JetBlue Notlandung in Newark: Rauch in Kabine und Triebwerksproblem

JetBlue Notlandung in Newark: Rauch in Kabine und Triebwerksproblem

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Ein JetBlue-Flug von Newark nach West Palm Beach musste am Mittwoch kurz nach dem Start am Newark Liberty International Airport notlanden. Der Vorfall, bei dem ein Airbus A320 mit 122 Passagieren betroffen war, ereignete sich aufgrund eines gemeldeten Triebwerksproblems und Rauchs in der Kabine. Passagiere und Besatzung wurden sicher über Notrutschen evakuiert, wobei eine Person ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Notlandung nach Triebwerksproblem und Kabinenrauch

JetBlue Flug 543, ein Airbus A320-200, startete am Mittwoch um 17:34 Uhr Ortszeit vom Newark Liberty International Airport (EWR) mit Ziel West Palm Beach (PBI). Kurz nach dem Start meldeten die Piloten ein Triebwerksproblem am Triebwerk Nummer eins und Rauch in der Kabine. Flugdaten von FlightRadar24 zeigen, wie das Flugzeug eine Schleife über Newark flog, bevor es nach etwa 15 bis 20 Minuten Flugzeit, kurz nach 17:50 Uhr, sicher auf dem Flughafen landete.

Auf dem Rollfeld wurde eine Notfallevakuierung eingeleitet, bei der 122 Passagiere und die Besatzung die Notrutschen nutzten. Ein Passagier wurde mit Brustschmerzen in ein örtliches Krankenhaus gebracht; die übrigen Personen blieben unverletzt. Aufzeichnungen der Flugverkehrskontrolle (ATC) von LiveATC.net belegen, dass einer der Piloten "smoke in the back" meldete, bevor er die Evakuierung anordnete.

Auswirkungen auf den Flugbetrieb in Newark

Die Notlandung und Evakuierung führten zu einer vorübergehenden Einstellung des Flugbetriebs am Newark Liberty International Airport. Die Federal Aviation Administration (FAA) verhängte einen "Ground Stop", der einige Ankünfte am Flughafen pausierte. Der Betrieb wurde gegen 19:00 Uhr wieder aufgenommen, nachdem die Sperrung etwas über eine Stunde gedauert hatte.

Diese Unterbrechung hatte erhebliche Folgen: Laut FlightAware war EWR am Mittwoch der Flughafen mit den meisten Verspätungen in den Vereinigten Staaten, mit fast 400 verspäteten Flügen (ankommend und abfliegend). Die FAA wies Reisende darauf hin, mit Verzögerungen zu rechnen, und untersucht den Vorfall ebenfalls. Die Aktivierung von Notrutschen auf einer Start- oder Landebahn führt in der Regel zu einer Betriebseinstellung, um die Sicherheit der Evakuierenden zu gewährleisten, insbesondere auf einem kompakten Flughafen wie Newark.

Ähnliche Vorfälle in der Luftfahrt

In den letzten Jahren gab es mehrere ähnliche Vorfälle, bei denen Flüge in den USA aufgrund von Rauch oder Geruch in der Kabine Notlandungen durchführen mussten:

  • Im November musste ein United Airlines Flug von San Francisco nach Hongkong zum SFO zurückkehren, nachdem die Besatzung einen "burning rubber smell in the cabin" festgestellt hatte.
  • Im Februar des letzten Jahres kehrte ein Delta Air Lines Flug von Atlanta nach Columbia, South Carolina, bereits nach zehn Minuten Flugzeit um. Der Pilot meldete "Got smoke in the cabin and need to plan a return back. Have the fire trucks roll for us, please."
  • Ein weiterer Vorfall ereignete sich im Oktober 2024, als ein Frontier Airlines Flug mit fast 200 Personen an Bord, der aus San Diego kam, bei der Landung in Las Vegas Feuer fing. Ein Video zeigte das rechte Triebwerk des Flugzeugs in Flammen, als es zum Stillstand kam.

Laufende Untersuchungen und Sicherheitsfokus

JetBlue hat in einer Erklärung betont, dass Sicherheit oberste Priorität hat. Das Unternehmen arbeitet eng mit den zuständigen Bundesbehörden zusammen, um den Vorfall zu untersuchen. Die FAA führt ebenfalls eine Untersuchung durch, um die genaue Ursache des Triebwerksproblems und des Rauchs in der Kabine zu klären.