
Keith Kellogg: Ex-Trump-Sondergesandter wechselt zu BGR Group – Friedensbemühungen in der Ukraine
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Der ehemalige Sondergesandte von Präsident Donald Trump für die Ukraine, Keith Kellogg, hat eine neue Position im Privatsektor angenommen. Der pensionierte US-Armee-Generalleutnant ist dem Beirat der Washingtoner Beratungsfirma BGR Group beigetreten, was seine Expertise in nationaler Sicherheitspolitik unterstreicht.
Keith Kellogg wechselt in den Privatsektor
Keith Kellogg, ehemaliger Sondergesandter von Präsident Donald Trump für die Ukraine und pensionierter Generalleutnant der US-Armee, hat eine neue Position im Privatsektor angetreten. Er ist dem Beirat der in Washington ansässigen Beratungs- und Advisory-Firma BGR Group beigetreten, wie am Mittwoch bekannt gegeben wurde.
David Urban, Managing Director der BGR Group, äußerte sich stolz über die Zusammenarbeit mit Kellogg. Urban betonte, dass Kellogg über 58 Jahre lang der Nation mit Auszeichnung gedient habe, zuerst als dekorierter Kampfveteran, dann als angesehener Staatsdiener. Die BGR Group hob in einer Erklärung hervor, dass Kellogg "Jahrzehnte an elitärer Militär- und White-House-Führungserfahrung bei der Gestaltung globaler nationaler Sicherheitspolitik" einbringe.
Kelloggs Rolle im Ukraine-Konflikt und seine Wahrnehmung
Kellogg wurde ursprünglich von Trump als Sondergesandter für Russland und die Ukraine ernannt, bevor seine Rolle auf die Ukraine beschränkt wurde. Fox News berichtete im November, dass Kellogg seinen Posten Ende des Jahres verlassen sollte, da er das Ende seiner zulässigen Amtszeit als Sondergesandter erreicht hatte.
NBC News berichtete, dass Kellogg von Russland als zu pro-ukrainisch angesehen wurde und von Verhandlungen zur Beendigung des Krieges in Moskau ausgeschlossen war. Ein russischer Beamter kommentierte im März gegenüber NBC News: "Kellogg ist ein ehemaliger amerikanischer General, zu nah an der Ukraine. Nicht unsere Art von Person, nicht das Kaliber, das wir suchen."
Aktuelle Bemühungen um einen Friedensdeal
Die Trump-Regierung verfolgt seit über einem Jahr einen Friedensdeal zur Beendigung des fast vierjährigen Krieges zwischen Moskau und Kiew, doch diese Bemühungen waren bisher schwer fassbar. US-Sondergesandter Steve Witkoff erklärte am Mittwoch in Davos, dass er und Jared Kushner erneut nach Moskau reisen würden, um sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu treffen und einen Deal zu besprechen, der das Ende des Krieges bedeuten könnte.
Putin hat in den Verhandlungen an seinen maximalistischen Forderungen festgehalten. Witkoff äußerte gegenüber Bloomberg jedoch die Meinung, dass ein Deal kurz vor dem Abschluss stehen könnte. Er stimmte den Ukrainern zu, die sagten, man sei zu 90% fertig, und fügte hinzu, dass man über das vergangene Wochenende sogar noch "bedeutendere Verbesserungen" erzielt habe.