
Iran-Drohnenangriff auf Kalifornien? Experten warnen vor neuen Bedrohungen
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US-Beamte befinden sich in erhöhter Alarmbereitschaft, nachdem Bundesbehörden vor einem möglichen iranischen Drohnenangriff auf die Küste Kaliforniens gewarnt haben. Dies wirft Bedenken auf, wie leicht kostengünstige unbemannte Flugobjekte US-Städte bedrohen könnten. Experten diskutieren bereits, wie solche aufkommenden Drohnenbedrohungen erkannt und abgewehrt werden könnten.
Erhöhte Alarmbereitschaft an der US-Küste
Die Federal authorities haben eine Warnung herausgegeben, dass der Iran versuchen könnte, Drohnen in Richtung der kalifornischen Küste zu starten. Diese Warnung hat die US-Beamten in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt, da die Sorge besteht, dass kostengünstige unbemannte Flugobjekte US-Städte bedrohen könnten. Das Federal Bureau of Investigation (FBI) hat Polizeibehörden in Kalifornien ebenfalls vor potenziellen iranischen Drohnenangriffen gewarnt.
Ein vom FBI überprüfter Alarm, der im Februar geteilt wurde, enthielt Informationen, wonach der Iran angeblich bereits Anfang Februar 2026 einen Überraschungsangriff mit unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs) von einem nicht identifizierten Schiff vor der Küste der Vereinigten Staaten, speziell gegen nicht näher bezeichnete Ziele in Kalifornien, anstrebte. Dies sollte im Falle von US-Angriffen auf den Iran geschehen. Der Alarm enthielt jedoch keine weiteren Informationen zu Zeitpunkt, Methode, Ziel oder Tätern dieses angeblichen Angriffs.
Iranische Drohnentechnologie und globale Taktiken
Der Iran setzt in der modernen Kriegsführung zunehmend auf Drohnentechnologie. Dabei kommen sowohl große Angriffs- als auch kleinere, kostengünstige Modelle zum Einsatz, die schnell und in großer Zahl gestartet werden können. Verteidigungsbeamte haben ähnliche Taktiken bereits in Konflikten im Ausland beobachtet, insbesondere im Nahen Osten und in Osteuropa.
Dort wurden Schwärme relativ preiswerter Drohnen eingesetzt, um traditionelle Verteidigungssysteme zu überfordern. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung von Drohnen als strategisches Werkzeug in der globalen Konfliktlandschaft.
Expertenmeinungen zur Abwehr von Drohnenangriffen
Jeff Thompson, CEO von Red Cat, äußerte sich auf FOX Business zu den Möglichkeiten, aufkommende Drohnenbedrohungen zu erkennen und zu zerstören. Er ist der Ansicht, dass ein potenzieller Offshore-Start, der Kalifornien zum Ziel hat, wahrscheinlich identifizierbar wäre und schnell von US-Verteidigungssystemen abgefangen werden könnte. Thompson erklärte: "Wir haben derzeit keine Details, aber wenn sie versuchen, vertikale Startmechanismen von kleinen Booten vor der Küste Kaliforniens zu starten, wird es sehr einfach sein, sie zu finden und sehr einfach zu zerstören."
Er warnte jedoch, dass die kleinsten Drohnen eine andere Herausforderung darstellen. Viele dieser Drohnen werden mit weit verbreiteter kommerzieller Technologie gebaut, können sich schnell bewegen und in geringer Höhe operieren, was ihre Erkennung durch traditionelle Systeme erschwert. Thompson betonte: "Die wirklich kleinen, wie FPV-Drohnen... werden sehr schwer zu bekämpfen sein, weil sie einfach so schnell sind."
Die Zukunft der Drohnenabwehr
Angesichts der Entwicklung der Drohnenkriegsführung werden zukünftige Verteidigungsstrategien laut Thompson wahrscheinlich auf eine große Anzahl kostengünstiger Gegen-Systeme setzen. Diese sollen ankommende Flugobjekte abfangen, bevor sie ihre Ziele erreichen. Thompson fasste die Entwicklung zusammen: "Es sind keine Menschen mehr. Es ist Drohne gegen Drohne."
Der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, erklärte am Mittwoch, er sei "derzeit nicht über unmittelbare Bedrohungen informiert", der Staat bleibe jedoch "auf jeden Notfall vorbereitet". Auch US-Präsident Donald Trump äußerte sich am Mittwoch und sagte Reportern, er mache sich "keine Sorgen über einen potenziellen Angriff auf US-Boden".
Breite Sicherheitsbedenken und weitere Vorfälle
Neben der Bedrohung durch den Iran wachsen bei US-Beamten auch die Bedenken hinsichtlich des Einsatzes von Drohnen durch mexikanische Kartelle an der südlichen Grenze. Es besteht die Möglichkeit, dass diese Drohnen eingesetzt werden könnten, um US-Bürger und -Kräfte entlang der Grenze anzugreifen. Berichte erwähnen zudem mögliche Terroranschläge im "Lone Wolf"-Stil und die potenzielle Aktivierung "iranischer Schläferzellen" im Westen.
Diese Bedenken wurden nach zwei iranbezogenen gewalttätigen Vorfällen in der ersten Kriegswoche verstärkt:
- In Austin, Texas, eröffnete ein 53-jähriger senegalesischer Bürger das Feuer in einer Bar, tötete zwei Menschen und verletzte 14. Die Polizei fand in seiner Wohnung eine Flagge der Islamischen Republik und Fotografien von Führern des iranischen Regimes. Der Verdächtige trug während des Angriffs auch Kleidung mit islamischen Bezügen, darunter ein Sweatshirt mit der Aufschrift "Property of Allah" und ein Hemd mit dem Flaggenemblem der Islamischen Republik Iran.
- In Toronto wurde das Boxstudio des iranisch-kanadischen Dissidenten und Aktivisten Salar Gholami Stunden, nachdem der iranische Oberste Führer Ali Khamenei für tot erklärt worden war, von Schüssen getroffen.