Larry Page überholt Jeff Bezos: KI-Modell Gemini 3 treibt Alphabet-Aktie an

Larry Page überholt Jeff Bezos: KI-Modell Gemini 3 treibt Alphabet-Aktie an

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Google-Mitbegründer Larry Page hat Jeff Bezos von Amazon als drittreichsten Menschen der Welt abgelöst. Dieser Aufstieg ist maßgeblich auf einen signifikanten Anstieg der Alphabet-Aktie zurückzuführen, der durch die Veröffentlichung des neuesten KI-Modells Gemini 3 ausgelöst wurde. Die KI-Revolution formt die Vermögenslandschaft der Tech-Giganten rasant um.

Larry Page überholt Jeff Bezos

Am Mittwoch verzeichnete Larry Page, der etwa 6 % der Google-Muttergesellschaft Alphabet besitzt, einen Vermögenszuwachs von 6 Milliarden US-Dollar. Sein Vermögen stieg damit auf 252 Milliarden US-Dollar, nachdem das KI-Modell Gemini 3 debütierte. Dieser Erfolg katapultierte Page im Bloomberg Billionaires Index auf den dritten Platz.

Jeff Bezos hingegen fiel auf den vierten Platz zurück, beeinflusst durch jüngste Rückgänge seines Amazon-bezogenen Vermögens und Pages gleichzeitige Gewinne. In den Tagen nach dem Aktienanstieg hat sich das Vermögen stabilisiert: Page verfügt über 249 Milliarden US-Dollar, Bezos über 240 Milliarden US-Dollar und Brin über 233 Milliarden US-Dollar.

Gemini 3: Der Katalysator für Alphabet-Aktien

Das neue KI-Modell Gemini 3, das als deutliche Verbesserung gegenüber Gemini 2.5 gilt, das etwa acht Monate zuvor veröffentlicht wurde, löste Optimismus bei Investoren und Analysten aus. Dies führte dazu, dass die Alphabet-Aktie um 3 % sprang. Einige Quellen berichten von einem anfänglichen Anstieg von fast 6 %, der sich später auf etwa 3,3 % einpendelte.

Die Alphabet-Aktie ist seit ihrem Jahrestief im April um 102 % gestiegen und erreichte eine Marktkapitalisierung von über 3 Billionen US-Dollar. Dieser Anstieg wird durch positive Erwartungen an die Entwicklung der künstlichen Intelligenz und günstige Entscheidungen der US-Regulierungsbehörden gestützt. Auch Googles Mitbegründer Sergey Brin, der ebenfalls 6 % an Alphabet hält, wurde am Mittwoch 5 Milliarden US-Dollar reicher und belegt nun den fünften Platz auf der Liste der Superreichen.

Analysten loben Gemini 3

Experten sehen in Gemini 3 ein "echtes" Modell, das die Bedenken einer möglichen KI-Blase zerstreuen könnte. Google erklärte, dass Gemini 3 die Qualität der Antworten auf komplexe Fragen verbessert, ohne dass Benutzer detaillierte Prompts zur Kontextklärung benötigen. Das neue Modell wird in Googles Suchprodukte, die Gemini-App und Unternehmensdienste integriert.

Analysten des Vermögensverwaltungsunternehmens D.A. Davidson bezeichneten Gemini 3 als "wirklich starkes Modell" und sogar als ihr "Lieblingsmodell, das derzeit allgemein verfügbar ist". Sie fügten hinzu, dass das aktualisierte Modell auf der Grundlage ihrer vorläufigen Tests und seiner Leistung im Vergleich zu technischen Benchmarks "der aktuelle Stand der Technik" sei. Bank of America Securities-Analysten sehen Gemini 3 als "einen weiteren positiven Schritt" für Google, um den "wahrgenommenen LLM-Leistungsunterschied" gegenüber Konkurrenten wie OpenAI's GPT-5 und Anthropic's Claude zu schließen.

KI-Revolution formt die Milliardärs-Rangliste neu

Die Vermögen der Milliardäre sind in der KI-Revolution stark gestiegen und gefallen. Larry Ellison, Mitbegründer von Oracle, war kurzzeitig der reichste Mensch der Welt und übertraf Elon Musk, bevor sein Vermögen um 34 Milliarden US-Dollar schrumpfte und er auf den zweiten Platz zurückfiel. Die Sorge vor einer KI-Blase wächst, doch Experten argumentieren, dass das neue Gemini-Modell substanziell ist.

Die aktuelle Rangliste der reichsten Personen wird angeführt von:

  • Elon Musk (Tesla, SpaceX) mit einem Vermögen von 467,2 Milliarden US-Dollar.
  • Larry Ellison (Oracle) mit 267,5 Milliarden US-Dollar.
  • Larry Page (Alphabet) mit 249 Milliarden US-Dollar.
  • Jeff Bezos (Amazon) mit 240 Milliarden US-Dollar.
  • Sergey Brin (Alphabet) mit 233 Milliarden US-Dollar.

Diese Verschiebungen unterstreichen, wie schnell KI-getriebene Marktbewegungen die Ranglisten der Milliardäre neu gestalten und die Volatilität der Vermögen von Tech-Gründern mit großen, konzentrierten Unternehmensanteilen erhöhen.

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