KI-Aktien: Warum geringe Unternehmensnutzung eine riesige Chance birgt

KI-Aktien: Warum geringe Unternehmensnutzung eine riesige Chance birgt

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Die Stimmung gegenüber Künstlicher Intelligenz (KI) am Markt ist derzeit gemischt. Während KI in den Jahren 2023 bis 2025 als führender Investitionssektor galt, zeigen sich Anleger im Jahr 2026 selektiver und skeptischer. Sie beobachten, wie KI-Hyperscaler Rekordsummen in Kapitalverbesserungen investieren, wobei die Renditen dieser Ausgaben noch ausstehen.

Anleger, die KI-Aktien in Betracht ziehen, benötigen Geduld. Die Realität zeigt, dass die meisten Unternehmen KI noch nicht im Tagesgeschäft einsetzen. Sobald dies der Fall ist, wird ein erheblich größerer Bedarf an Rechenkapazität entstehen, als derzeit verfügbar ist.

KI-Nutzung in Unternehmen: Ein Blick auf die Realität

Die Nutzung von KI nimmt zwar rapide zu, doch ein Großteil der Unternehmen setzt sie noch nicht ein. Laut einer Untersuchung von The Motley Fool nutzen aktuell nur 18 % der Unternehmen KI. Diese Zahl wird voraussichtlich in den nächsten Monaten auf 22 % steigen, was eine schnelle Adaption signalisiert. Dennoch sind Unternehmen noch weit entfernt von einem "AI-first"-Ansatz.

Größere Firmen sind technologisch versierter und weisen eine Nutzungsrate von 27 % auf, was jedoch immer noch deutlich unter der Hälfte liegt. Es gibt somit eindeutig noch viel Raum für den Einsatz von KI. Schon jetzt sind die KI-Rechenressourcen begrenzt, selbst bei der relativ geringen Nutzung in der Geschäftswelt. Dies deutet auf eine enorme Investitionsmöglichkeit im KI-Sektor hin.

Infrastruktur als Engpass und Chance

Um die zukünftige KI-Rechennachfrage zu decken, prognostiziert McKinsey & Company bis 2030 Kapitalausgaben für Rechenzentren in Höhe von etwa 7 Billionen US-Dollar. Zum Vergleich: Die KI-Hyperscaler werden in diesem Jahr voraussichtlich rund 650 Milliarden US-Dollar ausgeben. Es ist also noch ein langer Weg, um die notwendige Schwelle für dieses Ziel zu erreichen.

Dieser massive Ausbau der Infrastruktur wird voraussichtlich bestimmten Unternehmen zugutekommen. Zwei Unternehmen, die von diesem anhaltenden Aufbau profitieren könnten, sind Nvidia (NASDAQ: NVDA) und Taiwan Semiconductor Manufacturing (NYSE: TSM).

Profiteure des KI-Booms

Nvidia stellt Grafikprozessoreinheiten (GPUs) her, die sich als bevorzugte Recheneinheit für die Abwicklung von KI-Workflows etabliert haben. Obwohl es Alternativen gibt, verfügt keine über die umfassenden "Full-Stack"-Fähigkeiten von Nvidias GPUs und die Möglichkeit, Workloads zwischen verschiedenen Anbietern zu verschieben. Eine Investition in Nvidia ist eine Wette darauf, dass mehr GPUs benötigt werden, um die gesamte noch anstehende KI-Arbeitslast zu verarbeiten – eine Einschätzung, die als recht sicher gilt.

Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSM) ist als weltweit größter Auftragsfertiger von Halbleitern ebenfalls ein zentraler Akteur. Das Unternehmen produziert die fortschrittlichen Chips, die für KI-Anwendungen unerlässlich sind, und profitiert direkt vom steigenden Bedarf an Rechenleistung.

Langfristige Perspektiven für KI-Investoren

Die aktuelle kurzfristige Skepsis am Markt kann für Anleger, die an den langfristigen KI-Trend glauben, eine Kaufgelegenheit darstellen. Die geringe aktuelle Nutzung von KI in Unternehmen, gepaart mit dem enormen Bedarf an Infrastruktur, sobald die Adoption Fahrt aufnimmt, unterstreicht das langfristige Potenzial dieses Sektors. Geduld und eine strategische Auswahl von Unternehmen, die die grundlegende Technologie für diesen Wandel liefern, könnten sich als entscheidend erweisen.