Michael Dell spendet Milliarden für "Trump Accounts": Finanzielle Zukunft für US-Kinder

Michael Dell spendet Milliarden für "Trump Accounts": Finanzielle Zukunft für US-Kinder

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Michael und Susan Dell haben eine historische Spende von 6,25 Milliarden US-Dollar angekündigt, um 25 Millionen amerikanischen Kindern den Start in eine finanzielle Zukunft zu ermöglichen. Diese Mittel fließen in die sogenannten "Trump Accounts", ein neues Bundesprogramm, das Spar- und Investitionsmöglichkeiten für junge US-Bürger schafft. Die Initiative soll Hoffnung und Chancen für Millionen von Kindern eröffnen.

Historische Spende für Amerikas Kinder

Am 2. Dezember 2025 kündigten Michael Dell, Gründer und CEO von Dell Technologies, und seine Frau Susan eine wegweisende Spende von 6,25 Milliarden US-Dollar an. Diese Summe aus ihren wohltätigen Fonds ist für die Einrichtung von Investmentkonten für 25 Millionen amerikanische Kinder bestimmt. Laut der gemeinnützigen Organisation Invest America handelt es sich um die größte Spende, die jemals Kindern in der US-Geschichte gewidmet wurde.

Die Dells werden 25 Millionen zusätzliche Konten mit jeweils 250 US-Dollar ausstatten. Diese Spende richtet sich an Kinder bis 10 Jahre, die vor dem 1. Januar 2025 geboren wurden und in Postleitzahlen mit einem mittleren Haushaltseinkommen von 150.000 US-Dollar oder weniger leben. Michael Dell, dessen Nettovermögen laut Forbes bei 150,5 Milliarden US-Dollar liegt, betonte, dass diese Konten Kinder "auf einen Weg des Sparens" bringen sollen, um Bildung, Unternehmensgründung oder den Kauf eines Eigenheims zu ermöglichen.

Was sind die "Trump Accounts"?

Die Spende der Dells ergänzt das Bundesprogramm "Invest America", besser bekannt als "Trump Accounts", das am 4. Juli 2026 offiziell startet. Dieses Programm, das als Teil des "One Big Beautiful Bill Act" (oder "massive tax and immigration legislation") verabschiedet wurde, sieht vor, dass die US-Regierung eine einmalige Startprämie von 1.000 US-Dollar für US-Bürger bereitstellt, die zwischen 2025 und 2028 geboren werden.

Eltern oder Erziehungsberechtigte können diese steuerbegünstigten Investmentkonten für Kinder unter 18 Jahren mit einer Sozialversicherungsnummer eröffnen. Sie haben die Möglichkeit, jährlich bis zu 5.000 US-Dollar steuerfrei einzuzahlen. Die Gelder werden in kostengünstige Indexfonds oder ETFs investiert, die den S&P 500 oder ähnliche amerikanische Aktienindizes abbilden.

Die Konten sind bis zum 18. Lebensjahr des Kindes gesperrt, danach können die Vermögenswerte in ein IRA überführt werden. Das Weiße Haus prognostiziert, dass ein voll finanzierter und unberührter Account bis zum Alter von 28 Jahren auf bis zu 1,9 Millionen US-Dollar anwachsen könnte. Susan Dell rief Eltern dazu auf, sich den 4. Juli 2026 vorzumerken, um die Konten für ihre Kinder zu beanspruchen.

Die Rolle der Dells und Invest America

Brad Gerstner, CEO der technologieorientierten Investmentfirma Altimeter Capital, spielte eine zentrale Rolle bei der Koordination der Dell-Spende und der Initiierung des Programms. Er gründete die gemeinnützige Organisation Invest America, um die Einrichtung dieser Bundeskonten voranzutreiben. Gerstner berichtete, dass seine und Michael Dells Telefone nach der Ankündigung "explodierten" und viele Menschen begeistert waren.

Michael Dell hörte 2021 erstmals von der Idee für Invest America und diskutierte sie mit der Biden-Administration. Gerstner erklärte, dass die Biden-Administration "viel traditioneller" gewesen sei und die Idee erst unter Präsident Donald Trump an Fahrt gewann. Die Trump-Administration sei "viel unternehmerischer und viel zugänglicher", so Gerstner.

Senator Ted Cruz (R-Texas) führte einen Gesetzentwurf zur Schaffung der Konten ein, der im Juli als Teil von Trumps Steuer- und Einwanderungsgesetzgebung verabschiedet wurde. Michael Dell äußerte die Hoffnung, dass "jedes Kind eine Zukunft sieht, für die es sich zu sparen lohnt", und betonte: "Wenn es eine Investition gibt, die niemals aufhört zu wachsen, dann ist es die Investition in Kinder. Sie sind unsere Zukunft."

Erwartungen und Unternehmensbeteiligung

Präsident Donald Trump lobte die Spende der Dells als "eine der großzügigsten Taten in der Geschichte unseres Landes" und äußerte die Hoffnung, dass "viele andere dem Beispiel von Michael und Susan folgen und ihre eigenen Beiträge leisten werden." Er erwartet, dass "Hunderte großer Unternehmen in den kommenden Monaten Pläne zur Beteiligung an diesen Konten bekannt geben werden."

Brad Gerstner rechnet ebenfalls mit einer "stetigen Reihe von Ankündigungen, nicht nur von Philanthropen, sondern auch von Unternehmen." Bereits 21 Wirtschaftsführer, darunter Goldman Sachs CEO David Solomon und Nvidia CEO Jensen Huang, haben sich im Invest America CEO Council verpflichtet, Gelder für die Konten der Kinder ihrer Mitarbeiter bereitzustellen. Dell Technologies wird zudem die Bundeszuschüsse für die Neugeborenen seiner Mitarbeiter matchen.

Gerstner geht davon aus, dass die Möglichkeit für Unternehmen, Spenden zu matchen, bis zum Start des Programms "eingebaut" sein wird, ähnlich wie bei 401(k)-Plänen. Die Dells riefen Unternehmen und andere Philanthropen dazu auf, ebenfalls zu spenden, und bezeichneten die neuen Anlageinstrumente als "einfach, sicher und so strukturiert, dass sie im Laufe der Zeit durch Marktrenditen an Wert gewinnen."

Ein Blick in die Zukunft

Die Einführung der "Trump Accounts" und die massive private Unterstützung durch Michael und Susan Dell markieren einen bedeutenden Schritt zur Förderung der finanziellen Bildung und des Vermögensaufbaus für amerikanische Kinder. Das Programm zielt darauf ab, Millionen von Kindern eine Grundlage für eine bessere Zukunft zu bieten.

Michael Dell fasste die Vision zusammen: "Der Sinn all dessen ist es, Hoffnung, Chancen und Wohlstand für Millionen von Kindern zu schaffen." Mit dem offiziellen Start im Juli 2026 und der erwarteten weiteren Beteiligung von Unternehmen und Philanthropen könnte diese Initiative das Sparen für Kinder in den USA nachhaltig verändern.

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