Kaliforniens Öl-Dilemma: Politische Spannungen und steigende Preise

Kaliforniens Öl-Dilemma: Politische Spannungen und steigende Preise

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Die Ölversorgung Kaliforniens und die damit verbundenen Benzinpreise sind Gegenstand einer scharfen politischen Auseinandersetzung. Verkehrsminister Sean Duffy hat Gouverneur Gavin Newsom (D-CA) am Montag vorgeworfen, den Bundesstaat inmitten des US-Iran-Krieges von ausländischen Öllieferanten abhängig zu machen. Diese Debatte findet vor dem Hintergrund steigender Energiepreise statt, die Verbraucher landesweit, insbesondere aber in Kalifornien, belasten.

Politische Spannungen um Kaliforniens Ölversorgung

Sean Duffy bezeichnete Gouverneur Gavin Newsom als "Klima-Alarmisten", der es vorziehe, dass Kalifornier von ausländischem Öl abhängig seien. Duffy warf Kritikern vor, "Politik zu spielen". Er betonte, dass die Pipeline and Hazardous Materials Safety Administration (PHMSA) des Verkehrsministeriums (DOT) "Überstunden leiste, um den Ölfluss sicherzustellen". Ein Video zeigte die Produktionskapazitäten einer Ölplattform und die Zusage, dass eine Pipeline täglich 60.000 Barrel Öl an die Verbraucher in Kalifornien liefern würde.

Die Sable-Pipeline im Fokus

Gouverneur Newsom hat sich als scharfer Kritiker der Entscheidung geäußert, die Sable-Pipeline wieder zu öffnen. Diese Pipeline war nach einer Ölkatastrophe im Jahr 2015 geschlossen worden. Sowohl staatliche Beamte als auch Umweltgruppen haben die Wiedereröffnung der Pipeline kritisiert und argumentieren weiterhin dagegen. Die Debatte um die Sable-Pipeline verdeutlicht die Spannungen zwischen wirtschaftlichen Interessen und Umweltbedenken in Kalifornien.

Steigende Energiepreise und der Iran-Krieg

Die Benzinpreise sind inmitten des Iran-Krieges weiter gestiegen. Daten der American Automobile Association (AAA) zeigten am Montag, dass der nationale Durchschnittspreis für eine Gallone Benzin in den USA bei 4,125 US-Dollar lag. Kalifornier zahlten mit 5,893 US-Dollar pro Gallone weiterhin die höchsten Preise an der Zapfsäule.

Gouverneur Newsom wiederum kritisierte die Trump-Regierung angesichts der steigenden Benzinpreise. Er erklärte, der "ungezügelte Krieg mit dem Iran" des Präsidenten zwinge normale Menschen "in jedem einzelnen Bundesstaat, über einen Dollar mehr für eine Gallone Benzin zu zahlen". Zum Zeitpunkt der Artikelverfassung sank der Preis für West Texas Intermediate (WTI) Rohöl um 2,33 % auf 96,77 US-Dollar pro Barrel, während Brent Rohöl um 1,50 % auf 97,87 US-Dollar pro Barrel nachgab. Finanzexperte Jim Cramer äußerte sich warnend bezüglich des Ölpreisanstiegs.

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