Meta verstärkt KI-Team: Abwerbung von Top-Talenten bei Thinking Machines Lab

Meta verstärkt KI-Team: Abwerbung von Top-Talenten bei Thinking Machines Lab

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Der Kampf um die besten Köpfe im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) in Silicon Valley intensiviert sich weiter. Meta hat erneut hochkarätige Talente vom KI-Startup Thinking Machines Lab abgeworben, darunter Gründungsmitglieder, was die aggressive Rekrutierungsstrategie der Tech-Giganten unterstreicht. Diese Entwicklung zeigt die enorme Nachfrage nach spezialisierten KI-Fachkräften und die damit verbundenen hohen Investitionen.

Meta verstärkt KI-Team mit Thinking Machines Talenten

Meta hat drei weitere Mitarbeiter des KI-Startups Thinking Machines Lab für sich gewonnen. Zu den Neuzugängen gehören Mark Jen und Yinghai Lu, die beide zum Gründungsteam des Startups gehörten. Jen ist ein Softwareentwickler, der bereits zuvor bei Meta tätig war. Lu, ebenfalls ein ehemaliger Meta- und OpenAI-Mitarbeiter, ist auf Inferenz spezialisiert, eine Technologie, die KI-Chatbots beim logischen Denken unterstützt.

Ein dritter Mitarbeiter, Tianyi Zhang, ein KI-Forscher, der nicht zum Gründungsteam gehörte, ist ebenfalls zu Meta gewechselt. Zhang hat mehrere vielzitierte akademische Arbeiten mitverfasst. Die Wechsel wurden durch zwei mit der Angelegenheit vertraute Quellen bestätigt, da die Betroffenen ihre neuen Positionen auf LinkedIn nicht öffentlich gemacht haben.

Der Kampf um KI-Fachkräfte spitzt sich zu

Diese Abgänge sind Teil einer Reihe von Talentverlusten für das hochkarätige Startup Thinking Machines Lab, das im vergangenen Jahr gegründet wurde und eine Finanzierungsrunde von 2 Milliarden US-Dollar abschloss. Meta hat sich als besonders aggressiver Akteur im Wettbewerb um KI-Talente erwiesen. Business Insider hat bisher bestätigt, dass Meta insgesamt sieben Gründungsmitglieder des Startups abgeworben hat.

Einer der prominentesten Neuzugänge bei Meta ist Joshua Gross, ein leitender Softwareentwickler und Gründungsmitglied von Thinking Machines Lab. Gross, der zuvor bei OpenAI und Meta gearbeitet hatte, entwickelte und implementierte das Vorzeigeprodukt des Startups, Tinker. Tinker ist eine Kreativsoftware, die KI-gestützte Video-, Bild-, 3D-Modell- und Comic-Erstellung unterstützt. Gross ist im vergangenen Monat zu Metas Super Intelligence Lab gewechselt und leitet dort nun Ingenieurteams. Auch Mitbegründer Andrew Tulloch gehört zu den von Meta rekrutierten Talenten.

Thinking Machines Lab: Ein Hotspot für KI-Innovation

Das Thinking Machines Lab, das von Mira Murati, der ehemaligen CTO von OpenAI, gegründet wurde, gilt als Brutstätte für KI-Talente und hat eine Bewertung von 12 Milliarden US-Dollar. Trotz der Abwerbungsversuche hat das in San Francisco ansässige Startup seine Mitarbeiterzahl auf rund 130 Personen mehr als vervierfacht.

Das Unternehmen konnte auch selbst führende KI-Persönlichkeiten anziehen. Soumith Chintala, der Schöpfer des Open-Source-KI-Projekts PyTorch, wechselte von Meta zum Thinking Machines Lab und ist dort aktuell CTO. Zudem wurde Neal Wu, ein Programmierer, der drei Goldmedaillen bei einer Programmier-Olympiade gewann, stillschweigend eingestellt.

Auch OpenAI mischt im Talentkampf mit

Nicht nur Meta, sondern auch OpenAI selbst hat Talente vom Thinking Machines Lab abgeworben. Dazu gehören Jolene Parish, eine Sicherheitsexpertin und Gründungsmitglied, sowie der ehemalige CTO des Startups, Barret Zoph. Dies unterstreicht die branchenweite Konkurrenz um die begrenzten KI-Fachkräfte.

Hohe Investitionen zur Sicherung von KI-Expertise

Die Intensität des Wettbewerbs um KI-Talente spiegelt sich auch in den angebotenen Vergütungen wider. Sam Altman, CEO von OpenAI, behauptete, Mark Zuckerberg habe einmal bis zu 100 Millionen US-Dollar geboten, um Kernpersonal von OpenAI abzuwerben. Berichten zufolge bot Google dem CEO des KI-Programmierwerkzeug-Unternehmens Windsurf einen Vertrag über 2,4 Milliarden US-Dollar an. Apple vergab im März dieses Jahres Aktienboni zwischen 200.000 und 400.000 US-Dollar an Hardware-Designer. Angesichts des begrenzten Pools an KI-Talenten und der kontinuierlich steigenden Nachfrage zeigt dieser Wettbewerb keine Anzeichen eines Endes.

Erwähnte Persönlichkeiten