McConaughey warnt vor KI-Welle: Schauspieler sollen Persönlichkeitsrechte schützen

McConaughey warnt vor KI-Welle: Schauspieler sollen Persönlichkeitsrechte schützen

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Hollywood-Ikone Matthew McConaughey hat junge Schauspieler eindringlich dazu aufgerufen, sich auf die bevorstehende Ära der Künstlichen Intelligenz (KI) vorzubereiten. Er betont, dass der Schutz der eigenen Persönlichkeitsrechte und des Abbilds durch Markenanmeldungen unerlässlich sei, um in einer von KI geprägten Unterhaltungsindustrie Kontrolle und faire Vergütung zu gewährleisten.

Die unausweichliche Welle der KI in Hollywood

Das Konzept von KI-Schauspielern, die menschliche Darsteller ersetzen, mag heute noch weit hergeholt erscheinen. Doch Matthew McConaughey ist überzeugt, dass dies eine Zukunft ist, auf die sich aufstrebende Talente vorbereiten müssen. Er äußerte sich dazu während eines Gesprächs mit Timothée Chalamet im Rahmen einer CNN und Variety Town Hall Veranstaltung an der University of Texas at Austin.

McConaughey betonte, dass es nicht ausreichen werde, sich auf moralische Appelle zu verlassen. "Das wird nicht von Dauer sein. Es gibt zu viel Geld zu verdienen, und es ist zu produktiv. Es ist da", sagte er. Diese Einschätzung unterstreicht die finanzielle und produktive Triebkraft hinter der Integration von KI in die Unterhaltungsbranche.

Persönlichkeitsrechte schützen: Ein Aufruf zum Handeln

Während der Diskussion forderte McConaughey die Studenten auf, rechtliche Schutzmaßnahmen für ihr Abbild zu ergreifen. Sein Rat ist klar: "Ich sage, besitzt euch selbst, Stimme, Abbild, etc. Lasst es markenrechtlich schützen!"

Er argumentiert, dass dies den Menschen mehr Kontrolle über ihr Branding und die Möglichkeit gebe, eine faire Vergütung zu erhalten. "Wenn es kommt – nicht ob es kommt – kann euch niemand stehlen", so McConaughey. Stattdessen müssten Unternehmen dann um Erlaubnis fragen und wären bei Zuwiderhandlung vertragsbrüchig, was den Darstellern die Chance gäbe, als eigene Agentur zu verhandeln.

Matthew McConaugheys eigene Strategie

Der "Interstellar"-Darsteller hat selbst bereits Vorkehrungen getroffen. Laut The Wall Street Journal wurden in den letzten Monaten acht seiner Markenanmeldungen genehmigt. Dazu gehört auch sein ikonischer Ausruf "alright, alright, alright!" aus dem Film "Dazed and Confused".

McConaughey erklärte gegenüber dem Journal: "Mein Team und ich wollen wissen, dass, wenn meine Stimme oder mein Abbild jemals verwendet wird, dies geschieht, weil ich es genehmigt und unterschrieben habe." Ziel sei es, "einen klaren Perimeter um das Eigentum zu schaffen, wobei Zustimmung und Zuschreibung die Norm in einer KI-Welt sind." Ein Anwalt McConaugheys ergänzte, dass dies ein Werkzeug sei, um Missbrauch zu stoppen oder vor Bundesgerichte zu ziehen.

Investition in die Zukunft: Eleven Labs

McConaughey ist nicht nur ein Verfechter des Schutzes digitaler Identitäten, sondern auch ein Investor in die Zukunft der KI-Technologie. Er ist an Eleven Labs beteiligt, einer Plattform für KI-gestützte Stimmengenerierung.

Jüngst gab das Unternehmen bekannt, dass McConaughey die Technologie von Eleven Labs nutzt, um eine spanischsprachige Version seines Newsletters zu erstellen. Dies zeigt, wie er die Potenziale der KI einerseits erkennt und andererseits aktiv daran arbeitet, die Kontrolle über seine digitale Präsenz zu wahren.

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