Hollywoods Blockbuster-Start 2026: "Avatar: Fire and Ash" knackt Milliarde
ℹKeine Anlageberatung • Nur zu Informationszwecken
Hollywood ist mit einem Paukenschlag ins Jahr 2026 gestartet, angeführt von James Camerons "Avatar: Fire and Ash", der zum dritten Mal in Folge die Kinocharts anführt und weltweit bereits über eine Milliarde US-Dollar eingespielt hat. Nach einem enttäuschenden Jahr 2025 setzt die Filmindustrie große Hoffnungen auf ein Blockbuster-reiches Jahr 2026, das bereits vielversprechend beginnt.
"Avatar: Fire and Ash" dominiert die Kinos
James Camerons Sci-Fi-Epos "Avatar: Fire and Ash" hat sich an der Spitze der Kinocharts etabliert und führt diese zum dritten Mal in Folge an. Der dritte Teil der Pandora-Saga spielte an seinem dritten Wochenende in den nordamerikanischen Kinos geschätzte 40 Millionen US-Dollar ein. Weltweit überschritt der Film in nur drei Wochen die Marke von einer Milliarde US-Dollar.
Der Großteil der Einnahmen stammt aus dem internationalen Geschäft, wo "Fire and Ash" bisher 777,1 Millionen US-Dollar generierte. Die Walt Disney Co. feierte diesen Meilenstein als "eine weitere monumentale Errungenschaft für James Camerons bahnbrechendes Franchise". Mit 18 Tagen erreichte der Film die Milliardengrenze schneller als der erste "Avatar" (19 Tage), wurde jedoch von "Avatar: The Way of Water" (14 Tage) übertroffen. Dies ist der vierte aufeinanderfolgende Film von James Cameron, der die Eine-Milliarde-Dollar-Marke erreicht.
Weitere Erfolge in der Ferienzeit
Neben "Avatar: Fire and Ash" trugen weitere Filme zu den starken Umsätzen über die Feiertage bei. Disneys "Zootopia 2", bereits im November gestartet, zeigte bemerkenswerte Beständigkeit und belegte mit 19 Millionen US-Dollar den zweiten Platz. Der animierte Nachfolger hat in sechs Wochen 1,59 Milliarden US-Dollar eingespielt und ist damit Disneys zweiterfolgreichster Animationsfilm aller Zeiten, nur übertroffen von "Der König der Löwen" (2019) mit 1,66 Milliarden US-Dollar.
Auch "The Housemaid", ein Thriller mit Sydney Sweeney und Amanda Seyfried von Lionsgate, entwickelte sich zum Feiertagshit. Er spielte am Wochenende 14,9 Millionen US-Dollar ein und erreichte in drei Wochen national 75,7 Millionen US-Dollar. International kamen weitere 57,3 Millionen US-Dollar hinzu, bei Produktionskosten von bescheidenen 35 Millionen US-Dollar. Timothée Chalamets "Marty Supreme" von A24 hielt sich ebenfalls gut und erzielte geschätzte 12,6 Millionen US-Dollar. Nach zwei Wochen im breiten Vertrieb hat Josh Safdies Tischtennis-Geschichte in Nordamerika 56 Millionen US-Dollar eingespielt und damit "Uncut Gems" (50 Millionen US-Dollar weltweit) übertroffen.
Hollywoods Start ins Jahr 2026 und der Blick zurück auf 2025
Der starke Start ins Jahr 2026, angeführt von "Avatar: Fire and Ash" und einer Reihe weiterer Hits, lässt die Filmindustrie aufatmen. Die Gesamtumsätze des Wochenendes lagen laut Comscore um 26,5 % über denen des gleichen Wochenendes im Jahr 2025.
Das Jahr 2025 war für die Filmbranche enttäuschend. Die Ticketverkäufe in den USA und Kanada beliefen sich 2025 auf 8,9 Milliarden US-Dollar, was zwar eine Steigerung von 2 % gegenüber dem Vorjahr darstellte, aber immer noch etwa 20 % unter dem Niveau vor der Pandemie lag. Diese leichte Verbesserung wurde zudem durch höhere Ticketpreise begünstigt, während die tatsächlich verkauften Tickets von über 800 Millionen im Jahr 2024 auf rund 780 Millionen im Jahr 2025 sanken.
Branchenwandel und optimistische Aussichten
Die Branche blickt gespannt auf eine potenziell tiefgreifende Veränderung: Warner Bros., eines der kinofreundlichsten Studios, hat dem Verkauf an Netflix für 83 Milliarden US-Dollar zugestimmt. Dieser Deal steht noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung.
Trotz der Herausforderungen sind die Studios vorsichtig optimistisch, dass 2026 das beste Box-Office-Jahr des Jahrzehnts werden könnte. Ein prall gefüllter Veröffentlichungsplan mit großen Franchise-Filmen wie neuen "Toy Story", "Avengers", "Spider-Man", "Super Mario Bros" und "Dune" Filmen nährt die Hoffnung auf eine Trendwende.
Die Top 10 der nordamerikanischen Kinocharts (Schätzungen)
Basierend auf den geschätzten Ticketverkäufen von Freitag bis Sonntag in den US-amerikanischen und kanadischen Kinos, laut Comscore:
- "Avatar: Fire and Ash," 40 Millionen US-Dollar.
- "Zootopia 2," 19 Millionen US-Dollar.
- "The Housemaid," 14,9 Millionen US-Dollar.
- "Marty Supreme," 12,6 Millionen US-Dollar.
- "Anaconda," 10 Millionen US-Dollar.
- "The SpongeBob Movie: Search for SquarePants," 8,2 Millionen US-Dollar.
- "David," 8 Millionen US-Dollar.
- "Song Sung Blue," 5,9 Millionen US-Dollar.
- "Wicked: For Good," 3,3 Millionen US-Dollar.
- "Five Nights at Freddy's 2," 2,7 Millionen US-Dollar.