Mark Cuban: Warum KI über Erfolg oder Scheitern von Firmen entscheidet

Mark Cuban: Warum KI über Erfolg oder Scheitern von Firmen entscheidet

Aktualisiert:
4 Min. Lesezeit
AI-Generated
Human-verified
Teilen:

Keine Anlageberatung • Nur zu Informationszwecken

Der Milliardär Mark Cuban ist optimistisch hinsichtlich des Potenzials künstlicher Intelligenz (KI), die Geschäftswelt zu revolutionieren. Gleichzeitig warnt er davor, die Technologie falsch einzusetzen, da dies zum Scheitern führen kann. Unternehmen müssen die Komplexität der KI verstehen, um erfolgreich zu sein.

Die transformative Kraft der KI für Unternehmen

Mark Cuban, bekannt aus "Shark Tank", ist überzeugt, dass Unternehmen die KI umfassend adaptieren müssen, um langfristig zu bestehen. Er prognostiziert: "Es wird zwei Arten von Unternehmen geben: diejenigen, die großartig in KI sind, und alle anderen." Die "anderen" werden seiner Meinung nach scheitern, da KI ein derart transformatives Werkzeug ist. Diese Einschätzung äußerte Cuban während eines Gesprächs mit Adam Joseph, dem Gründer von Clipbook, dessen Startup eine siebenstellige Investition von Cuban erhielt.

Nuancen verstehen: Der Schlüssel zum Erfolg

Cuban betont, dass Führungskräfte die Feinheiten und Unterschiede zwischen verschiedenen KI-Tools verstehen müssen, anstatt sie als austauschbar zu betrachten. Eine ineffektive Nutzung von KI kann nützliche Werkzeuge in eine teure Ablenkung verwandeln. Er rät: "Da sich KI ständig verändert, müssen Sie einfach Leute – und wirklich jeden CEO – dazu bringen, sich die Zeit zu nehmen, jede Nuance jedes neuen Tools zu verstehen, das auf den Markt kommt."

Der aktuelle Stand der KI-Revolution

Trotz der Verfügbarkeit generativer KI-Tools wie ChatGPT seit über drei Jahren und maschinellem Lernen seit Jahrzehnten, sieht Cuban die Welt noch "im ersten Inning des ersten Vorsaisonspiels" der KI-Revolution. Tech-Giganten wie OpenAI, Google, Microsoft, Meta und Elon Musks xAI investieren zweistellige Milliardenbeträge, um den Wettlauf um die KI-Dominanz zu gewinnen. Cuban meint, es sei "noch zu früh, um zu sagen", welches Unternehmen sich durchsetzen wird.

Unternehmen, die die Macht der KI unterschätzen, riskieren, disruptiert zu werden. Cuban hebt hervor, dass in einer KI-Welt "Daten oder Informationen wertvoller sind als Gold, wertvoller als Öl".

Mark Cubans paradoxe Sicht: KI ist "dumm" und ein "Savant"

Trotz des Hypes ist Cuban sich der Grenzen der Technologie bewusst. Er bezeichnet KI-Tools als fehleranfällig und überheblich, und Chatbots seien nicht immer intelligent. "KI ist dumm", so Cuban, "aber es ist jemand, der ein Savant ist, der sich an alles erinnert."

Er vergleicht KI-Chatbots mit Menschen, die ein Gedächtnis wie ein Stahlschrank haben. Diese Tools können sofort riesige Mengen an Informationen abrufen, verarbeiten und an einem Ort zusammenfassen. "Es leistet wirklich gute Arbeit, all die Dinge, die es gesammelt hat, zusammenzustellen und das so zu präsentieren, wie es jemand mit einem großartigen Gedächtnis tun würde", erklärt Cuban.

Die Grenzen und Risiken künstlicher Intelligenz

KI-Chatbots weisen neben sogenannten Halluzinationen weitere Schwachstellen auf. Sie können veraltete Informationen liefern und sind oft intransparent in Bezug auf ihre Schlussfolgerungen, da ihre Algorithmen undurchsichtig sein und fehlerhafte Links zitieren können. Cuban warnt davor, anzunehmen, dass KI-Modelle alle benötigten Antworten liefern.

Er betont, dass KI Unternehmen aktiv schaden kann, wenn sie falsch eingesetzt wird oder deren Fähigkeiten nicht verstanden werden.

Schutz des geistigen Eigentums (IP) im KI-Zeitalter

Mitarbeiter, die Standardversionen von Tools wie ChatGPT nutzen, könnten sensible Unternehmensinformationen kompromittieren. Unternehmen, die ihre Arbeit online stellen, müssen sich bewusst sein, dass sie diese möglicherweise kostenlos an web-scraping Chatbots weitergeben, die nach neuen Informationen suchen.

"Unternehmen lernen jetzt, dass ihr geistiges Eigentum unglaublich wertvoll ist", sagt Cuban. Er fügt hinzu, dass man vor zwei Jahren oder sogar vor zwei Monaten noch alles online gestellt hätte, um seine Intelligenz zu zeigen. "Jetzt muss man wirklich vorsichtig mit seinem geistigen Eigentum sein."

Akademiker oder Krankenhausforscher müssen im KI-Zeitalter ihre "publish or perish"-Mentalität aufgeben, bei der sie ihre Erkenntnisse breit in Fachzeitschriften teilen. Cuban warnt: "Das ist jetzt der größte Fehler, den man machen kann, denn man trainiert damit nur die Modelle anderer." Es sei entscheidend zu verstehen, welches geistige Eigentum geschützt werden muss, wie es verbreitet, verkauft oder für eigene Modelle behalten wird und wie Informationen erworben werden.

Erwähnte Persönlichkeiten