Masters-Finale: Privatjet-Exodus der Finanzelite aus Augusta

Masters-Finale: Privatjet-Exodus der Finanzelite aus Augusta

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Nachdem Rory McIlroy am Sonntag zum vierten Golfer avancierte, der das Masters zweimal in Folge gewann, setzte ein massiver Abflug von Privatjets vom kleinen Regionalflughafen in Augusta, Georgia, ein. Das Masters-Turnier zählt zu den geschäftigsten Wochenenden für Privatjet-Betreiber, die ihre ultrareichen Kunden von FBOs (Fixed-Base Operators) in Miami und Teterboro, New Jersey, zum Event befördern.

Der Masters: Ein Magnet für die Elite der Privatluftfahrt

Das Masters-Turnier ist ein fester Bestandteil im sozialen Kalender der Milliardäre und zieht eine exklusive Klientel an. Für die Betreiber von Privatjets stellt dieses Event eine der Spitzenzeiten im Jahr dar, in der sie ihre Dienstleistungen für die wohlhabendsten Kunden erbringen. Der Flughafen von Augusta, der sich im Vorfeld des Turniers personell verstärkt, profitiert ebenfalls durch Landegebühren von bis zu 4.000 US-Dollar pro Flugzeug.

Zahlen und Fakten zum Jet-Verkehr in Augusta

Daten der Geschäftsflugplattform JetSpy, die von Business Insider ausgewertet wurden, zeigen das Ausmaß des Abflugs. Am Sonntag wurden 239 Flüge vom Augusta Regional Airport registriert, wobei 123 Jets bereits vor McIlroys Sieg abhoben. Hunderte weitere Maschinen verließen den Flughafen am Montag. Zum Vergleich: Beim Super Bowl im Februar verließen fast 100 Privatjets innerhalb von zwei Stunden nach Spielende die Bay Area.

Wer fliegt zum Masters? Prominente Namen und Unternehmen

Unter den abfliegenden Jets befanden sich Flugzeuge im Besitz namhafter Unternehmen und Milliardäre:

Die Mehrheit der Jets wurde jedoch von Charter- und Teilhabeunternehmen wie NetJets, VistaJet und Wheels Up betrieben.

Das Geschäftsmodell der Privatjet-Anbieter

Für Unternehmen wie NetJets, VistaJet, Wheels Up und Flexjet dienen Events wie das Masters als wichtige Gelegenheiten, um mit ihrer wohlhabenden Kundschaft in Kontakt zu treten und Marketing zu betreiben. Flexjet verzeichnete in diesem Jahr fast 20 % mehr Flüge zum und vom Masters. Wheels Up erwartete etwa 150 Buchungen, während NetJets mit bis zu 775 Flügen nach Augusta rechnete.

Diese Anbieter locken ihre Kunden mit exklusiven Annehmlichkeiten:

  • Private Abendessen
  • Möglichkeiten, Golfprofis zu treffen
  • Weitere Dinner-Veranstaltungen während des Wochenendes

Doug Gollan, Gründer von Private Jet Card Comparison, merkte an, dass Vergünstigungen wie Masters-Tickets "die Kanten glätten, wenn etwas schiefgeht".

Die Flotte der Superreichen: Beliebte Modelle und Kosten

Die von JetSpy erfassten 239 Flüge zeigten eine Präferenz für bestimmte Flugzeugtypen:

  • Cessna Citation Latitude: Mit 35 Flügen das beliebteste Modell. Dieser mittelgroße Jet kostet neu etwa 20 Millionen US-Dollar oder 4.000 US-Dollar pro Stunde im Charter.
  • Embraer Phenom 300: Mit 24 Flügen das zweitbeliebteste Modell. Es ist der meistverkaufte Light Jet und das meistgeflogene Flugzeug in den USA nach Flugstunden.
  • Gulfstream G650: Zehn dieser Ultra-Langstreckenjets wurden gesichtet, die neu etwa 65 Millionen US-Dollar kosten.
  • Gulfstream G700: Zwei dieser neuesten Privatjets, die rund 80 Millionen US-Dollar kosten, verließen Augusta am Sonntag.

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