KI-Einfluss: DeepMind und Anthropic CEOs sehen erste Job-Auswirkungen

KI-Einfluss: DeepMind und Anthropic CEOs sehen erste Job-Auswirkungen

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Führende Köpfe der KI-Branche, Demis Hassabis von Google DeepMind und Dario Amodei von Anthropic, sehen erste Anzeichen, dass Künstliche Intelligenz (KI) bereits Junior-Positionen in ihren eigenen Unternehmen beeinflusst. Diese Entwicklung könnte den Arbeitsmarkt für Einstiegsjobs nachhaltig verändern und erfordert laut den CEOs institutionelle Anpassungen.

KI-Einfluss auf Junior-Positionen: Erste Anzeichen bei Tech-Giganten

Die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf den Arbeitsmarkt werden zunehmend spürbar, insbesondere in Einstiegsbereichen. Demis Hassabis, CEO von Google DeepMind, äußerte sich kürzlich in Davos zu dieser Entwicklung. Er sagte: "Ich denke, wir werden dieses Jahr die Anfänge sehen, wie es vielleicht das Junior-Niveau beeinflusst."

Hassabis betonte, dass er bereits eine Verlangsamung bei Neueinstellungen in diesem Bereich wahrnehme. Besonders betroffen seien Einstiegsrollen und Praktika, die als anfällig für den KI-Einfluss gelten. Diese Beobachtungen stammen direkt aus den führenden KI-Unternehmen selbst.

Amodeis Warnung: Halbierung von Einstiegsjobs

Dario Amodei, CEO von Anthropic, stimmte Hassabis zu und bekräftigte seine bereits im letzten Jahr geäußerte Warnung. Amodei hatte prognostiziert, dass KI die Hälfte aller Einstiegsjobs im Bereich der White-Collar-Berufe eliminieren könnte. Dies könnte die Arbeitslosigkeit auf bis zu 20 Prozent ansteigen lassen.

Seine Einschätzung hat sich bis heute nicht geändert. Amodei erklärte: "Jetzt denke ich, dass wir vielleicht gerade die kleinen Anfänge davon sehen, in Software und Coding." Er fügte hinzu, dass er innerhalb von Anthropic eine Zeit voraussehe, in der man auf der Junior- und sogar der mittleren Ebene weniger und nicht mehr Personal benötigen werde. Anthropic überlege bereits, wie man intern "auf sinnvolle Weise" damit umgehen könne.

Anpassungsbedarf und institutionelle Veränderungen

Sowohl Amodei als auch Hassabis warnen eindringlich vor den potenziellen Auswirkungen der KI auf Wirtschaft und Arbeitsmärkte. Sie betonen, dass diese Entwicklungen institutionelle Veränderungen erfordern könnten. Dazu gehören internationale Organisationen zur Steuerung der KI und wirtschaftliche Interventionen, um die gravierendsten Folgen abzumildern.

Amodei äußerte seine Sorge, dass die exponentielle Entwicklung der KI die menschliche Anpassungsfähigkeit überfordern könnte. Er prognostiziert, dass dies "irgendwo zwischen einem Jahr und fünf Jahren" geschehen könnte. Die CEOs der führenden KI-Unternehmen sehen somit nicht nur technologische, sondern auch weitreichende gesellschaftliche Herausforderungen.

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