Kudlow: Iran-Krieg nur kurzer Schock – Investoren sollen auf Wohlstand blicken

Kudlow: Iran-Krieg nur kurzer Schock – Investoren sollen auf Wohlstand blicken

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Die aktuellen Spannungen im Nahen Osten haben zu einem Anstieg der Rohöl- und Benzinpreise geführt. Larry Kudlow, ein prominenter Wirtschaftsjournalist, bewertet diesen Preisanstieg als einen geringen Preis, um das "barbarische Terrorregime im Iran zu besiegen" und den Lauf der Geschichte zu ändern. Er rät Investoren, über diese temporäre Störung hinwegzusehen und den erwarteten Wohlstand auf der anderen Seite des Konflikts zu erkennen.

Aktuelle Lage und wirtschaftliche Debatten

Der Anstieg der Energiepreise hat unter Ökonomen eine Debatte über mögliche Auswirkungen auf Inflation und Wirtschaftsleistung ausgelöst. Szenarien von Rezession, Inflation und Stagflation werden diskutiert, oft mit Vergleichen zu den Ölschocks der 1970er und frühen 1990er Jahre oder dem Russland-Schock von 2022. Kudlow mahnt jedoch zur Vorsicht bei der Heranziehung dieser historischen Episoden zur Prognose der Zukunft.

Kudlows Einschätzung: Ein kurzer Schock ohne nachhaltige Folgen

Nach Kudlows Ansicht wird der aktuelle Ölschock sehr kurz sein. Er zitiert Präsident Trump mit den Worten, der Krieg werde "sehr bald vorbei sein, weil praktisch nichts mehr übrig ist, das man angreifen könnte." Kudlow prognostiziert eine Dauer von lediglich vier bis fünf Wochen, was nicht ausreichen würde, um eine signifikante Auswirkung auf die Wirtschaft zu haben. Er erwartet lediglich einen "Hauch von Energieinflation" in den März-CPI-Zahlen, der jedoch nicht von Dauer sein werde.

Im Gegensatz zu früheren Schocks sei der Wechselkurs des Dollars gestiegen, nicht gefallen. Zudem gebe es heute keinen Angebotschock wie in den 1970er Jahren, da der Großteil des Öls in Amerika und Kanada produziert werde. Die Ölproduktion liege heute bei fast 14 Millionen Barrel pro Tag, verglichen mit unter 10 Millionen Barrel in den 1970er Jahren.

US-Ölproduktion und Deregulierung als Puffer

Kudlow betont, dass es dank der "Trumpianischen Deregulierung" heute weder Lohn- und Preiskontrollen noch lange Warteschlangen an den Tankstellen gebe. Es bestünden keine tatsächlichen Versorgungsengpässe, und die USA seien nicht wirklich auf Öl aus dem Nahen Osten angewiesen, obwohl sie den Weltölpreisen unterliegen. Der Anstieg des Benzinpreises um etwa 50 Cent pro Gallone sei zwar spürbar für die Mittelschicht, doch als Ölproduzenten profitierten Teile der Bevölkerung auch von höheren Preisen.

Stabile Zinsen und positive Wirtschaftsaussichten

Ein weiterer wichtiger Punkt sei, dass sich die Zinssätze nicht wesentlich verändert hätten. Die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen habe sich um 4 Prozent bewegt, und die 30-jährige Hypothek sei bei etwa 6 Prozent geblieben. Kudlow sieht daher weder einen echten Ölangebotsschock noch einen echten Zinsschock. Er geht davon aus, dass die Energiepreise unter das Vorkriegsniveau fallen werden.

Kudlow ist überzeugt, dass Präsident Trumps "One, Big, Beautiful Bill" – bestehend aus Steuersenkungen, Deregulierung und der Politik des "Drill, baby, drill" – der Wirtschaft nach dem Ende des Krieges weiterhin Rückenwind verleihen wird. Er sieht in Trumps "Operation Epic Fury" eine Veränderung des Nahen Ostens und der Welt in Richtung Freiheit, die größeren Wohlstand bringen werde. Für Investoren lautet sein Rat daher, über die temporäre Störung hinwegzusehen und den "enormen Wohlstand" zu erkennen, der auf der anderen Seite liege.

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