KI-Ära: Wie Unternehmen für Interaktion und Training bezahlen

KI-Ära: Wie Unternehmen für Interaktion und Training bezahlen

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Unternehmen erkennen zunehmend den Wert menschlicher Interaktion und Expertise im Kontext Künstlicher Intelligenz und sind bereit, dafür zu bezahlen. Diese Entwicklung reicht von der direkten Vergütung für das Testen von KI-Systemen bis hin zu Anreizprogrammen für innovative Ideen, was die traditionellen Vergütungsmodelle in verschiedenen Branchen neu definiert.

KI-Training als bezahlte Aufgabe

Ein aktuelles Beispiel für diese Entwicklung ist das KI-Softwareunternehmen Memvid. Es bietet 800 US-Dollar für eine achtstündige Tätigkeit, bei der eine Person Chatbots testen und deren Gedächtnisleistung kritisch bewerten soll. Diese einzigartige Stellenausschreibung, die von BI-Journalistin Ana Altchek beschrieben wurde, enthält zwar ein Element des viralen Marketings, unterstreicht aber auch den wachsenden Trend, Menschen für die Interaktion mit KI zu entlohnen.

Anreize für KI-Innovation bei KPMG

Auch große Beratungsunternehmen setzen auf finanzielle Anreize, um die KI-Nutzung zu fördern. KPMG startet ein Prämienprogramm, das Mitarbeitern mit den besten Ideen zur Anwendung von Künstlicher Intelligenz Geldpreise auszahlt. Rob Fisher, Vice Chair of Advisory bei KPMG US, gab gegenüber BI-Journalistin Polly Thompson an, dass die Preise "wesentlich höher" ausfallen würden als Jahresendboni. Die genaue Höhe variiert je nach Einfluss der Idee und kann zwischen Teams aufgeteilt werden.

"Compute" als neue Währung in der Tech-Branche

Im Herzen der Tech-Branche verändert KI sogar die Gehaltsgleichung. Alistair Barr, Autor des Tech Memo Newsletters, berichtet, dass Top-Kandidaten zunehmend "Compute"-Ressourcen als Teil ihres Vergütungspakets fordern. Er erklärt, dass ein Programmierer in der KI-Ära ohne Zugang zu massiven Rechenkapazitäten deutlich weniger Software produzieren könnte als Kollegen, was die Karrierechancen beeinträchtigen würde.

Der Wert der eigenen Fähigkeiten im KI-Zeitalter

Der Trend, für die Interaktion mit KI zu bezahlen, wirft die interessante Frage auf, wie man den Wert der eigenen Fähigkeiten bemisst. Bereits vor fast einem Jahr rekrutierte Meta Personen, um Gesichtsausdrücke und Smalltalk aufzuzeichnen, und bot dafür 50 US-Dollar pro Stunde. Im Bereich der Robotik gab es ebenfalls zahlreiche von Menschen geleitete Trainingsprojekte, um Humanoiden zu schulen, beispielsweise beim Wäschefalten. Es ist jedoch ein Unterschied, einem Roboter einfache Aufgaben beizubringen oder die eigene hochspezialisierte Expertise für das Training von KI zur Verfügung zu stellen.

Was ist Ihre Expertise wert? Eine Umfrage

Diese Frage wurde bereits in einem Newsletter an Leser gerichtet, um zu erfahren, wie viel sie für das Training von KI mit ihren hochspezialisierten Fähigkeiten erwarten würden. Interessanterweise erhielt keine der Antwortmöglichkeiten eine Mehrheit der Stimmen. Eine stündliche Vergütung von mehr als 100 US-Dollar war mit 28,1 % die Top-Wahl. Einige Leser waren jedoch bereit, für deutlich weniger zu arbeiten: 21,6 % gaben an, dies für 50 US-Dollar pro Stunde zu tun. Gleichzeitig lehnten 16,5 % der Befragten es ab, KI für irgendeinen Betrag zu trainieren.

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