Meta im Fokus: Hohe Investitionen, KI-Energiehunger und die "Power Gating"-Strategie

Meta im Fokus: Hohe Investitionen, KI-Energiehunger und die "Power Gating"-Strategie

Aktualisiert:
4 Min. Lesezeit
AI-Generated
Human-verified
Teilen:

Keine Anlageberatung • Nur zu Informationszwecken

  • --TITLE---

Meta im Fokus: Hohe Investitionen, KI-Energiehunger und die "Power Gating"-Strategie

  • --SUMMARY---

Meta Platforms steht wegen hoher Investitionen und des KI-Energiebedarfs unter Beobachtung. Jim Cramer bezeichnet Meta als "Einzelgänger" bei Ausgaben, während Bank of America ein Kauf-Rating vergibt. Die Branche diskutiert "Power Gating" zur Effizienzsteigerung, wovon Meta strategisch profitieren könnte, auch dank Kernenergie-Partnerschaften.

  • --META_DESCRIPTION---

Meta Platforms' Aktienkurs, hohe Investitionen in KI und Energiebedarf. Jim Cramer analysiert Metas "Lone Wolf"-Strategie und das Potenzial von "Power Gating".

Der Social-Media-Riese Meta Platforms, Inc. (NASDAQ:META) hat in den letzten zwölf Monaten eine weitgehend stabile Aktienkursentwicklung gezeigt. Seit Oktober, nach der Veröffentlichung der Ergebnisse für das dritte Geschäftsquartal, sah sich das Unternehmen jedoch mit Herausforderungen konfrontiert. Obwohl Meta die Umsatz- und EPS-Schätzungen der Analysten übertraf, kündigte es eine Erhöhung der Kapitalausgabenprognose für 2025 auf 70 bis 72 Milliarden US-Dollar an, gegenüber einer früheren Spanne von 66 bis 72 Milliarden US-Dollar.

Metas Kursentwicklung und die "Lone Wolf"-Strategie

Jim Cramer verteidigte die Firma nach den Quartalsergebnissen und äußerte die Meinung, dass die Ausgaben notwendig seien, um Metas Social-Media-Vorsprung gegenüber OpenAI zu schützen. Dennoch kommentierte Cramer die Kursentwicklung von Meta Platforms, Inc. (NASDAQ:META) und betonte, dass die Aktie eigentlich steigen sollte: „Ihre Aktie ist sehr stark gefallen, weil sie wirklich ein Einzelgänger sind, wenn es um Ausgaben geht.“

Im Januar bekräftigte die Bank of America (BofA) ein Kauf-Rating für Meta Platforms, Inc. (NASDAQ:META) und setzte ein Kursziel von 810 US-Dollar. Diese Einschätzung erfolgte, nachdem das Technologieunternehmen bekannt gegeben hatte, Vereinbarungen mit den Kernenergieunternehmen Oklo, Vistra und TerraPower getroffen zu haben.

Der immense Energiehunger der Künstlichen Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) wird als die größte Investitionsmöglichkeit unserer Zeit betrachtet, doch ihr Energiebedarf ist enorm. Jede ChatGPT-Abfrage, jedes Modell-Update und jeder robotische Durchbruch verbraucht massive Mengen an Energie. KI treibt die globalen Stromnetze bereits an ihre Grenzen.

Datenzentren, die große Sprachmodelle wie ChatGPT betreiben, verbrauchen so viel Energie wie eine Kleinstadt. Experten warnen vor einer drohenden Energiekrise:

  • Sam Altman, Gründer von OpenAI, erklärte: „Die Zukunft der KI hängt von einem Energiedurchbruch ab.“
  • Elon Musk äußerte sich noch deutlicher: „KI wird bis nächstes Jahr keinen Strom mehr haben.“

Während die Welt nach schnelleren und intelligenteren Maschinen strebt, entsteht hinter den Kulissen eine verborgene Krise. Stromnetze sind überlastet, Strompreise steigen, und Versorgungsunternehmen versuchen verzweifelt, ihre Kapazitäten zu erweitern.

"Power Gating": Effizienz statt unbegrenztes Wachstum

Investoren konzentrieren sich zunehmend auf „Power Gating“, eine Strategie, die den Energieverbrauch begrenzt und Unternehmen zwingt, Effizienz über unbegrenztes Wachstum zu stellen. Jim Cramer wies in einem Beitrag auf der Plattform X darauf hin, dass diese Strategie an Bedeutung gewinnt.

Power Gating in Datenzentren bedeutet, IT-Geräte abzuschalten, wenn sie nicht benötigt werden. Diese Methode hilft, verschwendete Energie zu reduzieren, Betriebskosten zu senken, die Lebensdauer der Hardware zu verlängern und zu den allgemeinen Nachhaltigkeitsbemühungen beizutragen.

Laut Cramer lenkt das Konzept Unternehmen von unkontrollierten Ausgaben hin zu strengerer Disziplin. Dies könnte zu einem langsameren Bau massiver Serverfarmen führen, aber gleichzeitig stärkere Margen für Unternehmen ermöglichen, die sich schnell anpassen. Cramer bemerkte, dass diese Dynamik eine Abkühlung des einst frenetischen Wettlaufs um immer größere Datenzentren markiert, insbesondere da die Verfügbarkeit von Elektrizität und Infrastrukturgrenzen immer drängender werden.

Metas strategischer Vorteil im Energie-Wettlauf

Meta Platforms könnte von einem Szenario profitieren, in dem Energieeffizienz eine zentrale Rolle spielt. Das Unternehmen könnte seine Infrastrukturausgaben verlangsamen, ohne seine KI-Ziele zu gefährden, während Wettbewerber wie OpenAI möglicherweise Schwierigkeiten hätten, einen groß angelegten Ausbau ohne Kostensenkungen zu realisieren.

Die Aktie von Meta verzeichnete am Dienstag, den 6. Januar 2026, im vorbörslichen Handel einen leichten Rückgang von 0,2 %. Im Laufe der letzten 12 Monate hat die META-Aktie jedoch über 4 % zugelegt. Cramer verwies auf Unternehmen wie Honeywell (HON), Dover (DOV) und DuPont de Nemours (DD), die sich durch Effizienz auszeichnen und den Markt übertreffen. Diese Unternehmen sind weniger den Ausgabenzyklen von Datenzentren ausgesetzt und stärker auf Automatisierung, Materialien und Effizienzverbesserungen ausgerichtet.

Erwähnte Persönlichkeiten