Heartland expandiert nach Indien: Hanffaser revolutioniert Textilindustrie

Heartland expandiert nach Indien: Hanffaser revolutioniert Textilindustrie

Aktualisiert:
2 Min. Lesezeit
AI-Generated
Human-verified
Teilen:

Keine Anlageberatung • Nur zu Informationszwecken

Der US-amerikanische Hanffaser-Exporteur Heartland expandiert nach Indien, um seine nachhaltigen Hanffasern und -mischungen auf dem indischen Markt zu etablieren. Das Unternehmen zielt darauf ab, Herstellern Zugang zu kostengünstigen US-Hanffasern zu ermöglichen und gleichzeitig Emissionen sowie Produktionskosten zu senken. Dieser Schritt unterstreicht das wachsende Interesse der globalen Textilindustrie an Hanf als umweltfreundliche Alternative.

Heartland erschließt indischen Markt für Hanffasern

Heartland, ein Exporteur von Premium-Hanffasern, plant den Aufbau einer in Indien ansässigen Lieferkette für Garne und Stoffe. Ziel ist es, Stoffmischungen, Garne und spinnfertige Fasern einfacher auf den indischen Markt zu bringen. Das Unternehmen betont, dass seine Hanffasern in Indien kommerziell erhältlich sind und Herstellern einen kostengünstigen Zugang zu US-Hanffasern bieten sollen.

Die Strategie von Heartland konzentriert sich darauf, die Kosten für Hersteller zu senken und gleichzeitig deren Emissionen zu reduzieren. Das Team von Heartland mischt Hanffasern mit Baumwolle, Leinen, Lyocell und Bambus. Diese Mischungen sind für Anwendungen wie mikroplastikfreie Sportbekleidung, weiche Bettwäsche und strapazierfähigen Denim konzipiert.

Vorteile von Hanffasern für die Textilindustrie

Hanffasern zeichnen sich als einzigartig starke Naturfasern aus, die ultra-atmungsaktiv und UV-beständig sind. Neben diesen Leistungseigenschaften hebt Heartland hervor, dass Hanf ohne Pestizide oder Mikroplastik auskommt. Zudem benötigt der Anbau von Hanf 95 % weniger Wasser als der von Baumwolle.

Diese ökologischen Vorteile machen Hanf zu einer attraktiven Option für eine nachhaltigere Textilproduktion. Die Fähigkeit, Hanffasern mit anderen Materialien zu mischen, erweitert zudem ihre Einsatzmöglichkeiten erheblich und ermöglicht die Entwicklung innovativer Textilprodukte.

Globale Marken setzen auf Hanf im Denim-Bereich

Das Potenzial von Hanf als nachhaltige Alternative wird auch durch branchenweite Initiativen unterstrichen. Im Oktober kündigte Fashion for Good eine Partnerschaft mit globalen Marken wie Bestseller, C&A, PDS Limited, Reformation und Target an. Dieses "Denim-Projekt" soll den Einsatz von Hanf als nachhaltige Alternative zu konventioneller Baumwolle in der Denim-Produktion beschleunigen.

Carrie Freiman Parry, Senior Director of Sustainability bei Reformation, kommentierte die Initiative: „Beyond50 Denim ist eine Chance, vielversprechende Lösungen wie Hanf und grüne Chemie wirklich auf die Probe zu stellen: zu lernen, zu validieren und hoffentlich die Tür für eine nachhaltigere Zukunft für Denim zu öffnen.“ Dies zeigt das Engagement führender Marken, innovative und umweltfreundliche Materialien in ihre Lieferketten zu integrieren.