 270 % steigern. Hanwha Ocean selbst hat im laufenden Jahr bereits mehr als 220 % zugelegt.

Diese Entwicklung spiegelt das erhöhte Interesse an Verteidigungsinvestitionen und die strategische Bedeutung der Branche wider.

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