
Lloyd Blankfeins Finanztipps: Sparen, Absichern, Investieren für junge Arbeitnehmer
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Der ehemalige Goldman Sachs CEO Lloyd Blankfein hat kürzlich seine persönlichen Finanztipps für junge Arbeitnehmer geteilt. Im Podcast "Financial Tea with Mrs. Dow Jones" gab er Ratschläge, wie ein 25-Jähriger seine ersten 5.000 US-Dollar Ersparnisse sinnvoll einsetzen könnte, wobei er eine Mischung aus Absicherung, Spaß und strategischem Investieren empfiehlt.
Blankfeins erster Schritt: Absicherung durch Versicherung
Lloyd Blankfein, der bis Ende 2018 CEO von Goldman Sachs war, wurde im Podcast "Financial Tea with Mrs. Dow Jones" nach seinem Rat für einen 25-Jährigen mit 5.000 US-Dollar Ersparnissen gefragt. Seine erste Empfehlung war überraschend: "Nun, das Erste, was ich tat, war, eine Versicherungspolice zu kaufen", sagte Blankfein. Er merkte an, dass viele seiner Kollegen stattdessen Autos von ihren ersten Ersparnissen kauften.
Blankfein bezeichnete die Lebensversicherung als eine "Form des Sparens", da man in der Versicherungsgesellschaft einen Wert aufbaut, den man bei Bedarf "anzapfen" kann. Er betonte zudem, dass man es seiner jungen Familie "schuldig ist, an sie zu denken und sie zu schützen", falls man eine hat. Dieser Ansatz unterstreicht die Bedeutung einer frühen finanziellen Absicherung.
Spaß und Investitionen: Die Mischung macht's
Nach der initialen Absicherung betonte Blankfein auch die Wichtigkeit, das Leben zu genießen. Er riet, dass man "offensichtlich etwas Spaß im Leben haben möchte", und schlug den Kauf eines "14 Jahre alten Gebrauchtwagens" vor. Dies zeigt, dass Finanzplanung nicht nur aus Verzicht bestehen muss, sondern auch Raum für persönliche Freuden lässt.
Für den langfristigen Vermögensaufbau empfahl Blankfein jungen Sparern, in Aktien und andere risikoreichere Anlagen zu investieren. Diese seien "wahrscheinlich schneller zu wachsen" als sicherere Optionen wie Anleihen. Um hohe Gebühren zu vermeiden, riet er zudem, in "kostengünstige ETFs" zu investieren, was eine effiziente Strategie für den Einstieg in den Aktienmarkt darstellt.
Effizientes Sparen und Blankfeins Leidenschaft
Blankfein teilte auch mit, wo er selbst sein überschüssiges Bargeld aufbewahrt: auf einem Marcus Sparkonto von Goldman Sachs. Er begründete dies mit den geringen Gemeinkosten des Online-Sparkontos: Marcus "hat keine Filialen und muss nicht viele Leute bezahlen, keine Stifte zum Verteilen. Keine Fernseher oder Toaster", erklärte er. Dies unterstreicht den Vorteil von digitalen Finanzprodukten.
Der ehemalige CEO, der kürzlich seine Memoiren "Streetwise: Getting To and Through Goldman Sachs" veröffentlichte, sprach auch über seine tiefe Leidenschaft für den Handel. Er sagte, er kenne "den Preis von allem die ganze Zeit seit etwa 40-irgendwas Jahren". Seine Verbundenheit zum Markt drückte er humorvoll aus: "Wenn sie mich begraben, sollten sie besser einen Marktbildschirm und zusätzliche Batterien hineinlegen."